Kreisoberliga Di./Odw. 30. Spieltag

TSV Seckmauern – KSV Reichelsheim  3:6

 

Zum Rundenabschluss hat die Mannschaft des KSV, nach langer Durststrecke, endlich einmal ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Mit diesem Sieg wurde gleichzeitig die Teilnahme an den Relegationsspielen gesichert und somit die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Man benötigte dazu die Hilfe von Georgenhausen, die im Parallelspiel Langstadt mit 3:1 besiegten und somit zum direkten Abstieg verdammten. Sofern die Mannschaft des KSV in den beiden Relegationsspielen eine ähnlich gute Leistung wie gegen Seckmauern bringt, kann der Klassenerhalt möglich gemacht werden. Trotz der Hitze an diesem Sonntag sahen die Zuschauer von Beginn an eine recht flotte Partie. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Nach einem schnellen Angriff in der 13. Minute und einem Pass von Osman Aktürk in die Spitze, stand Naved Naim frei und konnte den Ball zum 0:1 einschieben. Seckmauern versuchte sofort zu kontern, hatte nur zwei Minuten später eine gute Chance, die jedoch knapp vergeben wurde. Kurz danach war dann aber der Ausgleich fällig. Ein Eckball von Gessner setzte Raitz mit einer Direktabnahme in die Maschen. In der 26. Spielminute konnte dann Siebenlist, nach einem langen Diagonalpass auf den langen Pfosten, per Kopf das 2:1 erzielen. Der KSV ließ sich jedoch nicht beirren und drückte auf den Ausgleich, der dann in der 33. Minute auch gelang, Osman Aktürk war der Torschütze. In der 39. Minute wurde Timo Bauer im Sechzehner gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Osman Aktürk eiskalt zum 2:3. Mit der knappen Führung ging es dann in die Pause.


Die Partie ging nach der Halbzeit zunächst ausgeglichen weiter. Der KSV hatte die erste gute Chance durch Naved Naim, dessen Schuss der Keeper aber parieren konnte. Die Heimelf hielt dagegen, hatte zunächst in der 53. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, den Schuss von Raitz konnte Sascha Daab aber parieren. Nur drei Minuten später gelang dann doch der Ausgleich. Siebenlist konnte mit einem Kopfball Abstauber das 3:3 erzielen. Danach begann dann aber die Zeit des KSV. Nach mehreren guten Chancen die zum Teil mit Pech vergeben wurden, setzte in  der 68. Minute Harry Walther einen Distanzschuss unhaltbar zum 3:4 ins Netz. Der KSV drückte weiter und in der 72. Minute startete Osman Aktürk einen Alleingang, ließ seine Gegner stehen und traf zum 3:5. Gut fünf Minuten später erhöhte er nach schönem Pass von Memduh Yildilzalkan sogar auf 3:6. Die Partie war damit endgültig zu Gunsten des KSV entschieden und wurde entsprechend gefeiert.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, M. Yildilzalkan (83. S. Dingeldein), J. Pfeiffer,
 N. Haydn, N. Naim (87. M. Hörr), T. Bauer, O. Aktürk, H. Walther (90. A. Pietroluongo), S. Hübner.


Auswechselspieler: A. Pietroluongo, S. Dingeldein, M. Hörr.


Schiedsrichter: S. Sen, Groß Gerau.


Kreisoberliga Di./Odw. 29. Spieltag

KSG Georgenhausen – KSV Reichelsheim  3:0


Beim Mitfavoriten um die Meisterschaft gab es für die dezimierte Mannschaft des KSV leider nichts zu holen. Die Hausherren bestimmten über weite Strecken das Spiel, wobei die Mannschaft des KSV immer wieder versuchte kämpferisch dagegen zu halten und durchaus auch die eine oder andere Tormöglichkeit hatte. Am Ende konnten die Georgenhäuser dann aber den verdienten Sieg feiern. Eine Mini-Chance auf den Klassenerhalt bleibt für den KSV aber dennoch im letzten Spiel in Seckmauern. Sollte der KSV gewinnen und Langstadt in Georgenhausen verlieren würde man die Relegation erreichen und eine letzte Möglichkeit wäre offen.


Die Partie in Georgenhausen begann zunächst ausgeglichen. Der KSV orientierte sich mehr in der Defensive während die Heimmannschaft mehr den Weg nach vorne suchte. Nach knapp zehn Minuten fiel dann überraschend das 1:0. Nach einem Eckstoß kam der Ball zum freistehenden Kicherer, der die Kugel mit einer Direktabnahme ins rechte untere Eck setzte. Dieses Tor war eher ein Glückstreffer. Die Hausherren wurden nach dieser Führung aber deutlich stärker. Der KSV bekam in der Defensive jede Menge Arbeit. In der 30. Minute musste man dann das 2:0 hinnehmen. Krebs war der Torschütze, wieder fiel das Tor nach einer Ecke. In der restlichen Zeit vor dem Halbzeitpfiff geschah nicht mehr allzu viel. Nach der Pause kam der KSV zunächst etwas besser ins Spiel, und konnte über weite Strecken durchaus mithalten. Erst nach der sechzigsten Minute konnten die Georgenhäuser das Spielgeschehen wieder bestimmen. In der 75. Minute fiel dann das 3:0 und die Messe war damit gelesen. Der KSV steckte zwar nicht auf und kämpfte weiter, kam auch in der 85. Minute nach einem Eckball von Naved Naim und einem Kopfball von Osman Aktürk fast zum Ehrentreffer, der Ball flog aber leider knapp am Tordreieck vorbei. Es blieb bei der klaren Niederlage.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, M. Yildilzalkan, N. Naim, T. Bauer, O. Aktürk,
H. Walther, S. Dingeldein, M. Hörr, S. Hübner.


Auswechselspieler: T. Plagge, P. Leist, L. Meyer, P. Rebert.

 

Schiedsrichter: M. Michler, Dreieich


Kreisoberliga Di./Odw. 28. Spieltag

FC Viktoria Schaafheim – KSV Reichelsheim 1:1

Leider sprang beim ersten der drei letzten Spiele nur ein Punkt heraus. Ein Sieg für den KSV und damit drei Punkte wäre sicher verdient gewesen. Bis zum Schluss sah es auch ganz danach aus, bevor in der Nachspielzeit den Hausherren noch der glückliche Ausgleichstreffer gelang. Die gezeigte Leistung lässt jedoch hoffen, dass in den letzten beiden Spielen noch weitere Punkte hinzukommen, um buchstäblich im letzten Augenblick den Klassenerhalt noch zu sichern. Es wäre äußerst bitter wenn der KSV den Weg in die A-Liga antreten müsste.
Das Spiel gegen Schaafheim war ja am Sonntag wegen eines Unwetters abgebrochen worden und nun an diesem Donnerstag neu angesetzt worden. Ein Auswärtsspiel in der Woche, mit einer weiten Fahrtstrecke, ist eigentlich immer ein Nachteil für die reisende Mannschaft, trotzdem zeigte sich die Mannschaft des KSV gut in Schuss und bestimmte zu Beginn weitestgehend das Geschehen auf dem Platz. Bereits nach zehn Minuten setzte Naved Naim einen Distanzschuss auf das Tor der Schaafheimer der nur knapp über die Querlatte strich. Nur drei Minuten später traf er mit einem weiteren Schuss aus ca. 16 Meter leider nur die Querlatte des Schaafheimer Gehäuses. Der KSV hatte in dieser Phase mehr Spielanteile und hätte eine Führung verdient gehabt. Die erste Möglichkeit der Hausherren ergab sich in der 30. Minute nach einem Freistoß, Sebastian Kurz köpfte den gut getretenen Ball zum Glück über die Latte. Wenig später prüfte Lackner mit einem Distanzschuss aus gut 20 Meter Sascha Daab im KSV-Tor. Die erste Spielhälfte ging dann mit leichten Vorteilen für den KSV zu Ende.


Nach Wiederbeginn drückten die Hausherren nochmal aufs Tempo, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Nach gut einer Stunde konnte der KSV sich wieder Vorteile erarbeiten. In der 68. Spielminute fiel dann der verdiente Führungstreffer. Osman Aktürk hatte sich bis in den Sechzehner durchgesetzt, sein Querpass landete bei Philipp Ehrhardt und dieser netzte zum 0:1 ein. Nun galt es diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand zu geben, besser wäre es natürlich gewesen ein weiteres Tor zu erzielen. In den letzten zehn Minuten vor dem Ende wäre dies auch gleich zweimal möglich gewesen. In der 82. Minute hatte Naved Naim nach einem schönen Solo  die Chance und nur vier Minuten später setzte sich Osman Aktürk bis in den Sechzehner durch und setzte die Kugel nur wenige Zentimeter neben den Pfosten. In der Nachspielzeit gelang dann den nicht aufsteckenden Schaafheimern der etwas glückliche Ausgleich.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, M. Yildilzalkan, J. Pfeiffer, N. Naim, T. Bauer,
O. Aktürk, S. Dingeldein (70. A. Pietroluongo), M. Hörr (88. D. Meister), S. Hübner.


Auswechselspieler: T. Plagge, A. Pietroluongo, D. Meister, J. Hademer.


Schiedsrichter: D. Weitz, Karben


Kreisoberliga Di./Odw. 27. Spieltag

KSV Reichelsheim – TSV Lengfeld 0:3

Das Zittern um den Klassenerhalt geht nach diesem verlorenen Heimspiel weiter. An der bestehenden Tabellensituation hat sich nichts geändert, da alle Vereine die mit dem KSV im Tabellenkeller fest sitzen ebenfalls ihre Spiele verloren haben. Die restlichen drei Spiele muss der KSV allerdings auswärts austragen, was sicherlich ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist. Trotzdem darf man nicht den Kopf in den Sand stecken, denn ein einziger Sieg kann schon die Rettung bedeuten. Das Spiel an diesem Sonntag begann mit viel Tempo und man merkte beiden Mannschaften an, dass jeweils einiges auf dem Spiel stand. Reichelsheim spielte um den Nichtabstieg und die Gäste wollten die Tabellenspitze zurück erobern. Vom Papier her eigentlich eine klare Angelegenheit für die Gäste, die Mannschaft des KSV verstand es jedoch sich über weite Strecken zu wehren und die Partie offen zu halten. Die Gäste hatten dann auch die erste Torchance in der dreizehnten Spielminute. Nach einem Freistoß kam Messerschmidt an den Ball und köpfte den Ball aus spitzem Winkel aufs Tor, Sascha Daab im KSV-Tor konnte jedoch parieren. Die nächste Möglichkeit hatte dann aber der KSV. Naved Naim setzte in der28. Minute einen Distanzschuss aus gut sechzehn Meter aufs Tor, den der Keeper aber halten konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann der zu diesem Zeitpunkt unglückliche 1:0 Führungstreffer für die Gäste. Schreiber war der Torschütze. Wenig später pfiff der Schiri zur Pause.


Nach der Halbzeit verlief die Partie zunächst weiterhin ausgeglichen. Nach gut einer Stunde hatte der KSV sogar die Möglichkeit zum Ausgleich. Ein gut getretener Freistoß von Naved Naim flog aber leider um wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. In der 68. Spielminute fiel dann das 0:2. Ein Freistoß über die KSV-Abwehr hinweg landete bei Messerschmidt und dieser setzte die Kugel per Direktabnahme ins Netz. Nun spürte man eine gewisse Schockwirkung beim KSV. Die Gäste spielten weiter nach vorne und setzten den KSV unter Druck. Die Mannschaft konnte sich zunächst immer wieder befreien, musste aber die Überlegenheit anerkennen. Erst kurz vor Spielende gelang den Lengfeldern der endgültige Siegtreffer. Das 3:0 besorgte Alex Blitz.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost (83. S. Dingeldein), M. Yildilzalkan (58. M. Hörr), N. Haydn, N. Naim, Ti. Bauer, O. Aktürk, A. Pietroluongo (46. J. Pfeiffer), H. Walther, S. Hübner.


Auswechselspieler: J. Pfeiffer, S. Dingeldein, M. Hörr, M. Knapp


Schiedsrichter: J. Ballweg, Zwingenberg


Kreisoberliga Di./Odw. 26. Spieltag

FV Mümgling-Grumbach - KSV Reichelsheim   3:0

 

Diese Niederlage war sicher verdient. Der KSV hatte gegen den ständigen Druck der Hausherren nur wenig entgegen zu setzen. Leider hat der KSV zurzeit aufgrund von Personalausfällen keine eingespielte Truppe zur Verfügung und kann gegen eine Spitzenmannschaft wie Mümling-Grumbach nicht wirklich bestehen. Trotzdem muss man der Mannschaft für die gezeigte kämpferische Leistung Respekt zollen, sie hat nie wirklich aufgegeben. Von Beginn an setzten die Grumbacher die KSV-Mannschaft unter Druck. Die Defensive stand aber zu nächst recht sicher und man versuchte mit gelegentlichen Kontern zum Erfolg zu kommen. Leider ging dieses Konzept nicht allzu lange auf, denn in der 16. Spielminute fiel bereits das 1:0 für die Hausherren. Einen Steilpass aus dem Mittelfeld wurde zu kurz abgewehrt und kam zum freistehenden Fabian Hörr, dieser ließ mit seinem Distanzschuss aus gut sechzehn Meter Sascha Daab im KSV-Tor keine Abwehrchance. Trotz dieser schnellen Führung steckte der KSV aber nicht auf und kam etwas besser ins Spiel. Bis kurz vor der Halbzeit konnte man einigermaßen mithalten, hatte in der 40. Minute sogar die Chance zum Ausgleich. Eine Flanke von Philipp Ehrhardt konnte Naved Naim aber leider nicht im Netz unterbringen, sein Kopfball flog knapp am Tor vorbei. Nur drei Minuten später trafen dann aber die Grumbacher zum 2:0. Besler setzte die Kugel aus kurzer Distanz ins Netz. Damit ging es dann in die Halbzeit.


