Unsere 1. Mannschaft in der Saison 2016/2017

Trainer:
 

Miroslav Savanovic ​(B-Lizenz)
Tel.: 0151 - 21053608
E-Mail: msavanovic[at]gmx.de

Gerd Baschta ​(Torwarttrainer)
Tel.: 0152 - 33778643
E-Mail: gbaschta[at]intersnack.de

 

Trainingszeiten:

Dienstag 19:30 - 21:00 Uhr
Donnerstag 19:30 - 21:00 Uhr

 

KSV Reichelsheim – Germania Ober-Roden II 2:2

 

Die Ergebnisse an diesem letzten Rundenspieltag mussten nun entscheiden wer auf den Relegationsplatz rutscht und um den Klassenverbleib kämpfen muss. Die beiden direkten Absteiger standen ja schon fest. Leider war der KSV auch noch in den Kreis der möglichen Relegationsteilnehmer gerutscht. Mit einem Sieg konnte man alles klar machen und der Klassenerhalt wäre gesichert. Bei allen anderen Ergebnissen war man auf die Resultate aus anderen Partien angewiesen und das große Zittern wäre angesagt gewesen.

Die Germania war ebenfalls noch nicht gerettet und trat mit einer jungen Mannschaft an, die einen guten Fußball zu spielen versteht. Für den KSV hieß das volle Konzentration und Einsatzwille zu zeigen um bestehen zu können. Das Spiel begann zunächst aber abwartend. Keiner wollte sich eine Blöße geben oder Fehler machen. Trotzdem kam es zu einem relativ frühen Tor. Sahinyan von der Germania konnte sich im Sechzehner durchsetzen und erzielte das 0:1 (18.). Der KSV hielt aber sofort dagegen und es dauerte keine drei Minuten bis zum Ausgleich. Osman Aktürk war nach einem Freistoß von Miro Savanovic zur Stelle und köpfte unhaltbar ein. Der KSV bekam nun mehr Spielanteile und drückte die Gäste in die Defensive. Trotzdem blieb die Germania immer mit langen Bällen in die Spitze gefährlich. In der 31. Minute hatte der KSV eine Riesenchance, als Naved Naim die Abwehr überspielte und Giuseppe la Rizza zum Flugkopfball kam und die Kiste nur knapp verfehlte. Fast mit dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen die erneute Führung zum 1:2. Korndörfer erzielte das Tor mit einem Flachschuss. So ging es dann in die Pause.

Nach der Pause wurde das Spiel zusehends langsamer. Die hohen sommerlichen Temperaturen forderten ihren Tribut. Große spielerische Höhepunkte waren kaum zu verzeichnen. Erst in der siebzigsten Minute kam es zur Schrecksekunde für den KSV. Geyer von der Germania setzte einen Distanzschuss aus gut achtzehn Meter an den Pfosten. Auf Grund der Ergebnisdurchsage vom parallel laufenden Spiel in Groß-Bieberau musste der KSV mindestens ein Unentschieden erreichen. Eine Viertelstunde vor Schluss kämpfte Osman Aktürk sich durch und netzte zum verdienten 2:2 ein. Jetzt war aber immer noch eine Viertelstunde zu überstehen. Die beste Lösung wäre in dieser Phase ein Treffer zur Führung für den KSV gewesen. Man setzte den Gegner auch stark unter Druck konnte sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen. Es bleib beim 2:2 Unentschieden, was letztlich den Klassenerhalt bedeutet, da Lützel-Wiebelsbach in Groß-Bieberau ebenfalls nicht über ein 3:3 hinauskam und somit in die Relegation muss.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, G. la Rizza, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (60. M. Yildilzalkan), E. Sejaric, P. Drescher.

Auswechselspieler: P.  Blazej Jan, S. Hübner, M. Yildilzalkan, M. Napierala.