Nach der Pause machten die Hausherren gleich mächtig Dampf und hatten kurz hintereinander zwei gute Chancen, die sie aber zum Glück vergaben. Es dauerte danach bis zur 55. Minute eher sie ihre Überlegenheit zum 3:0 nutzen konnten. Olbert setzte den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte. Die Mannschaft des KSV wehrte sich nun gegen weitere Treffer und konnte das Spiel teilweise offen gestalten. Echte Torchancen blieben in der Folgezeit aber Mangelware. Kurz vor Schluss kam dann aber der KSV zu einer guten Chance für den Ehrentreffer. Philipp Ehrhardt spielte sich über rechts bis in den Strafraum durch und setzte die Kugel dann aber knapp am langen Pfosten vorbei. Schade, denn einen Treffer hätte der KSV sicher verdient gehabt.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, S. Dingeldein, N. Haydn (69. F. Weimer),
N. Naim, T. Bauer, A. Pietroluongo (J. Pfeiffer), M. Hörr (37. M. Knapp), M. Yildilzalkan, S. Hübner.


Auswechselspieler: J. Pfeiffer, M. Knapp, F. Weimer, P. Leist, D. Meister.


Schiedsrichter: N. Picard, Laudenbach


Kreisoberliga Di./Odw. 25. Spieltag

KSV Reichelsheim - KSG Rai-Breitenbach  0:2


Es wäre enorm wichtig gewesen für den KSV dieses Spiel zu gewinnen, um einen Schritt aus dem Gefahrenbereich um den Abstieg zu machen. Leider hat uns in der Woche zuvor unser Spielertrainer Miro Savanovic verlassen und Ali Sadik hat sich ihm angeschlossen. Außerdem musste unser Torjäger Osman Aktürk kurzfristig in privater Angelegenheit in die Türkei reisen und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Dankenswerter Weise ließen sich drei AH-Spieler aktivieren und damit die personelle Notsituation etwas abfangen. Trotz allem hätte der KSV durchaus punkten können, denn die Gäste waren keinesfalls überlegen.


Zu Beginn des Spieles versuchte der KSV das Geschehen auf dem Platz zu bestimmen. Die Gäste hielten dagegen und es entwickelte sich eine weitestgehend ausgeglichene Partie. Völlig überraschend viel dann nach gut sechs Minuten der 0:1 Führungstreffer für die Rai-Breitenbacher. Nach einem schnellen Konter konnte die Abwehr des KSV den Ball nicht aus der Gefahrenzone klären und Kocer war zur Stelle und schob den Ball ins Netz. Der KSV ließ sich aber nicht entmutigen und bekam nun mehr Spielanteile. Nennenswerte Tormöglichkeiten sprangen jedoch nicht heraus. Überhaupt war das Tempo in dieser Partie nicht allzu hoch es gab immer wieder Fehlpässe auf beiden Seiten. Erst kurz vor der Halbzeit kam der KSV zu zwei guten Chancen. Zunächst setzte Naved Naim einen Distanzschuss knapp über das Tor, dann scheiterte Steffen Dingeldein mit einem Drehschuss am gegnerischen Torwart. Danach ging es dann in die Pause. Nach Wiederbeginn war die Partie weiterhin ausgeglichen. Der KSV hatte zwar mehr Spielanteile, die Gäste waren aber bei ihren Vorstößen gefährlicher, konnten aber zunächst kein Kapital daraus schlagen. In der sechzigsten Spielminute gab es dann vermeintlich etwas zu jubeln, nach einem Querpass von Naved Naim kam der Ball zu Harry Walther und der hob die Kugel mit einem Lupfer über den Keeper ins Netz. Der Schiedsrichter hat aber leider eine Abseitsstellung gesehen und den Treffer nicht anerkannt. Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt sicher verdient gewesen. Fünfzehn Minuten später fiel dann der spielentscheidende Treffer zu 0:2. Koch schlug eine gut getimte Flanke in den Sechzehner, Romera stand frei und setzte die Kugel ins Netz. Danach tat sich nichts entscheidendes mehr und die Gäste feierten den Sieg.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, S. Dingeldein, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim,
Ti. Bauer, A. Pietroluongo, H. Walther, S. Hübner.


Auswechselspieler: M. Knapp, L. Meyer, P. Rebert, J. Hademer.


Schiedsrichter: M. Herbert, Viernheim


Schmucker-Kreispokal - Halbfinale
KSV Reichelsheim – TSV Seckmauern 3:4 n.V.

Nach dieser denkbar knappen Niederlage im Wettbewerb um den Odenwälder Kreispokal hat der KSV leider den Einzug in das Endspiel verpasst. Das Spiel musste nach der regulären Spielzeit, beim Stand von 3:3, vom Rasenplatz auf den Kunstrasen verlegt werden, da die einbrechende Dunkelheit kein reguläres Spiel mehr zuließ. Gleich zu Beginn entwickelte sich eine recht ansprechende Partie, bei der die Gäste zunächst etwas mehr Spielanteile hatten. Folgerichtig gelang ihnen auch in der 15. Spielminute der 0:1 Führungstreffer. Danach kam aber der KSV etwas besser ins Spiel und erarbeitete sich Chancen. Allein Osman Aktürk hätte zweimal ausgleichen können, leider flogen seine Abschlüsse knapp am Tor vorbei. In der 40. Minute gelang dann aber doch der Ausgleich. Ein Pass von Miro Savanovic  beförderte Aktürk per Kopf ins Netz. Nur drei Minuten später erhöhten die Gäste dann erneut, zum 1:2 traf Breunig. So ging es dann in die Pause.


Nach der Halbzeit merkte man der Mannschaft des KSV an, dass sie das Spiel noch drehen wollte. Die Wende schien sich anzubahnen, als Miro Savanovic nach schönem Alleingang in der 51. Minute zum 2:2 Ausgleich traf. Nur sechs Minuten später gelang sogar der Führungstreffer durch Jonas Jost, der eine Flanke von Naved Naim zum 3:2 ins Netz setzte. Das Spiel war danach weitestgehend ausgeglichen. In der 75. Minute hatten die Gäste noch einen Lattentreffer durch Beck. Erst in der Schlussphase wurde es nochmal spannend. Ein Freistoß für Seckmauern, aus gut zwanzig Meter, setzte Breunig zum 3:3 ins Netz. Damit ging es in die Verlängerung.


Weiter ging es dann auf dem Kunstrasenplatz. Es dauerte knapp drei Minuten und den Gästen gelang der 3:4 Führungstreffer. Trotz aller Bemühungen des KSV konnte dieser Spielstand nicht mehr korrigiert werden und der Einzug ins Pokalfinale war ausgeträumt.


Mannschaftsaufstellung: N. Krgulj, P. Ehrhardt, J. Jost, N. Haydn, N. Naim, M. Yildilzalkan, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik, S. Dingeldein, S. Hübner.


Auswechselspieler: T. Bauer, J. Pfeiffer, M. Knapp, P. Rebert.


Schiedsrichter: D. Roß, Otzberg


Kreisoberliga Di./Odw. 24. Spieltag

SG  Klingen – KSV Reichelsheim 2:0

Mit dieser Niederlage ist der KSV im Abstiegskampf angekommen. In einem insgesamt mäßigen Spiel war diese Niederlage völlig unnötig, da man bis zehn Minuten vor Schluss verdient in Führung lag und danach durch unerklärliche Fehler zwei Gegentore kassierte und somit mit leeren Händen die Heimreise antreten musste. Zu Beginn des Spieles versuchten die Hausherren das Spielgeschehen zu bestimmen. Allzu viel Druck konnten sie aber nicht aufbauen. Der KSV kam nach und nach besser ins Spiel und hatte auch die eine oder andere Tormöglichkeit, hauptsächlich durch lange Bälle auf Osman Aktürk, der aber seine liebe Not mit dem holperigen Geläuf auf dem Klinger Spotplatz hatte. Zu wirklich zwingenden Torchancen kam es eher nicht. Beide Mannschaften waren in der ersten Halbzeit zwar bemüht einen vernünftigen Spielaufbau hin zu bekommen, weder der Heimmannschaft noch dem KSV wollte das aber so richtig gelingen.

So blieb es beim mageren 0:0 zur Pause.


Nach der Pause ging es zunächst so weiter.  In der sechzigsten Spielminute kam der KSV dann aber doch zum Erfolg. Man konnte im Mittelfeld den Ball abfangen und Memduh Yildilzalkan spielte einen schönen Steilpass auf Naved Naim, dieser zog im Sechzehner ab und ließ beim 1:0 dem Keeper der Klinger keine Abwehrchance. Nur gut eine Minute später hatte dann Osman Aktürk die Riesenchance zum 2:0, schoss den Ball aber knapp am Pfosten vorbei. Der KSV hatte nun deutliche Vorteile, die nächste gute Gelegenheit hatte wiederum Aktürk in der 75. Minute, als ihm leider der Ball im Sechzehner versprang und die Kugel ins Toraus rollte. Es kam danach wie es nicht kommen sollte, in der 80. Spielminute stand Hubinsky im Sechzehner frei und köpfte nach einer schönen Flanke unbedrängt zum Ausgleich ein. Die Mannschaft des KSV verlor danach etwas die Spielkontrolle und musste in der 86. Minute noch das 2:1 hinnehmen. Wiederum war Hubinsky der Torschütze, der dann eine Minute später wegen einer Tätlichkeit mit der roten Karte bestraft wurde.


Für den KSV wird es nun durch diese Niederlage eng im Kampf um den Klassenerhalt und im nächsten Spiel zu Hause gegen Rai-Breitenbach muss nun unbedingt ein Sieg her, um nicht ganz in die Abstiegsränge zu rutschen.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, M. Yildilzalkan, J. Beck, N. Haydn, N. Naim, Ti. Bauer, O. Aktürk, A. Sadik, S. Hübner.
Auswechselspieler: M. Savanovic, L. Meyer, S. Dingeldein.
Schiedsrichter: O. Sicker, Dreieich


Kreisoberliga Di./Odw. 23. Spieltag
KSV Reichelsheim-SV L. -Wiebelsbach 1:3 (0:1)

Im Odenwaldderby gegen den SV  Lützel-Wiebelsbach wollten und mussten unsere Jungs dringend Punkte für den wieder in Gefahr geratenen Klassenerhalt verbuchen. Doch weit gefehlt. Das Spiel glich in der Anfangsphase eher einem lauen Sommerkick, als einem Spiel im Abstiegskampf. Dies machten sich die Gäste zu Nutze und übernahmen das Kommando. In der 11. Minute traf Sascha Amend den Pfosten des KSV-Gehäuses und Steffen Hübner konnte den Nachschuss gerade noch abblocken. Eigentlich ein Wachrüttler, aber auch hier kam keine große Reaktion unserer Mannschaft. So erzielten die Gäste in der 25. Minute durch Luca Olt den verdienten Führungstreffer. Einen Kopfball von Timo Bauer konnte der Gästetorhüter über die Latte lenken und kurz vor der Pause musste Philipp Ehrhardt noch einmal in höchster Not retten.
So ging es mit 0:1 in die Halbzeit.


Nach dem Wiederanpfiff hatte man einige Minuten das Gefühl, dass sich das Spiel drehen könnte. So fiel auch der 1:1-Ausgleich durch Timo Bauer nach einem Eckball in diese  Drangphase des KSV (49.) Doch das Aufbäumen währte nur von kurzer Dauer. Die Gäste übernahmen wieder das Zepter und in der 67. Minute erzielte erneut Olt den Führungstreffer für den SV. Dieser hatte in der 83. Minute noch eine Großchance und in der 94. Minute konnte Sascha Amend endgültig den Sack zu machen. Dazwischen lag noch ein böser Zusammenprall von Torsten Bauer mit einem Gegenspieler. Torsten musste mit einem dick geschwollenen Auge ins Krankenhaus und wir wünschen ihm von dieser Stelle baldige Genesung. So stand unter dem Strich ein verdienter Gästesieg zu Buche, der uns wieder mitten in den Abstiegstrudel zog.
So gilt es jetzt in Anbetracht der katastrophalen Personalsituation ALLE  Kräfte zu bündeln um das Ziel Klassenerhalt zu realisieren. Eine schwierige, wenn auch nicht unlösbare Mission…

Mannschaftsaufstellung: S. Daab; Ph. Ehrhardt, J.Jost, To. Bauer (75. M. Yildizalkan), J. Beck, N. Naim, Ti. Bauer (55. L. Meyer), O. Aktuerk, M. Savanovic (35. N. Haydn), A. Sadik, St. Hübner

AW: N. Haydn, L. Meyer, M. Yildizalkan

Schiedsrichter: Maximilian Prölss


Schmucker-Kreispokal - Viertelfinale
SG Bad König/Zell-KSV Reichelsheim 0:2 (0:1)

Am Donnerstag, 05.04.18 mussten wir im Viertelfinale um den Schmucker-Kreispokal beim A-Ligisten SG Bad König/Zell antreten.
Von Beginn an entwickelte sich ein gutes Pokalspiel mit gleichen Spielanteilen. Die erste Großchance besaß der KSV, doch Osman Aktuerk verzog knapp. Das Spiel verlief kampfbetont aber fair, jedoch ohne größere Torraunszenen. So dauerte es bis zur 44. Minute, ehe Torsten Bauer nach einem Eckball am schnellsten reagierte und das 0:1 für unseren KSV erzielte. Dies war auch der Halbzeitstand.


Die ersten Minuten in Abschnitt zwei gehörten dann den Gastgebern. In der 50. Minute scheiterte Wladimir Jakovenko zunächst am glänzend reagierenden Sascha Daab und in der 57. Minute traf Jozo Parlov nur die Oberkante der Latte. Ab diesem Zeitpunkt hielt der KSV wieder besser dagegen und konnte selbst wieder die eine oder andere Chance verbuchen. In der 71. Minute krönte unser A-Jugendlicher Joshua Beck seine gute Leistung an diesem Abend mit einer feinen Vorlage zum vorentscheidenden 0:2 durch Osman Aktuerk. In der 77. Minute musste sich Sacha Daab noch einmal strecken, aber auch hier blieb er Sieger.


So blieb es letztendlich beim 2:0. Alles in allem ein nicht unverdienter Sieg unserer Elf, wobei man dem Verlierer auch ein Lob zollen muss. Sie stehen bestimmt nicht zu Unrecht in der Spitzengruppe der A-Liga Odenwald.

Mannschaftsaufstellung: S.Daab; Ph. Ehrhardt, J. Jost , J. Beck (85. St. Dingeldein), N. Haydn, N. Naim, M. Yildizalkan (50. M. Savanovic), O. Aktuerk, A. Sadik, F. Weimer (15. T. Bauer), St. Hübner;
AW: T. Bauer, M. Savanovic, St. Dingeldein, P. Rebert;

Schiedsrichter: Kais Ben Miled ( Hirschhorn)


Kreisoberliga Di./Odw. 22. Spieltag

KSV Reichelsheim – Viktoria Klein-Zimmern 3:1

Endlich der erste Sieg im neuen Jahr für den KSV. Umso erfreulicher ist diese Tatsache, dass dies gegen einen Gegner aus der Spitzengruppe der Liga gelang. Beim Unentschieden in Babenhausen am Vorsonntag hatte sich die Leistungssteigerung schon angedeutet und gegen Klein-Zimmern wurde nun deutlich, dass unsere Mannschaft die absolute Qualität für die Kreisoberliga hat. Auch der zum zweiten Mal eingesetzte A-Jugendspieler Joshua Beck hat sich gut eingefügt. Hoffentlich kann die Mannschaft diese Form auch in den nächsten Spielen halten, denn mit weiteren drei bis vier Punkten dürfte der KSV den nötigen Abstand zu den hinteren Rängen endgültig gefestigt haben. Die Mannschaften begannen recht vorsichtig, keiner wollte sich eine schnelle Blöße geben. Trotzdem kamen die Gäste in der achtzehnten Spielminute zum 0:1. Die KSV-Abwehr verteidigte im Sechzehner nicht konsequent genug und Tarp Rosenauer kam nach einer Drehung zum Abschluss und setzte die Kugel ins Netz. Der KSV ließ sich aber dadurch nicht beeinflussen, schaltete seinerseits auf Offensive und konnte direkt nach dem Anstoß durch Miro Savanovic den 1:1 Ausgleich erzielen. Savanovic spielte sich über links durch und setzte den Ball flach ins lange Eck. Nach einer halben Stunde hatte dann Naved Naim mit einem Flachschuss aus der Distanz die Führung auf dem Fuß, der Torhüter der Gäste konnte den Ball jedoch halten. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dann doch noch der Führungstreffer für den KSV. Nach einem schönen Flankenlauf schlug Timo Bauer den Ball über die Abwehr der Gäste, Osman Aktürk stand am langen Pfosten und köpfte die Kugel ins Netz. Mit der knappen Führung ging es dann in die Pause.


In der zweiten Halbzeit hatten sich die Klein-Zimmerer einiges vorgenommen. Man merkte, dass sie möglichst schnell den Spielstand korrigieren wollten. Der KSV stand jedoch gut in der Abwehr und konnte die Angriffe immer wieder abfangen. Lediglich in der 55. Spielminute hatten die Gäste eine gute Chance zum Ausgleich, als Ollesch frei aus ca. 16 m abzog und der Ball knapp über das Tor flog. In der letzten Viertelstunde warfen die Gäste dann mehr oder weniger alles nach vorne, sie spielten nun alles oder nichts. Durch diese Spielweise eröffneten sich immer wieder Konterchancen für den KSV. Zwei oder drei Mal konnten sie Osman Aktürk im letzten Moment noch abfangen, kurz vor Schluss ging dann aber Naved Naim auf und davon, schlug eine schöne Diagonalflanke auf den langen Pfosten und Osman Aktürk war wieder zur Stelle und drückte den Ball über die Linie zum 3:1 Endstand. Drei Punkte waren damit unter Dach und Fach.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, To. Bauer (70. N. Haydn), J. Beck, N. Naim,
Ti. Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (89. F. Weimer), A. Sadik, S. Hübner.


Auswechselspieler: N. Haydn, F. Weimer, S. Dingeldein.


Schiedsrichter: S. Sheirzei, Dietzenbach.


Kreisoberliga Di./Odw. 21. Spieltag

SV Germania Babenhausen – KSV Reichelsheim 0:0

Dieses Unentschieden, auswärts bei einem starken Gegner, war insbesondere für die Moral unserer in letzter Zeit gebeutelten Truppe Gold wert. Eine gute, disziplinierte Leistung und eine gute Torhüterleistung haben für den durchaus verdienten Punkt gesorgt. Umso erfreulicher ist das Ergebnis, wenn man bedenkt, dass wir wegen der personellen Engpässe mit drei aktuellen A-Jugendspielern angereist sind und diese ihre Sache recht ordentlich gemacht haben.


Von Beginn an drückte die Germania mächtig aufs Tempo. Der KSV zog sich hauptsächlich in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf schnelle Konter über Osman Aktürk und Naved Naim. Erst Mitte der ersten Hälfte hatten die offensiv agierenden Babenhäuser die erste nennenswerte Torchance, als Haberkorn am Sechzehner abzog und Sascha Daab den Ball aber sicher abwehren konnte. Sie drückten weiter auf das KSV-Tor, kamen aber nur selten zu wirklich gefährlichen Aktionen. Die Abwehr des KSV stand sehr sicher und konnte alle Angriffe rechtzeitig unterbinden. Durch die offensive Spielweise der Germania boten sich für den KSV immer wieder Räume zum Kontern. In der 35. Minute wäre fast die Führung geglückt, nach einem Schuss von Aktürk prallte der Ball zurück und Steffen Hübner hätte die Kugel um ein Haar über die Linie gedrückt, die Abwehr der Germania konnte den Ball aber gerade noch von der Torlinie kratzen. Mit dem 0:0 ging es dann in die Pause.
In der zweiten Halbzeit änderte sich nichts Wesentliches. Die Germania griff weiter an und die KSV-Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung und ließ nichts zu. Nur einmal wurde es gefährlich für den KSV, als in der 60. Minute die Angreifer der Germania zwei Mal im Sechzehner zum Abschluss kamen, Sascha Daab im KSV-Tor aber jedes Mal abwehren konnte. Auch der KSV konnte noch ein oder zwei Mal kontern, wirklich gefährlich waren die Angriffe aber nicht. Es blieb also beim torlosen Unentschieden und die Spieler des KSV freuten sich über den verdienten Punkt.


Mannschaftsaufstellung: S: Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, To. Bauer, L. Meyer, N. Naim, Ti. Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik, S. Hübner.


Auswechselspieler: F. Weimer, J. Beck, D. Linder.


Schiedsrichter: J. Hirschberg, Wald-Michelbach


Kreisoberliga Di./Odw. 20. Spieltag

TV Fränkisch-Crumbach - KSV Reichelsheim  2:0

 

Es läuft noch nicht rund beim KSV im neuen Fußballjahr. Drei Niederlagen in den ersten drei Spielen sind nicht gerade das was man sich vorgestellt hatte. Personelle Sorgen sind sicher nur ein Teil der Probleme die den KSV zurzeit an einer optimalen Leistung hindern. In den nächsten Spielen gilt es nun den Hebel umzulegen und dringend benötigte Punkte einzufahren. Das Spiel gegen den Nachbar aus Crumbach konnte zunächst keinen vom Hocker reißen. Wenig Tempo und sehr viele Abspielfehler auf beiden Seiten waren zu verzeichnen. Trotzdem gingen die Hausherren bereits nach dreizehn Spielminuten mit 1:0 in Führung. Eine scharf vor das Tor geschlagene  Ecke konnte Sascha Daab im KSV-Tor nicht unschädlich machen und die Kugel landete im Netz. Das war ein recht glücklicher Treffer für die Crumbacher. Diese konnten sich danach leichte Vorteile erarbeiten, viel Positives sprang aber nicht heraus. Erst in der 40. Minute kam dann der KSV zu seiner ersten nennenswerten Torchance. Nach einer Flanke legte Miro Savanovic den Ball per Kopf in den Sechzehner , Osman Aktürk setzte die Kugel auf das Tor, der Torwart konnte den Schuss aber abwehren. Nur zwei Minuten später hatte Aktürk eine weitere gute Möglichkeit, beim Schussversuch versprang aber der Ball auf dem holprigen Geläuf und die Abwehr konnte die Situation bereinigen. Mit der knappen Führung der Crumbacher ging es dann in die Halbzeit.


Nach der Pause kam der KSV etwas besser ins Spiel. In der 50. Minute wäre fast der Ausgleich geglückt. Der Ball kam von Osman Aktürk zu Jonas Jost und dieser überspielte die Abwehr mit einem Heber, den ein Abwehrspieler der Crumbacher gerade noch aus dem Torwinkel köpfte. Nur wenig später gab es Freistoß für den KSV. Miro Savanovic führte aus und Aktürk setzte den Ball per Kopf über das Tor. Er wurde dabei allerdings gefoult, was leider vom Schiedsrichter nicht gesehen wurde. In der 60. Minute hatten die Hausherren eine gute Möglichkeit nach einem Freistoß, den Henschke aber nicht verwerten konnte. Acht Minuten später machte Yaman es aber besser. Es gab wiederum Freistoß in Nähe der Sechzehnmeterlinie, Yaman trat an und zirkelte den Ball über die Mauer in den Winkel. Das Spiel war damit mehr oder weniger gelaufen. Beide Mannschaften bemühten sich danach zwar noch um eine Resultats Verbesserung, viel Nennenswertes sprang aber nicht mehr heraus.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, To. Bauer, M. Yildilzalkan, N. Naim, Ti. Bauer,
O. Aktürk, M. Savanovic (82. L. Meyer), A. Sadik (85. S. Dingeldein), S. Hübner.


Auswechselspieler: D. Meister, S. Dingeldein, L. Meyer.


Schiedsrichter: E. Capasso, Offenbach


Kreisoberliga Di./Odw. 19. Spieltag

KSV Reichelsheim - TSG Steinbach  0:2

 

Leider hat auch das zweite Spiel nach der Winterpause nicht zum Erfolg geführt. Auch dieser Gegner steht aktuell, ähnlich wie die Langstädter, einige Punkte hinter dem KSV und konnte durch diesen Sieg wichtige Zähler gut machen. Unsere Mannschaft muss sich nun gewaltig steigern, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden. Das Spiel am kommenden Sonntag gegen den Nachbar aus Fränkisch-Crumbach wird sicher nicht leichter und wird die Mannschaft in jeder Beziehung stärker fordern als das die Steinbacher getan haben. Insbesondere das Spiel nach vorne muss wieder effektiver werden, dann werden auch die Punkte nicht ausbleiben. Nun zum Spiel: Der KSV war noch nicht richtig auf dem Platz, da wurde er schon kalt erwischt. Nach nur drei Spielminuten fiel bereits das 0:1. Die Steinbacher konnten sich über rechts durchspielen und Reimer zog aus spitzem Winkel ab und setzte den Ball ins lange Eck. Der KSV musste das schnelle Gegentor erst einmal verdauen, ehe es nach ca. zwanzig Minuten etwas besser lief. Zwingende Torchancen waren aber auch dann nicht zu verzeichnen. Erst in der 44. Minute, kurz vor dem Pausenpfiff, wäre fast der Ausgleich gelungen, als Miro Savanovic einen Torwartabpraller knapp über das Tor setzte. Mit dem knappen Rückstand ging es dann in die Pause.