Schiedsrichter: M. Watzka, Weinheim 

SV Lützel-Wiebelsbach – KSV Reichelsheim 3:0

 

Dieses äußerst wichtige Spiel wurde leider verloren. Der KSV muss nun wieder echt um den Klassenerhalt bangen. Ein direkter Abstiegsplatz droht zwar nicht mehr, aber im letzten Spiel muss auf jeden Fall ein Sieg gelingen, um nicht noch auf den Relegationsrang abzurutschen. Die Leistungsschwankungen von Spiel zu Spiel sind kaum zu erklären. Nach einem sehr guten Spiel gegen Rai-Breitenbach mit einem verdienten Sieg, folgt dann eine äußerst schwache Leistung gegen einen Abstiegskandidaten wie Lützel-Wiebelsbach. Es ist schon zum Verzweifeln. Am nächsten und letzten Spieltag muss nun gewonnen werden um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bekommen.

Das Spiel am Samstag begann ohne dass man klare Strukturen erkennen konnte. Es wurde aber von Anfang an deutlich, dass die Gastgeber alles in die Waagschale werfen würden, um mit Kampf und Einsatz dem drohenden Abstieg noch zu entgehen. Unsere Mannschaft operierte dagegen eher vorsichtig und abwartend. Das erste Tor fiel dann etwas überraschend nach ca. 19 Minuten durch einen Kopfball von Amend. Einer der kleinsten Spieler auf dem Feld verlängerte einen Freistoß zum 1:0. Der KSV wurde nun etwas agiler. Zeitweise hatte man mehr Spielanteile konnte aber keine zwingenden Torchancen herausspielen. Die Lützel-Wiebelsbacher hatten aber kämpferische Vorteile, gingen keinem Zweikampf aus dem Wege und zwangen den KSV immer wieder zu Fehlern. Kurz vor der Halbzeit stand Amend nach einem langen Pass aus dem Mittelfeld frei und konnte unbedrängt einschießen. Mit dem2:0 ging es dann in die Pause.

Nach Wiederbeginn, waren es noch keine zwei Minuten gespielt, marschierte Schindler alleine auf den KSV-Keeper zu und setzte den Ball mit einem Lupfer zum 3:0 ins Netz. Der KSV versuchte in der Folgezeit zwar mit mehr Angriffsfußball das Resultat zu verbessern, konnte aber keine entscheidenden Akzente setzen. In der 70. Spielminute musste dann zu allem Übel Torsten Bauer nach einem Foul mit gelb/rot vom Platz. Mit zehn Mann kämpfte nun der KSV gegen eine höhere Niederlage. Ein weiteres Tor wäre aber, dem Spielverlauf nach, des Guten zu viel gewesen. Trotzdem muss man den Lützel-Wiebelsbacher einen verdienten Sieg bescheinigen.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn,
N. Naim (85. M. Yildilzalkan), Timo Bauer, O. Aktürk, G. la Rizza, P. Drescher.

Auswechselspieler: M. Savanovic, M. Zang, M. Yildilzalkan, F. Weimer.

Schiedsrichter: Suat Sen, Groß Gerau

KSV Reichelsheim – KSG Rai-Breitenbach 4:1

 

Dieser Sieg gegen den Konkurrenten aus dem Odenwaldkreis war enorm wichtig für den KSV. Zumal fast alle potenziellen Abstiegskandidaten wieder Punkte holen konnten und der Abstand zu den hinteren Plätzen nicht geringer wurde. Beim KSV konnte man endlich wieder aus dem Vollen schöpfen, da fast alle gesperrten und kranken Spieler wieder zur Verfügung standen. Das sollte sich positiv auf den Spielverlauf auswirken.