 

 

Nach der Halbzeit verlief das Spiel weitestgehend ausgeglichen. Die erste gute Torchance hatten aber wiederum die Steinbacher. In der 50. Minute lief Hanatschek frei auf Sascha Daab im KSV-Tor zu und dieser konnte mit einer schönen Fußabwehr ein zweites Gegentor verhindern. Der KSV wurde aber nun zusehends stärker. In der 60. Spielminute spielte Osman Aktürk am Sechzehner zwei Abwehrspieler aus, setzte dann den Ball aber über das Tor. Die Möglichkeiten für den KSV häuften sich nun. Die Steinbacher hatten zunehmend konditionelle Probleme. Eine gute Möglichkeit in der 65. Minute wurde von der KSV-Offensive vertan, auch in der 75. Minute konnte der frei durchstartende Aktürk den Ball am schnell reagierenden Torwart nicht vorbei bringen. Der KSV drückte nun immer stärker auf den Ausgleich und die Steinbacher hielten mit Macht ihr Tor sauber. Kurz vor Schluss, der KSV war wieder weit aufgerückt, schlugen sie den Ball aus der Abwehr auf den frei stehenden Samgin und dieser marschierte ungehindert aufs KSV-Tor und versenkte die Kugel zum 0:2 im Netz. Das Spiel war damit gelaufen und die Niederlage für den KSV besiegelt.

 

 

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Jost, To. Bauer, L. Meyer, N. Naim, Ti. Bauer,
O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik, S. Hübner.

 

Auswechselspieler: D. Meister, J. Steffani, F. Bundschuh, F. Weimer

 

Schiedsrichter: U. Altundal, Viernheim

 


Kreisoberliga Di./Odw. 18. Spieltag

TSV Langstadt –  KSV Reichelsheim 8:2

Das erste Spiel nach der langen Winterpause stand unter keinem guten Stern. Personelle Ausfälle wegen Krankheit und Urlaub waren zu beklagen und so fuhr der KSV schon mit gemischten Gefühlen nach Langstadt. Schnelle Gegentore zum Auftakt, inklusiv zweier Elfmeter, führten bereits nach sechzehn Spielminuten zum 3:0. Sternheimer, Schildbach und Alan waren die Torschützen. Direkt nach dem dritten Tor der Langstädter bekam auch der KSV einen Elfmeter zugesprochen den Osman Aktürk sicher verwandelte. Nur fünf Minuten später stellten die Langstädter den alten Abstand wieder her, als Tat frei durchmarschierte und das 4:1 erzielte. In der 34. Minute entschied der Schiedsrichter erneut auf Strafstoß für den KSV, auch diesen konnte Osman Aktürk zum 4:2 verwandeln.

 

Die Abwehr des KSV war an diesem Tag jedoch recht wackelig und so kamen die Langstädter kurz vor der Pause noch zu einem Pfostenschuss. Wenig später pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit. Nach Wiederbeginn kam es fast noch heftiger für den KSV. Nachdem die Hausherren bereits nach wenigen Spielminuten eine Riesenchance vergeben hatten, machten sie es wenig später besser und erzielten in der 50. Minute das 5:2, Alan war der Torschütze. Die Langstädter wurden nun immer überlegener ohne dabei eine besondere spielerische Qualität zu zeigten. Die Mannschaft des KSV präsentierte sich an diesem Sonntag einfach zu schwach. Mit einem Doppelschlag ging es dann nach zweiundsiebzig Minuten weiter. Erst konnte Inan zum 6:2 einschießen, bevor Alan einen direkten Freistoß zum 7:2 ins Netz setzte. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt natürlich längst gelaufen, trotzdem musste der KSV in der Schlussphase noch das 8:2 hinnehmen, was gleichzeitig den Endstand bedeutete. Beim KSV hofft man jetzt natürlich, dass sich die personelle Situation möglichst schnell und nachhaltig verbessert, um wieder in der Klasse ernsthaft mitreden zu können.


Mannschaftsaufstellung: V. Buchmann, P. Ehrhardt, M. Yildilzalkan, To. Bauer, F. Weimer, N. Haydn, N. Naim, Ti. Bauer, O. Aktürk, A. Sadik, J. Jost (80. D. Meister).


Auswechselspieler: M. Savanovic, T. Plagge, D. Meister.


Schiedsrichter: T. Hirschberg, Wald-Michelbach


Kreisoberliga Di./Odw. 17. Spieltag

Germania Ober-Roden II – KSV Reichelsheim 3:3

Der KSV konnte aus Ober-Roden einen verdienten Punkt mitnehmen. Ein Sieg wäre aber durchaus auch drin gewesen, da die Gastgeber erst in der dritten Minute der Nachspielzeit den glücklichen  Ausgleich erzielen konnten. In einem fairen Spiel war das Unentschieden aber das gerechte Ergebnis.


In den ersten zwanzig Spielminuten konnte keine der Mannschaften einen wesentlichen Vorteil herausspielen. In der zehnten Minute hatten die Hausherren allerdings eine gute Tormöglichkeit, als Hübner mit einem Distanzschuss Sascha Daab im KSV-Tor zu einer Glanzparade zwang. Nach zwanzig Minuten gingen die Ober-Rodener dann aber doch in Führung, Cerveni traf zum 1:0. Der KSV war aber keineswegs geschockt sondern hielt sofort dagegen. Nur sechs Minuten später konnte man den Ausgleich erzielen. Osman Aktürk war der Torschütze. Sein erster Versuch konnte der Torwart noch abblocken, der Abpraller kam zu Aktürk zurück und er erzielte mit einem sehenswerten Fallrückzieher das 1:1 (26.). Der KSV bekam nun Oberwasser und hatte durch den an diesem Tag gut aufgelegten Osman Aktürk zwei weitere Torchancen, die aber leider knapp daneben gingen. Bis zur Pause tat sich ansonsten aber nicht mehr allzu viel und es blieb bei dem Unentschieden.


In der zweiten Hälfte war bei beiden Mannschaften zu erkennen, dass jeder gewillt war das Spiel für sich zu entscheiden.  Gravierende Vorteile konnte sich allerdings keiner erspielen. Erst in der Schlussphase wurde es dann richtig spannend. In der 83. Minute setzte sich Osman Aktürk bis in den Strafraum der Gastgeber durch und wurde von einem Abwehrspieler von den Beinen geholt. Aktürk trat selber an und verwandelte zum 1:2. Nur drei Minuten später konnte Korndörfer mit einem Distanzschuss aber wieder ausgleichen und es stand 2:2. Fast mit dem Schlusspfiff gab es nochmal Freistoß für den KSV. Ali Sadik trat an und erzielte mit einem Flachschuss die erneute Führung zum 2:3. Der Schiedsrichter ließ nun vier Minuten nachspielen und Ober-Roden konnte in der letzten Spielminute nochmals ausgleichen. Leider hatte der Schiedsrichter vorher ein Foulspiel übersehen und hätte das Tor nicht geben dürfen. Insgesamt war das Unentschieden das gerechte Ergebnis, aufgrund der Schlussszene allerdings recht glücklich für Ober-Roden.


Mannschaftsaufstellung: G. Daab, P. Ehrhardt, To. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, Ti. Bauer,
O. Aktürk, M. Yildilzalkan, A. Sadik, S. Hübner.


Auswechselspieler: M. Savanovic, P. Keil


Schiedsrichter: I. Drescher, Rüsselsheim


Kreisoberliga Di./Odw. 16. Spieltag

KSV Reichelsheim – SV Groß-Bieberau 2:0

Nachdem die letzten drei Heimspiele in Folge verloren wurden, hat es nun endlich mit einem Sieg geklappt. Die Partie war zwar lange offen und verlief weitestgehend ausgeglichen, bis dann nach gut einer Stunde die Tore fielen, die den KSV auf die Siegerstraße brachten. Insgesamt war der Sieg auch verdient, da die Gäste in der Schlussphase deutlich nach ließen und nicht mehr entscheidend gegen halten konnten.
Zu Beginn des Spiels merkte man, dass der KSV die schlechten Ergebnisse der letzten Spiele korrigieren wollte. Man setzte den Gegner unter Druck und versuchte so schnell wie möglich einen Treffer zu setzen. Aber auch die Gäste aus Groß-Bieberau hielten gut mit und waren absolut ebenbürtig. Bei einem Angriff der Gäste in der elften Spielminute bekam ein Abwehrspieler des KSV den Ball im Sechzehner an die Hand und es gab Elfmeter. Weiker trat an und Sascha Daab im KSV-Tor wehrte den nicht allzu scharf getretenen Ball souverän ab.

 

Groß-Bieberau drückte nun weiter auf das Tor des KSV und konnte in der zwanzigsten Spielminute ein Tor erzielen, das jedoch wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. Der KSV kam nun wieder etwas besser ins Spiel und hatte zwei gute Möglichkeiten, zunächst durch Nick Haydn (25.) und dann durch Timo Bauer (38.), beide verfehlten das Tor nur knapp. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Gäste noch einmal durch einen Kopfball von Steinmetz zu einer Torchance, die aber auch nicht zum Erfolg führte. Torlos ging es dann in die Halbzeitpause.
Nach Wiederbeginn litt das Spiel zunächst unter dem einsetzenden Regen. Der Boden wurde nun sehr rutschig. Es dauerte bis zur sechzigsten Minute bis der KSV sich wieder eine echte Torchance erarbeiten konnte. Nach einem schnellen Konter kam Timo Bauer an der Strafraumgrenze zum Schuss und die Kugel flog nur knapp am Tor vorbei. Der KSV bekam nun immer mehr Oberwasser da die Gäste kräftemäßig etwas abbauten. In der 67. Minute war es dann soweit, die Bieberauer brachten nach einem KSV-Angriff den Ball nicht aus dem Strafraum und Nick Haydn war zur Stelle und setzte die Kugel zum 1:0 ins Netz. Zwei weiter Chancen gab es dann in der 78. und 79. Minute, als Osman Aktürk sich durchsetzt, der Torhüter aber zur Ecke abwehren konnte und die von Naved Naim getretene Ecke von Ali Sadik nur haarscharf verpasst wurde. Fünf Minuten vor Spielende gab es dann die endgültige Entscheidung. Osman Aktürk setzte sich über rechts durch, passte über die Abwehr zu Pascal Wallstab, dieser zog nach innen und ließ dem Keeper beim 2:0 keine Abwehrchance. Wenig später folgte der Schlusspfiff und drei wichtige Punkte für den KSV waren unter Dach und Fach.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, To. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, Ti. Bauer,
O. Aktürk, M. Savanovic (46. P. Wallstab), A. Sadik, S. Hübner.


Auswechselspieler: M. Yildilzalkan, P. Wallstab, F. Weimer.


Schiedsrichter: M. Butzert, Dreieich


Kreisoberliga Di./Odw. 15. Spieltag

KSV Reichelsheim – TSV Seckmauern 0:2

Leider hat der KSV auch im dritten Heimspiel hintereinander eine Niederlage kassiert. Sehr ärgerlich ist außerdem die Tatsache, dass man das Spiel niemals hätte verlieren müssen, da die spielerische Überlegenheit auf Seiten des KSV zu finden war. Allein in der ersten Halbzeit hatte man Chancen um zwei Spiele zu gewinnen, konnte aber keine davon verwerten. In Hälfte zwei war zwar die Überlegenheit nicht mehr so gravierend, aber die Gäste wurden mit ihren Kontern immer gefährlicher und haben sich das zweite Tor redlich verdient.
Die Mannschaft des TSV Seckmauern war für den KSV eine unbekannte Größe, denn man hatte doch einige Jahre nicht mehr gegeneinander gespielt. Unser Team versuchte von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen und setzte den eher defensiv ausgerichteten Gegner unter Druck. Dieser beschränkte sich hauptsächlich auf Konterangriffe und war in dieser Hinsicht durchaus zu beachten. Die erste gute Torchance hatte der KSV nach ca. 6 Spielminuten. Nach einem schönen Spielzug konnte Nick Haydn die Kugel aber leider nicht im Tor unterbringen. Völlig überraschend fiel dann das 0:1 in der 11. Minute. Raitz zog aus gut zwanzig Meter ab und überraschte mit einem Aufsetzer Sascha Daab im KSV-Tor. Der KSV war aber keineswegs geschockt, sondern setzte die Gäste weiter unter Druck. Es gab nun einige gute Tormöglichkeiten für den KSV. Zunächst senkte sich ein Schuss von Nick Haydn auf die Torlatte (18.), dann verfehlte ein Kopfball von Osman Aktürk das Tor nur knapp (23.). Nur vier Minuten später setzte Nick Haydn eine schöne Flanke von Torsten Bauer an den Pfosten.

 

Wenig später konnte Ali Sadik den vermeintlichen Ausgleich erzielen, sein Tor wurde aber wegen angeblicher Abseitsposition nicht gegeben. Das war wohl eine Fehlentscheidung des Unparteiischen. Weiter ging es mit Möglichkeiten des KSV. In dieser Phase hatten Osman Aktürk und Timo Bauer den Ausgleich auf dem Fuß, leider wollte aber kein Tor gelingen. Bis zur Pause ging das Spiel auf das Tor der Gäste weiter, leider ohne Erfolg für den KSV. Nach Wiederbeginn versuchte der KSV mit viel Druck nach vorne den Ausgleich zu erzielen. Die Defensive wurde dabei öfter vernachlässigt und die Gäste wurden mit ihren Kontern immer gefährlicher. Zunächst verfehlte Raitz mit einem Kopfball das Tor nur knapp (57.) und wenig später setzte Luft einen Abstauber nur wenige Zentimeter neben die Kiste (65.). Der nächste Konter saß dann aber, Wüst setzte nach schnellem Direktspiel die Kugel unhaltbar zum 0:2 ins Netzt (75.). Der KSV versuchte zwar in der restlichen Spielzeit das Resultat noch zu verbessern, hatte auch noch in der Schlussphase drei gute Möglichkeiten, aber auch hier blieb der Erfolg aus. Die Gäste konnten einen äußerst glücklichen Sieg mit nach Seckmauern nehmen.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, To. Bauer, J. Pfeiffer, Ti. Bauer, N. Naim,
O. Aktürk, A. Sadik, J. Keil (66.K. Scriba), N. Haydn.


Auswechselspieler: K. Scriba, M. Savanovic


Schiedsrichter: E. Pakos, Darmstadt


Kreisoberliga Di./Odw. 14. Spieltag

KSV Reichelsheim – KSG Georgenhausen 1:4

Leider wurde auch dieses Heimspiel klar verloren. Die Gäste waren fast die komplette Spielzeit leicht überlegen und unsere Mannschaft hat es nie geschafft richtig Druck aufzubauen und den Gegner echt in Verlegenheit zu bringen. Unsere Mannschaft war zwar immer bemüht mitzuhalten, hatte auch die eine oder andere Tormöglichkeit, entscheidende Treffer wollten aber nicht gelingen. Wer sich erhofft hatte auf dem kleineren Kunstrasenspielfeld könnte der KSV einen Vorteil haben, sah sich getäuscht. Die Gäste hatten sehr schnell das Spiel im Griff und drückten den KSV in die Defensive. Zunächst brachte ihnen dies aber keinen nennenswerten Vorteil, da die Abwehr des KSV gut gestaffelt stand und nichts zuließ. Die erste nennenswerte Torchance hatte sogar der KSV, als Naved Naim an der Strafraumgrenze abzog, der Ball abgefälscht wurde und knapp am Tor vorbei flog (25.). Fünf Minuten später kam Osman Aktürk zum Kopfball, aber auch der flog knapp über die Querlatte.

 

In der 38. Spielminute setzte Kicherer von der KSG einen Distanzschuss aufs Tor, den Sascha Daab mit einer Glanzparade abwehren konnte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel dann doch noch der Führungstreffer für Georgenhausen. Die KSV Abwehr war einen Moment unsortiert und Birhimioglu stand plötzlich frei und markierte das 0:1. Danach ging es dann in die Pause. Es waren gerade mal drei Minuten nach Wiederbeginn gespielt, als Guenay mit einem satten Distanzschuss in den Winkel das 0:2 erzielte. In der 60. Minute hatte der KSV dann Glück, als Schwamberger mit einem weiteren Fernschuss Sascha Daab im KSV-Tor prüfte, der aber glänzend parieren konnte. Der KSV kam nun etwas besser ins Spiel und Julian Keil konnte in der 70. Minute, nach einem schönen Angriff, den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Nur fünf Minuten später hätte sogar der Ausgleich fallen können, als nach einem langen Ball in den Sechzehner Timo Bauer mit dem Kopf zur Stelle war und das Tor nur knapp verfehlte. Zehn Minuten vor dem Ende fiel dann das 1:3. Aus kurzer Distanz konnte Lehmann die Kugel im Tor unterbringen. In der Nachspielzeit leistete sich der KSV noch ein Foul im Sechzehner. Adedokun ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Elfer zu 1:4 Endstand. Die Gäste nahmen damit drei verdiente Punkte mit nach Hause.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, Ti. Bauer, J. Pfeiffer, N. Naim, K. Scriba,
O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik, J. Keil.

 

Auswechselspieler: To. Bauer, N. Haydn, F. Weimer, N. Kragulj.

 

Schiedsrichter: N. Picard, Laudenbach


Kreisoberliga Di./Odw. 13. Spieltag

KSV Reichelsheim – Viktoria Schaafheim 0:2

Leider musste der KSV auch in diesem Heimspiel eine völlig unnötige Niederlage hinnehmen. Der Gegner aus Schaafheim war in keiner Weise stärker einzuschätzen und sollte auf keinen Fall drei Punkte mit nach Hause nehmen. Unsere Mannschaft war aber an diesem Sonntag nicht in der Lage das komplette Spiel zu bestimmen und bekam nur selten Zugriff auf den Gegner. Auch das Tempo ließ zu wünschen übrig und so hatten die aggressiveren Schaafheimer die Vorteile auf ihrer Seite. Meist war eine zu große Lücke zwischen Abwehr und Angriff und wenn dann ein langer Ball in die Spitze kam wurde Torjäger Osman Aktürk schmerzlich vermisst.
Gleich zu Beginn des Spiels wurde der KSV kalt erwischt. Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, man war wohl mit den Gedanken noch in der Kabine, da stand es schon 0:1. Lackner war der Torschütze. Der KSV bemühte sich danach den Rückstand möglichst bald auszugleichen, hatte in der 20. Minute auch eine gute Chance, als sich Pascal Wallstab außen durchsetze und sein Pass in den Fünfer von Julian Keil nur knapp verpasst wurde. Der KSV hatte in dieser Phase durchaus leichte Vorteile konnte aber leider keine weiteren zwingende Torchancen herausspielen. Die Schaafheimer setzten immer wieder schnelle Konter und kamen kurz vor dem Pausenpfiff noch zu zwei guten Torchancen, als zunächst Lackner mit einem Distanzschuss Sascha Daab zu einer Parade zwang und anschließend Becker freistehen am langen Pfosten vorbei schoss. Mit 0:1 ging es dann in die Pause.


Nach Wiederbeginn machten die Gäste weiter Druck. Der KSV kam nur zu gelegentlichen Konterangriffen. In der 55. Minute trafen die Schaafheimer mit einem satten Distanzschuss die Latte und zehn Minuten später setzte Fey einen Fernschuss mit etwas Glück zum 0:2 in den Winkel. Allerdings stand der Torschütze völlig frei und wurde nicht ansatzweise gestört. Der KSV war nun sichtlich geschockt und brachte nur noch wenig zu Stande, die Bindung zwischen Defensive und Offensive war kaum noch vorhanden. Die Gäste drückten weiter aufs Tempo und brachten den KSV noch mehrmals in Verlegenheit. Kurz vor Schluss dann doch noch eine gute Möglichkeit für den KSV, als Miro Savanovic sich durchsetzte und in den Sechzehner flankte und Naved Naim mit einem Kopfball das Tor nur knapp verfehlte. Wenig später war dann Schluss und Schaafheim stand als der verdiente Sieger fest.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, To. Bauer (46. K. Scriba), J. Pfeiffer, Ti. Bauer, N. Naim, P. Wallstab, M. Savanovic, A. Sadik, J. Keil.

 

Auswechselspieler: N. Kragulj, K. Scriba, F. Weimer, D. Flechsenhar, N. Haydn.

 

Schiedsrichter: N. Hallstein, Griesheim


Kreisoberliga Di./Odw. 12.Spieltag
TSV Lengfeld – KSV Reichelsheim 4:1

Eigentlich ist der KSV nicht nach Lengfeld gefahren, um mit leeren Händen wieder den Heimweg anzutreten. Nach dem guten Auftritt gegen den Spitzenreiter M.-Grumbach vom Vorsonntag, mit dem verdienten Sieg, hatte man sich schon etwas mehr erhofft. Man traf allerdings auf eine starke Heimmannschaft  und kam durch drei schnellen Gegentoren zwischen der 20. Und 30. Minute bald auf die Verliererstrasse. Individuelle Fehler waren die Hauptursache. Der KSV begann eigentlich recht druckvoll und erarbeitete sich einen leichten Feldvorteil in der ersten Viertelstunde. Zwingende Torchancen hatte man dabei aber nicht. In der 21. Spielminute gab es Eckball für die Lengfelder. Den scharf hereingetretenen Ball konnte Blitz, der nicht eng genug markiert war, ungestört einköpfen und es stand 1:0. Nur vier Minuten später erlaubte sich der KSV einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, die Hausherren setzten einen schnellen Konter und Messerschmitt war zur Stelle und netzte ungestört zum 2:0 ein. Fast wäre wenig später der Anschlusstreffer gelungen, als Ali Sadik einen Pass auf Miro Savanovic spielte und dieser frei auf den Torhüter zulief, aber etwas überhastet vergab.

 

In der 34. Minute gab es dann Strafstoß für Lengfeld. Joachim Pfeiffer hatte einen Lengfelder im Strafraum gefoult und Messerschmitt ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schoss zum 3:0 ein. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach der Pause versuchte der KSV noch etwas am Resultat zu verbessern. Das Spiel nach vorne wurde zwingender. In der 64. Minute gab es Freistoß für den KSV. Miro Savanovic hob den Ball in den Fünfer und Ali Sadik war zur Stelle und köpfte zu 3:1 ein. Danach spielte der KSV weiter nach vorne, es kam zu zwei weiteren guten Torchancen. Zunächst konnten hintereinander Ali Sadik und Steffen Hübner den Ball nicht im Tor unterbringen, dann hatte Steffen Hübner nach einem Freistoß von Miro Savanovic mit einem Kopfball die Chance zum Anschlusstreffer. Leider wollte das alles nicht gelingen. In der 70. Minute kam es dann zum endgültigen k.o. für den KSV. Einen berechtigten Foulelfmeter konnte Messerschmitt zum 4:1 verwandeln. Sascha Daab war mit der Hand noch dran, konnte das Tor aber nicht verhindern. Bis zum Spielschluss war der KSV nun bemüht weitere Tore zu verhindern und musste dann aber die deutliche Niederlage hinnehmen.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, To. Bauer, J. Pfeiffer, Ti. Bauer, N. Naim,
K. Scriba (60. J. Jost), P. Wallstab, M. Savanovic, A. Sadik.

 

Auswechselspieler: J. Jost, D. Meister


Schiedsrichter: C. Braun, Bessenbach


Kreisoberliga Di./Odw. 11.Spieltag

KSV Reichelsheim -FV Mümling-Grumbach  2:1

 

Gegenüber dem letzten Heimspiel hatte die Mannschaft des KSV ja einiges gut zu machen. Bekanntlich hatte man ja gegen das Tabellenschlusslicht, trotz hoher Feldüberlegenheit, mit 0:1 verloren. Kotrastreicher konnte es allerdings an diesem Sonntag nicht kommen, denn nun hatte man den aktuellen Tabellenführer zu Gast. Mit einer starken Leistung konnte man diesem Gegner Paroli bieten und einen verdienten Sieg landen.
Beide Mannschaften gingen von Beginn an sehr engagiert zu Werke und man merkte, dass keiner etwas zu verschenken hatte. Trotz intensiver Offensivbemühungen beiderseits kam es zunächst zu keinen zwingenden Torchancen. Erst in der 25. Minute hatte der Gast die erste Möglichkeit durch einen direkten Freistoß aus gut zwanzig Meter den Kepper knapp über das Tor schoss. Überhaupt wirkten die Gäste etwas zielstrebiger in der Vorwärtsbewegung als der KSV. Hier setzte man auf eine sicher stehende Abwehr und schnelle Konterangriffe. Ein solcher gut ausgeführter Konter führte in der 34. Spielminute zum 1:0 Führungstreffer. Innerhalb vom Sechzehner kam der gut frei gespielte Miro Savanovic zum Schuss und ließ dem Torhüter keine Abwehrchance. Die restlichen zehn Minuten vor dem Pausenpfiff ging es mit dem offenen Schlagabtausch weiter ohne dass sich am Ergebnis etwas änderte. Nach der Halbzeit versuchten die Grumbacher den Druck zu erhöhen, um möglichst schnell zum Ausgleich zu kommen. Die KSV-Abwehr stand aber sehr sicher und konnte zunächst alle Angriffsversuche souverän abwehren. Trotzdem gelang den Gästen in der 68. Minute das 1:1. Nach einem missglückten Pass des KSV in der Vorwärtsbewegung, bekam Chris Hörr den Ball und zog aus gut sechzehn Meter ab und die Kugel landete im Netz. Die Gäste drängten nun stärker in die Offensive und öffneten zum Teil sträflich ihre Abwehr. Der KSV kam dadurch immer wieder zu schnellen Kontern. Insbesondere Pascal Wallstab brachte mit seiner Schnelligkeit die Grumbacher immer wieder in Verlegenheit. Kurz vor dem Schlusspfiff in der 89. Minute war es dann so weit, Wallstab setzte sich nach einem Pass in die Spitze gegen zwei Abwehrspieler durch und traf zum entscheidenden 2:1. Auf Grund der besseren Spielanlage war der knappe Sieg für den KSV verdient.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, To. Bauer, J. Pfeiffer, Ti. Bauer, N. Naim,
K. Scriba (72. G. la Rizza), P. Wallstab, M. Savanovic (90. J. Keil), A. Sadik.


Auswechselspieler: N. Kragulj, J. Keil, G. la Rizza, J. Jost.


Schiedsrichter: Suat Sen, Groß-Gerau


Kreisoberliga Di./Odw. 10.Spieltag

KSG Rai-Breitenbach - KSV Reichelsheim  0:4

 

Wiedergutmachung für die 0:1 - Heimpleite gegen die SG Klingen war an diesem regennassen Sonntag in Rai-Breitenbach angesagt. Vom Ergebnis her ist das zwar gelungen, aber bis der Sieg letzt endlich unter Dach und Fach war, brauchte es doch etwas Glück und eine sehr gute Torhüterleistung unseres Keepers Sascha Daab.

Rai-Breitenbach legte los wie die Feuerwehr und bereits in der 5. Minute musste Daab das erste mal beherzt eingreifen. In der 17. Minute konnte er eine "Doppelchance" der Gastgeber im Nachfassen vereiteln und bei einem Fernschuss von Patrick Schwandt war er ebenfalls auf dem Posten (20.)

 

Nach dieser turbulenten Anfangsphase konnten wir uns dann einigermaßen vom Druck der Platzherren befreien und erste Gegenangriffe starten. Mit dem ersten Ball auf das Tor der Gastgeber konnte unser Torjäger Osman Aktürk nach feinem Pass von Ali Sadik per Kopfball das 0:1 erzielen. Dieses Tor schockte die Gastgeber und wir kamen immer besser in die Partie. Trotzdem hatte die KSG die letzte Chance in der ersten Halbzeit. Der Schuss von Stefan Geist ging jedoch über das Tor.  Mit Beginn der zweiten Halbzeit begann dann bei einsetzendem Regen ein offener Schlagabtausch. In der 58. Minute konnte Aktürk einen Konter gegen vier Gegenspieler erfolgreich abschließen und erzielte das wichtige 2:0 für den KSV. Die KSG antwortete zwar mit wütenden Angriffen, aber die Zuspiele wurden zusehends ungenauer und hektischer. In dieser Phase hätten wir eigentlich den Sack zu machen müssen. Naved Naim, Osman Aktürk, Kevin Scriba und der eingewechselte Pascal Wallstab scheiterten jedoch am Torhüter Scheidler oder der Ball flog knapp am KSG-Gehäuse vorbei. Aber auch die Gastgeber hatten zu diesem Zeitpunkt der Partie zwei riesige Chancen. Ein Wahnsinn was da verballert wurde.

 

In der 80. Minute konnte sich einmal mehr Sascha Daab auszeichnen, in dem er einen Fernschuss in gekonnter Manier aus dem Dreieck holte. So dauerte es bis zur 86. Minute, ehe Naved Naim die KSV-Anhänger mit seinem Tor zum 3:0 erlöste. Das 4:0 durch Pascal Wallstab stellte dann in der 89. Minute den doch zu hohen Endstand her.

Aber wer fragt lentzt endlich danach. Ein wichtiger Dreier war eingefahren und eine gute Reaktion auf die beiden schwachen vorausgegangenen Spiele wurde gezeigt.

 

Mannschaftsaufstellung: Daab, S.; Ehrhardt, Ph.; Hübner, St.; Bauer, Th.; Pfeiffer, J.; Bauer, Ti.; Naim, N.; Scriba, K.; Aktürk, O. (78. La Rizza); Savanovic, M. (Wallstab); Sadik, A.

Auswechselspieler: La Rizza, G.; Keil, J.; Wallstabb, P.;

Schiedsrichter: Steffen Silbermann (Bensheim)


Kreisoberliga Di./Odw. 9. Spieltag

KSV Reichelsheim – SG Klingen 0:1 


Vor der Begegnung hatte jeder einen klaren Sieg für den KSV erwartet. Der Gegner aus Klingen hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Punkt auf dem Konto und war klar Tabellenletzter. Außerdem stand ein erschreckend schlechtes Torverhältnis zu Buche. Trotzdem bestand die Gefahr, dass unsere Mannschaft den Gegner unterschätzt und nicht ernst genug nimmt. Leider stand am Ende tatsächlich die knappe Niederlage und die Gäste feierten ihren ersten Sieg. Von Beginn an übernahm der KSV das Zepter auf dem Platz. Die Gäste konzentrierten sich von Beginn an auf die Defensive. Die erste gute Chance hatte Naved Naim nach gut 15 Minuten, sein Distanzschuss aus achtzehn Meter flog aber knapp über die Querlatte. Die Gäste standen die meiste Zeit mit acht bis zehn Mann in der Abwehr und zwangen den KSV zu Distanzschüssen. Den nächsten setzte Ali Sadik in der 25. Minute knapp neben den Pfosten. Erst in der 35. Minute kamen die Gäste zum ersten Torabschluss, der jedoch deutlich sein Ziel verfehlte. Der KSV drückte weiter, öffnete einmal zu stark die Abwehr und ein Ballverlust im Mittelfeld ermöglichte dem SV Klingen einen schnellen Gegenstoß. Fischer setzte sich über rechts durch und erzielte mit einem Flachschuss den 0:1 Führungstreffer in der 42. Spielminute. Der KSV versuchte nun diesen Rückstand noch vor der Halbzeit zu korrigieren. In der 43. Minute setzte Osman Aktürk einen weiteren Distanzschuss nur wenige Zentimeter neben das Tor und in der 44. Minute trat Ali Sadik einen Freistoß an den Pfosten. Mit dem knappen Rückstand ging es dann in die Pause.

 

In der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit des KSV noch deutlicher. In der 55. Spielminute gelang Naved Naim ein Tor, das aber wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Fünf Minuten später traf Kevin Scriba mit einem Schuss aus ca. zehn Meter leider nur den Pfosten. Unsere Mannschaft erspielte sich Chancen über Chancen. Ein Treffer wollte aber nicht fallen. Die Gäste standen meist mit zehn Mann vor dem eigenen Tor, kämpften aufopferungsvoll und hielten so ihre Kiste sauber. Das Spiel des KSV wurde in der Schlussphase immer hektischer, trotzdem gab es noch zwei gute Tormöglichkeiten durch Miro Savanovic und Osman Aktürk, beide verfehlten das Tor aber knapp. Auch Giuseppe la Rizza kam noch zu einem Kopfball, der aber knapp über die Torlatte flog. All das Anrennen nützte im Endeffekt nichts mehr und es blieb bei dem überaus glücklichen Sieg für die SG Klingen.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab., P. Ehrhardt, S. Hübner, To. Bauer, J. Keil, Ti. Bauer, N. Naim, K. Scriba (65. la Rizza), O. Aktürk, M. Savanovic (84. P. Wallstab), A. Sadik.


Auswechselspieler: G. la Rizza, M. Yildilzalkan, P. Wallstab.


Schiedsrichter: Demir, Gernsheim 


Kreisoberliga Di./Odw. 8. Spieltag

SV Lützel-Wiebelsbach – KSV Reichelsheim 2:0


Es gibt Vereine bei denen der KSV so gut wie kein Bein auf den Boden bekommt. In Lützel-Wiebelsbach ist dies fast bei jedem Spiel der Fall, obwohl dieser Gegner wahrlich keine Übermannschaft auf den Platz bringt. Auch an diesem Sonntag waren die Gastgeber nach einem mäßigen Spiel die verdienten Sieger, insbesondere weil der KSV unerklärlich schwach spielte und diese Niederlage erst einmal aufarbeiten muss.
Die erste Halbzeit verlief im Großen und Ganzen ohne besondere Höhepunkte. Der KSV hatte zwar leichte Feldvorteile nennenswerte Torchancen sprangen aber nicht heraus. Nur Osman Aktürk konnte in der 22. Spielminute einen Distanzschuss auf das Tor bringen, der aber leider knapp am Pfosten vorbei flog. Die Hausherren hatten aber auch nicht mehr zu bieten und deshalb ging es torlos in die Pause.


Danach wurde es hauptsächlich von Lützelbacher Seite aus lebhafter. Sie starteten ihr typisches Kampfspiel und der KSV kam zusehends in Bedrängnis. Sie gingen jedem Ball nach und unterbanden jegliches vernünftiges Aufbauspiel unserer Mannschaft, die kein Mittel gegen diese Spielweise fand.  Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff schaltete der KSV nach einem Ballverlust im Mittelfeld nicht schnell genug auf Defensive und der Gegner war mit nur zwei Spielzügen vor dem Tor und Hagendorf ließ beim 1:0 Sascha Daab im KSV-Tor keine Abwehrchance. Diese Führung gab der Heimelf nun zusätzlichen Auftrieb. Der KSV war hauptsächlich mit Defensivaufgaben beschäftigt und verzettelte sich oft bei Einzelaktionen. Ein klarer Spielaufbau war trotz aller Bemühungen nicht zu erkennen. Es kam wie es kommen musste, in der 65. Minute kamen die Lützelbacher wieder gefährlich in den KSV-Strafraum, die Abwehr brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und wieder war Hagendorf zur Stelle und staubte zum 2:0 ab. Der KSV bemühte sich weiter um eine Resultats Verbesserung, aber Osman Aktürk traf nach einem schönen Angriff in der 70. Minute leider nur den Pfosten. Von den letzten zwanzig Minuten gibt es nichts wesentliches mehr zu berichten.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, To. Bauer, J. Keil, Ti. Bauer, N. Naim, K. Scriba (G. la Rizza), O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik.


Auswechselspieler: N. Kragulj, G. laRizza, M. Napierala, M. Yildilzalkan.


Schiedsrichter: S. Geisler, Obertshausen


Kreisoberliga Di./Odw. 7. Spieltag

KSV Reichelsheim – Germania Babenhausen 4:3


Gut erholt nach der deutlichen Niederlage vom Vorsonntag zeigte sich die Mannschaft des KSV gegen einen der Favoriten in der Kreisoberliga. Die Gäste spielten zwar öfters ihr ganzes spielerisches Potenzial aus, konnten sich aber selbst in der Schlussphase, als der KSV nur noch mit neun Mann auf dem Platz stand, nicht entscheidend durchsetzen. Die Mannschaft des KSV zeigte eine hervorragende kämpferische Leistung und hat sich die drei Punkte redlich verdient. Babenhausen begann von Beginn an mit hohem Tempo unsere Mannschaft unter Druck zu setzen. Sie drückten den KSV in die Defensive und wollten ein schnelles Tor. Diese Taktik ging aber nicht auf, denn sie entblößten ständig ihre Abwehr und der KSV kam zu schnellen Kontern, insbesondere über Osman Aktürk. Das erste Tor für den KSV erzielte aber Naved Naim der mit einem Distanzschuss aus gut 30 m das 1:0 erzielte(14.) Die Gäste stürmte weiter nach vorne und liefen prompt in einen weiteren Konter, Osman Aktürk ging mit einem Steilpass auf die Reise und traf in der 19. Minute zum 2:0. Die Babenhausener spielten weiter nach vorne und konnten nur acht Minuten später den 2:1 Anschlusstreffer erzielen. Der starke Haberkorn war der Torschütze. Direkt nach dem Anstoß konnte sich wiederum Osman Aktürk sich durchsetzen, er ließ im Sechzehner drei Mann aussteigen und setzte die Kugel aus spitzem Winkel ins Tordreieck. Dieser Treffer taugt zum Tor des Monats. Auch danach steckten die Gäste nicht zurück, der KSV stand jedoch sicher in der Abwehr und konnte alle Angriffe vor der Pause abwehren.


Weiter ging es nach der Pause wie gehabt. Die Germania drückte weiter nach vorne und konnte durch Haberkorn in der 61. Minute den 3:2 Anschluss erzielen. Als ein Spieler den Ball aus dem KSV-Tor holen wollte wurde er von Joachim Pfeiffer weggestoßen. Der Schiedsrichter wertete dies als Tätlichkeit und zeigte ihm die rote Karte. Fortan war der KSV nur noch zu zehnt. Nun wurden die Gäste noch einen Tick offensiver und achteten kaum noch auf ihre Abwehr. In dieser Phase konnte der KSV ein weiteres Mal einen Konter setzen, Miro Savanovic spielte einen guten Pass auf Osman Aktürk, aber leider traf dessen Schuss nur den Pfosten. Fast im Gegenzug konnte Corso von der Germania sich durchsetzen und traf ebenfalls nur den Pfosten des Gehäuses. In der 79. Minute wurde es schlimm für den KSV. Torsten Bauer musste nach einem Foulspiel mit gelb/rot vom Platz. Die Gäste drückten natürlich auf den Ausgleich und es dauerte nur vier Minuten bis das 3:3 fiel. Kuduz war der Torschütze. Der KSV verteidigte nun mit neun Mann dieses Unentschieden, kam aber trotzdem zu einem entscheidenden Konter. Eine Minute vor Schluss konnte Steffen Hübner nach einem Eckball die Kugel mit dem Kopf zum 4:3 über die Torlinie drücken. Kurz darauf kam der Abpfiff und der Jubel war natürlich riesengroß.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, To. Bauer, J. Pfeiffer, Ti. Bauer, N. Naim (80. G. la Rizza), K. Scriba, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik.


Auswechselspieler: N. Kragulj, G. la Rizza, J. Keil, M. Yildilzalkan.


Schiedsrichter: Kiriakos Karras, Griesheim


Kreisoberliga Di./Odw. 6. Spieltag

Viktoria Klein-Zimmern – KSV Reichelsheim 5:1

Nachdem die Mannschaft des KSV am Donnerstag den bravourösen Pokalsieg geschafft hatte, der ja bekanntlich erst nach gut zwei Stunden entschieden war, konnte man nur drei Tage später keine Top-Leistung von ihr erwarten. Trotzdem wollte man aus Klein-Zimmern nach Möglichkeit etwas mitnehmen. Man merkte aber doch, dass die nötige Frische fehlte, um gegen einen guten Gegner bestehen zu können. Die Niederlage kam daher nicht ganz überraschend.
Zunächst konnte man die Partie noch ausgeglichen gestalten. In der 15. Spielminute hatte Osman Aktürk sogar die Möglichkeit mit einem schönen Fallrückzieher den KSV in Führung zu bringen. Der Ball flog aber nur wenige Zentimeter am Torpfosten vorbei. Die Klein-Zmmerer setzten nun auf Angriff und waren mit ihren schnellen Außenstürmern kaum unter Kontrolle zu halten, hier machten sich doch die etwas müden Beine der KSV-Spieler bemerkbar, denn eins ums andere Mal hatte man das Nachsehen. Nach zwanzig Minuten fiel dann das 1:0 durch Müller. Miro Savanovic hätte dann aber, nur fünf Minuten später, fast ausgeglichen. Sein Distanzschuss flog leider nur an den Pfosten. Wenig später erhöhte Klein-Zimmern auf 2:0, Bernhard war der Torschütze. Der KSV konnte dann in der 35. Minute durch einen Treffer von Osman Aktürk auf 2:1 herankommen, aber kurz vor dem Pausenpfiff stellte Nowak für die Heimelf den alten Abstand mit dem 3:1 wieder her. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeit.


Nach der Pause versuchten die Reichelsheimer nochmal dagegen zu halten. Man merkte aber, dass die Beine immer schwerer wurden und die Mannschaft das Tempo der Gastgeber nur noch mit Mühe mitgehen konnte. In der 60. Spielminute fiel dann das 4:1 wiederum durch Nowak. Zwei weitere Chancen für Klein-Zimmern in der 62. und 72. Minute konnte Sascha Daab im KSV-Tor zunichtemachen, eher Ollesch in der 74. Minute das 5:1 erzielte. Der Rest der Spielzeit verlief dann ohne weiter Höhepunkte. Der Sieg der Gastgeber war durchaus verdient.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, J. Keil, J. Pfeiffer, T. Bauer, N. Naim,
K. Scriba, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik.

 

Auswechselspieler: G. la Rizza, M. Yildilzalkan, R. Dingeldein.

 

Schiedsrichter: Wensky, Neu-Isenburg


Schmucker Kreispokal 2. Runde
KSV Reichelsheim – VfL Michelstadt 4:4
Nach Verlängerung und Elfmeterschießen 7:5

Das war ein echter Pokalkampf den die Zuschauer an diesem Donnerstagabend zu sehen bekamen. Zunächst sah es so aus als ginge der KSV gegen den klassenhöheren Gegner unter, bis sich nach einer Stunde das Blatt wendete und der KSV nach Verlängerung und anschließendem Elfmeterschießen als Sieger vom Platz ging.
Mit hohem Tempo und sicherem Paßspiel ging der Favorit aus Michelstadt in die Begegnung und drückte die Heimmannschaft in die Defensive. Der KSV stand zunächst in der Abwehr recht sicher und konnte alle Angriffe abfangen, es gelang sogar den ein oder anderen gefährlichen Konter zu setzen. Erst nach einer halben Stunde konnte der VfL nach einem schnellen Angriff mit 0:1 durch Kanat in Führung gehen. Drei Minuten später erhöhte Wüst auf 0:2 und in der 38. Minute traf Breitwieser bereits zum 0:3. Erfreulich, dass der KSV aber nicht aufsteckte und Osman Aktürk kurz vor der Pause noch auf 1:3 verkürzen konnte. So ging es dann in die Pause.


Nach der Pause kam der KSV etwas besser ins Spiel und hatte gleich in der 48. Minute eine gute Torchance. Ali Sadik kam zum Kopfball, den der Keeper aber abwehren konnte. Trotz leichter Feldüberlegenheit in dieser Phase konnte der starke Daniel Breitwieser eine Unachtsamkeit in der KSV-Deckung nutzen und das 1:4 erzielen (63.) Erstaunlich dass sich danach die Mannschaft des KSV nochmal aufbäumen konnte und ihr fast im Gegenzug das 2:4 gelang. Naved Naim setzte die Kugel mit einem herrlichen Distanzschuss aus gut 30 m in den Winkel. Das gab so richtig Auftrieb und nur zwei Minuten später erzielte Steffen Hübner den 3:4 Anschlusstreffer. Die Michelstädter waren sichtlich geschockt und fanden sich in der Defensive wieder. In der 80. Minute wurde Ali Sadik gefoult, da der Schiedsrichter weiterlaufen ließ und Sadik lautstark reklamierte bekam er erst gelb und dann gelb/rot. Auch in Unterzahl kämpfte der KSV weiter und in der 85. Minute gelang Naved Naim der 4:4 Ausgleich. Nun ging es in die Verlängerung. Auch mit zehn Mann konnte man diese halbe Stunde überstehen und es gab Elfmeterschießen. Drei Mal konnte der KSV einnetzen (O. Aktürk, K. Scriba, S. Hübner) den Michelstädter gelang nur ein Treffer durch Sterz da Sascha Daab zweimal mit Bravur parieren konnte. Für den letztlich verdienten Sieg ließ sich die Mannschaft anschließend gebührend feiern.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, J. Keil, J. Pfeiffer, M. Yildilzalkan, N. Naim,
K. Scriba, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik.


Auswechselspieler: G. la Rizza, M. Napierala


Schiedsrichter: Wandinger, Münster


Kreisoberliga Di./Odw. 5. Spieltag

KSV Reichelsheim - TV Fränkisch Crumbach  2:1

 

 

Derbys gegen den Nachbarn haben im Allgemeinen einen besonderen Charakter. Die Begegnung an diesem Sonntag war aber über die meiste Zeit fair und ohne größere negative Vorfälle. Ärgerlich aus KSV- Sicht war nur der Platzverweis für Kevin Scriba, da die gelb/rote Karte doch arg überzogen war. Der KSV musste danach über eine halbe Stunde mit einem Mann weniger auskommen, hat diesen Nachteil aber mit Bravour gemeistert.

 

Die Partie begann mit viel Tempo und der KSV hatte sofort leichte Vorteile. Insbesondere der schnelle Osman Aktürk setzte den Gästen erheblich zu. Bereits in der fünfzehnten Spielminute konnten die Crumbacher ihn nur mit einem Foul im Sechzehner stoppen und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Aktürk trat selbst an und setzte den Ball unhaltbar zum 1:0 ins Netz. Erst nach gut zwanzig Minute kamen die Gäste besser ins Spiel und prüften Sascha Daab im KSV-TOR mit einem Distanzschuss der aber knapp über die Torlatte flog. In der 30. Minute gelang den Crumbachern dann der 1:1 Ausgleichtreffer. Abravci setzte den Ball mit einem abgefälschten Distanzschuss ins Netz. Nur zwei Minuten später hätte Henschke für die Crumbacher fast noch einen drauf gesetzt, sein Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Bis zur Pause blieb es beim 1:1.

 

Nach Wiederbeginn drückte der KSV nun stärker und trotzdem hatten die Gäste in der 55. Minute die erste Chance, als Stefanovski sich durchsetzt und den Ball knapp über das Tor setzte. Nur zwei Minuten später fiel dann aber das 2:1 für den KSV. Wieder war Osman Aktürk der Torschütze. Nachdem er sich bis in den Sechzehner durchgesetzt hatte konnte der Torhüter seinen ersten Schuss noch abwehren, der Nachschuss landete aber dann im Netz. Nur zwei Minuten später musste dann Kevin Scriba nach der zweiten gelben Karte mit gelb/rot vom Platz. Diese gelbe Karte konnte kaum jemand nachvollziehen. Der KSV stellte sich nun auf eine weitere halbe Stunde in Unterzahl ein und löste diese Aufgabe hervorragend. Die Crumbacher spielten nun verstärkt nach vorne, wurden aber immer wieder von der gut gestaffelten Abwehr des KSV abgefangen. In der Schlussphase schwanden ihnen aber sichtbar die Kräfte, sodass der KSV sogar noch zu Konterchancen kam, die aber ebenfalls nichts mehr einbrachten. Es blieb bei dem knappen aber insgesamt verdienten Sieg für den KSV.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, J. Keil, J. Pfeiffer, Ti. Bauer, N. Naim,
K. Scriba, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik.

 

Auswechselspieler: N. Kragulj, G. la Rizza, M. Yildilzalkan, M. Napierala.

 

Schiedsrichter: I. Soysal, Aschaffenburg


Kreisoberliga Di./Odw. 4. Spieltag

TSG Steinbach - KSV Reichelsheim  1:1

 

Spiele unter der Woche sind für die reisende Mannschaft öfter mit gewissen Nachteilen verbunden, da auf Grund der Anreise den Spielern relativ wenig Spielvorbereitung bleibt. Das Spiel in Steinbach war um 18.30 Uhr angesetzt und es hätte durchaus passieren können, dass kurz vor Spielende die Dunkelheit einen Spielabbruch erzwungen hätte. Mit Ach und Krach konnte die Begegnung in der regulären Spielzeit beendet werden, wenn auch zum Schluss fast kein Ball mehr zu sehen war und die Schiedsrichterin dadurch einige Schwierigkeiten hatte.

 

Auf dem kleinen Spielfeld, das zudem recht uneben war, begann die Partie mit viel Tempo und kämpferischem Einsatz. Der KSV hatte in den ersten fünfzehn Minuten leichte Vorteile, zwingende Torchancen kamen aber nicht zustande. Nach gut zwanzig Spielminuten bekamen die Steinbacher die Oberhand und drückten den KSV mehr und mehr in die Defensive. Die Abwehr stand aber sicher und man konnte den einen oder anderen Konter fahren. Die Steinbacher kamen in dieser Phase zu mehreren Freistößen in Höhe des Reichelsheimer Sechzehners die jedoch nichts einbrachten. In der 42. Minute hatte dann der KSV eine gute Chance, leider flog der Schuss von Naved Naim aber am Tor vorbei. Torlos ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn kam der KSV besser ins Spiel und setzten die Steinbacher unter Druck. In der 55. Minute schickte Naved Naim Osman Aktürk auf die Reise, dessen Schuss konnte der Torhüter jedoch halten. Nach ca. einer Stunde hätte der KSV nach weiteren zwei guten Chancen von Osman Aktürk in Führung gehen können, er hatte sich durchgespielt, bekam jedoch nicht genug Druck hinter den Ball und der Keeper konnte abwehren. In der 76. Minute wäre der KSV fast in Rückstand geraden, ein strammer Distanzschuss von Reimer flog nur knapp am langen Pfosten vorbei. Nur wenige Minuten später fiel dann aber das 0:1 für den KSV. Kevin Scriba setzte sich über rechts durch, zog aus spitzem Winkel ab und die Kugel sprang vom Innenpfosten ins Netz. Die Steinbacher warfen nun alles nach vorne und versuchten auszugleichen. Mittlerweile war die Dunkelheit so weit fortgeschritten, dass man kaum noch von einem Tor zum anderen sehen konnte. In der 90. Minute gab die Schiedsrichterin nach einem normalen Zweikampf im Sechzehner des KSV Strafstoß für Steinbach. Alle Proteste nützten nichts und Wassner verwandelte zum 1:1. In der Nachspielzeit erzielten die Steinbacher sogar noch den vermeintlichen Führungstreffer, der Ball war aber vorher wohl im Toraus und der Treffer wurde nicht anerkannt. Unter stürmischen Protesten der Steinbacher wurde die Partie danach abgepfiffen. Insgesamt gesehen war die Punkteteilung das gerechte Ergebnis.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, J. Keil, To. Bauer, J. Pfeiffer, Ti. Bauer, N. Naim,
O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik, G. la Rizza.

 

Auswechselspieler: K. Scriba, S. Hübner, M. Yildilzalkan, M. Napierala

 

Schiedsrichterin: Marina Bachmann, Sulzbach


Kreisoberliga Di./Odw. 3. Spieltag

KSV Reichelsheim – TSV Langstadt  3:1

Der heutige Gegner des KSV war eine recht schwer einzuschätzende Mannschaft. Langstadt musste ja vor zwei Runden sein Team aus der Gruppenliga zurückziehen und mit neuer Besetzung in der Kreisliga A einen Neuanfang starten. Recht schnell konnte man sich dort durchsetzen und den Aufstieg in die Kreisoberliga schaffen. Für den KSV war das Spiel gegen den Aufsteiger also Neuland und sicher nicht zu unterschätzen.
Hellwach startete unsere Mannschaft in diese Partie und konnte bereits in der 2. Spielminute den Gegner kalt erwischen. Die Langstädter waren wohl noch in Gedanken in der Kabine, als der KSV seinen ersten schnellen Spielzug startete, Osman Aktürk auf die Reise schickte und dieser das 1:0 erzielte. Die Gäste waren dadurch aber wenig beeindruckt und hatten in der Folgezeit immer etwas mehr Ballbesitz als der KSV. Dieser agierte aber aus einer gut gestaffelten Deckung heraus und kam immer wieder zu schnellen Kontern. Dadurch ergaben sich weitere gute Tormöglichkeiten. In der 35. Minute flankte Steffen Hübner auf den Kopf von Osman Aktürk, der Ball flog aber knapp am Tor vorbei. Wenig später setze Ali Sadik einen Distanzschuss knapp über die Kiste. Erst zwei Minuten vor dem Pausenpfiff kamen die Langstädter zu ihrer ersten nennenswerten Chance, als Schmidt aus gut sechzehn Meter abzog und Sascha Daab im KSV-Tor zu einer Parade zwang. Mit der knappen Führung ging es dann in die Halbzeit.


Nach der Pause versuchten die Gäste ihr Offensivspiel zu verstärken. Es ergaben sich dadurch immer wieder offene Räume für den KSV. Bereits in der 52. Spielminute setzte sich nach schnellem Umschaltspiel Naved Naim bis in den Sechzehner durch, der Torhüter konnte seinen ersten Schuss noch abwehren, der Nachschuss landete dann aber zum 2:0 im Netz. Die Langstädter gaben aber nicht auf und versuchten ihr Glück immer wieder mit Distanzschüssen die aber nichts einbrachten. In der 64. Minute pfiff der Schiedsrichter einen Foulelfmeter für die Gäste den Schmidt sicher zum 2:1 Anschlusstreffer verwandelte. Die Gäste warfen nun alles nach vorne und de  KSV kam wiederholt zu schnell vorgetragenen Kontern. Alleine Osman Aktürk hätte in dieser Phase bei zwei oder drei herausgespielten Chancen schon frühzeitig das Spiel entscheiden können. Entweder war aber der Torwart blitzschnell zur Stelle oder sein Schuss ging haarscharf am Tor vorbei. Erst in der 88. Minute gelang ihm dann aber doch der spielentscheidende Treffer. Mit dem 3:1 war der Sieg dann endgültig gesichert.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, J. Keil, N. Naim, K. Scriba (89. R. Dingeldein), O. Aktürk, A. Sadik, M. Yildilzalkan (81. Timo Bauer).

 

Auswechselspieler: N. Kragulj, Timo Bauer, R. Dingeldein, J. Jost.


Schiedsrichter: H. Langhammer, Rüsselsheim


Kreisoberliga Di./Odw. 2. Spieltag

KSV Reichelsheim – Germania Ober-Roden II 4:1

 

Nach dem misslungenen Start in Groß-Bieberau stand nun im ersten Heimspiel Wiedergutmachung auf dem Programm. Die Mannschaft um Spielertrainer Miro Savanovic hat entsprechend reagiert und ging voll konzentriert in diese Begegnung. Die Ober-Rodener mit ihrer jungen und technisch versierten Truppe hielten natürlich dagegen und es entwickelte sich eine recht ansehnliche Partie.in der sich der KSV erst in der zweiten Halbzeit klar durchsetzen konnte. In den ersten zwanzig Spielminuten haben sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisiert, mit leichten Vorteilen für den KSV. In der fünfundzwanzigsten Minute kam der KSV zu seiner ersten Torchance. Memduh Yildilzalkan setzte sich bis zur Grundlinie durch, passte nach innen wo die Sturmspitzen des KSV jedoch knapp verpassten. Fast im Gegenzug kam Ober-Roden zu seiner ersten Chance, als Geyer aus zehn Meter abzog und Sascha Daab die Kugel mit den Fingerspitzen über die Querlatte lenkte. In der 37. Minute gelang den Reichelsheimern dann das 1:0. Nach einem schnellen Spielzug passte Kevin Scriba auf Miro Savanovic und dieser setzte die Kugel unhaltbar ins Netz. Dies war dann auch der verdiente Pausenstand.


Nach der Pause drückte der KSV stärker aufs Tempo und die Gäste kamen zusehends in Schwierigkeiten. Nach fünf Minuten hatte Osman Aktürk eine gute Möglichkeit, sein Schuss flog aber knapp am Tor vorbei. Nur sechs Minuten später setzte sich Miro Savanovic am Sechzehner durch, sein Pass kam zu Osman Aktürk und der ließ beim 2:0 dem Keeper der Gäste keine Abwehrchance. Die Gäste waren nun mehr oder weniger angeschlagen und der KSV wurde nun klar überlegen. Nach einer Stunde hatte Osman Aktürk gleich zweimal Die Riesenchance das Resultat auszubauen, der Torwart der Gäste verhinderte aber mit Glanzparaden weitere Treffer. In der 69. Minute war es aber dann soweit. Naved Naim spielte den freistehenden Kevin Scriba an und dieser versenkte die Kugel mit einem satten Schuss zum 3:0 ins lange Eck. Die Gäste hatten nun kaum noch Etwas entgegen zu setzen und der KSV drückte weiter. Es dauerte aber bis zur 88. Minute eher das 4:0 fiel. Naved Naim setzte sich im Sechzehner durch und schob den Ball ins Netz. In derselben Minute ließ sich Bromberger von der Germania zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen und flog dafür vom Platz. In der Nachspielzeit verhängte der Unparteiische noch einen Elfmeter gegen den KSV, den Gruber zum 4:1 verwandelte. Am absolut verdienten Sieg für den KSV ändert dies aber auch nichts mehr.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt(84. M. Napierala), S. Hübner, To. Bauer(65. N. Naim),
J. Pfeiffer, J. Keil, K. Scriba, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik, M. Yildilzalkan (69. Ti. Bauer).

 

Auswechselspieler: N. Kragulj, N. Naim, Ti. Bauer, M. Napierala.


Schiedsrichter: D. Mathuszyk, Lampertheim


Kreisoberliga Di./Odw. 1. Spieltag

SV 1945 Groß-Bieberau e.V. - KSV Reichelsheim  4:2

 

Das war alles andere als ein Start nach Maß in die neue Runde für den KSV Reichelsheim. Lange Zeit sah die Mannschaft wie der sichere Sieger aus und hat dann doch noch in den letzten zehn Minuten den Sieg aus der Hand gegeben. Jeder fragt sich wie es möglich ist, dass man gegen einen Gegner den man fast ein ganzes Spiel unter Kontrolle hatte, innerhalb kurzer Zeit vier Tore bekommt und damit aus einem 0:2 eine 4:2 Niederlage wird. Beim KSV hat man sich nach dem 2:0 wohl zu sicher gefühlt und nicht mehr mit dem energischen Aufbäumen der Heimelf gerechnet. Zu Beginn des Spiels waren beide Mannschaften zunächst abwartend eingestellt. Man agierte auf beiden Seiten aus einer gesicherten Abwehr. Großes Tempo kam damit nicht in die Partie. Die erste  Torchance hatten die Hausherren in der 32. Minute als ein abgefälschter Distanzschuss am Pfosten landete. Nur fünf Minuten später hatte der KSV eine Riesenmöglichkeit. Osman Aktürk setzte sich gegen mehrere Gegner durch, seinen Schuss konnte der Torwart abblocken und den Nachschuss setzte Julian Keil über die Querlatte. Ohne Tore ging es dann in die Pause. Nach Wiederbeginn kam der KSV etwas besser ins Spiel.  In der 49. Minute fasste sich Osman Aktürk ein Herz und zog in Höhe des Sechzehners aus der Drehung ab und der Ball landete zum 0:1 im langen Eck. In den nächsten zwanzig Minuten geschah relativ wenig, beide Mannschaften neutralisierten sich weitest gehend. Erst in der 75. Minute konnte der KSV einen schnellen Angriff starten, Osman Aktürk setzte sich über rechts durch, passte in die Mitte zu Naved Naim der ohne Mühe zum 2:0 einschießen konnte. Die Bieberauer steckten aber nicht auf und warfen nun alles nach vorne. In der 80. Spielminute erzielte Blaha per Kopf, völlig freistehend, den 1:2 Anschlusstreffer und nur sechs Minuten später konnte Konsaritis mit einem Distanzschuss zum 2:2 ausgleichen. Die Mannschaft des KSV verlor nun völlig die Übersicht und nur eine Minute später erzielte Kirst freistehend mit einem Kopfball die Führung zum 3:2. In der Nachspielzeit konnte Weicker sogar noch auf 4:2 erhöhen. Die völlig unnötige Auftaktniederlage für den KSV war damit besiegelt.


Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, J. Keil, M. Yildilzalkan, O. Aktürk, M. Savanovic (67. N. Naim), A. Sadik, M. Napierala.


Auswechselspieler: N. Naim, F. Weimer, M. Matos da Silva.


Schiedsrichter: T. Sialiti, Heppenheim


Schmucker Kreispokal 1.Runde
KSV Haingrund – KSV Reichelsheim 0:3

Vor dem Start in die neue Verbandsrunde musste der KSV Reichelsheim beim Namensvetter in Haingrund antreten. Die Gastgeber spielen zwar zwei Klassen tiefer in der B-Liga, haben aber kämpferisch einiges zu bieten und waren aus diesem Grund sicher nicht zu unterschätzen. Trotz des Fehlens einiger Stammkräfte wollten die Reichelsheimer sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und mit einem Sieg die nächste Runde erreichen. Das Spiel begann auf dem recht gut zu bespielenden Rasenplatz ohne großes Tempo. Die Hausherren konzentrierten sich hauptsächlich auf die Defensive und wagten sich nur sporadisch nach vorne. Die Reichelsheimer versuchten mit spielerischen Mitteln dieser defensiven Einstellung beizukommen, hatten aber zunächst zu wenig Tempo im Spiel, um frühzeitig in Führung zu gehen. So dauerte es bis zur siebzehnten Spielminute bis das 0:1 fiel. Bei einem schnellen Angriff setzte sich Osman Aktürk bis zum Sechzehner durch, legten den Ball mit der Hacke quer zu Kevin Scriba, der fackelte nicht lange und setzte die Kugel flach ins lange Eck. Die Reichelsheimer wurden nun immer überlegener und setzten die Heimelf unter Dauerdruck. Das zweite Tor wollte aber nicht fallen. Es fehlte etwas die Konzentration beim Abschluss, oder die aufopfernd kämpfenden Haingrunder brachten immer wieder noch einen Fuß dazwischen, oder es rettete der Pfosten (35.). So blieb es bei der knappen Führung bis zum Pausenpfiff. In der zweiten Hälfte wurde die Überlegenheit der Reichelsheimer noch deutlicher. Die Mannschaft hatte deutlich mehr Spielanteile und die Gastgeber kamen nur noch selten aus der eigenen Hälfte. Sofern dies doch einmal gelang wurden die Vorstöße schnell wieder abgefangen. In der 50. Spielminute fiel dann das 0:2. Miro Savanovic spielte sich am Sechzehner frei, zog aus gut sechzehn Meter ab und der Ball landete im Tordreieck. Die Reichelsheimer drückten weiter, versäumten aber aus ihrer Überlegenheit weitere Tore zu machen. Die Haingrunder kamen zeitweise kaum mehr in Ballbesitz und bauten auch körperlich immer stärker ab. In der 60. Minute gelang dann nach einer Standartsituation das 0:3. Kevin Scriba schlug eine Ecke in den Fünfmeterraum und Steffen Hübner war zur Stelle und köpfte den Ball ins Netz. Das Spiel war dadurch zu diesem frühen Zeitpunkt bereits entschieden, zumal die Gastgeber nicht mehr dagegen halten konnten.

 

Mannschaftsaufstellung: S. Daab, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, J. Keil,
M. Yildilzalkan, K. Scriba, O. Aktürk, M. Savanovic, A. Sadik.


Auswechselspieler: S. Altan, M. Napierala, M. Matos da Silva


Schiedsrichter: Purschke, Schaafheim




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Sportanlage

An der Ruh 7

64385 Reichelsheim

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Mo - Fr                     17.00 – 24.00 Uhr

Sa, So & Feiertag  11.00 – 24.00 Uhr

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