Von Beginn an stand eine KSV-Elf auf dem Platz die wusste um was es ging und voll konzentriert zur Sache ging. Der Gegner wurde sofort unter Druck gesetzt und kam nur zu wenigen Gegenzügen. In der zwanzigsten Spielminute setzte sich Miro Savanovic bis zur Grundlinie durch, sein Rückpass konnte Philipp Ehrhardt leider nicht im Tor unterbringen. Zwei Minuten später gab es dann einen indirekten Freistoß nahe des Fünfmeterraumes, leider konnte der KSV aber keinen Vorteil daraus erzielen. In der 28. Minute fiel dann das 1:0. Osman Aktürk setzte einen Distanzschuss aus gut achtzehn Meter genau in den Winkel. Der KSV drückte weiter aufs Tempo und nur zwei Minuten später setzte sich Giuseppe la Rizza bis in den Sechzehner durch und traf mit einem Flachschuss zum 2:0 ins lange Eck. Die Gäste wurden nun zusehends nervös und haderten mit dem Schiedsrichter. In der 35. Spielminute sah Reppe von der KSG schließlich wegen Reklamierens die gelb/rote Karte. Kurz danach musste der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen weil ein starker Gewitterregen nieder ging. Die ungewollte Pause dauerte gut zwanzig Minuten.

Nach der Zwangspause und der sich anschließenden Halbzeitpause ging die Partie mit Vorteilen für den KSV weiter. Die Gäste hatten wenig zu bestellen. In der 51. Minute fiel dann das 3:0. Osman Aktürk traf mit einem satten Distanzschuss flach ins untere Eck. Erst in der 65. Minute hatten die Gäste ihre erste gute Torchance, als Schwandt mit einem Flugkopfball knapp das Tor verfehlte. Der KSV war aber weiter die spielbestimmende Mannschaft. Zwei weitere Torchancen durch Naved Naim (62.) und Osman Aktürk (75.) hätten die Partie schon vorzeitig entscheiden können. Dafür trafen die Gäste überraschend mit einem Kopfball von Schwandt zum 3:1 (80.). Am Spielgeschehen änderte sich aber nichts. Der KSV drückte weiter auf das Tor der Gäste und kurz vor Schluss traf Naved Naim nach einem langen Diagonalpass von Aktürk zum 4:1. Ein verdienter Sieg war damit sicher gestellt.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer (69. J. Keil), J. Pfeiffer,
N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (27. N. Haydn), E. Sejaric, G. la Rizza (75. M. Yildilzalkan).

Auswechselspieler: N. Haydn, J. Keil, M. Yildilzalkan

Schiedsrichter: Karanovic, Lampertheim

KSV Reichelsheim – KSG Rai-Breitenbach 4:1

 

Dieser Sieg gegen den Konkurrenten aus dem Odenwaldkreis war enorm wichtig für den KSV. Zumal fast alle potenziellen Abstiegskandidaten wieder Punkte holen konnten und der Abstand zu den hinteren Plätzen nicht geringer wurde. Beim KSV konnte man endlich wieder aus dem Vollen schöpfen, da fast alle gesperrten und kranken Spieler wieder zur Verfügung standen. Das sollte sich positiv auf den Spielverlauf auswirken.

Von Beginn an stand eine KSV-Elf auf dem Platz die wusste um was es ging und voll konzentriert zur Sache ging. Der Gegner wurde sofort unter Druck gesetzt und kam nur zu wenigen Gegenzügen. In der zwanzigsten Spielminute setzte sich Miro Savanovic bis zur Grundlinie durch, sein Rückpass konnte Philipp Ehrhardt leider nicht im Tor unterbringen. Zwei Minuten später gab es dann einen indirekten Freistoß nahe des Fünfmeterraumes, leider konnte der KSV aber keinen Vorteil daraus erzielen. In der 28. Minute fiel dann das 1:0. Osman Aktürk setzte einen Distanzschuss aus gut achtzehn Meter genau in den Winkel. Der KSV drückte weiter aufs Tempo und nur zwei Minuten später setzte sich Giuseppe la Rizza bis in den Sechzehner durch und traf mit einem Flachschuss zum 2:0 ins lange Eck. Die Gäste wurden nun zusehends nervös und haderten mit dem Schiedsrichter. In der 35. Spielminute sah Reppe von der KSG schließlich wegen Reklamierens die gelb/rote Karte. Kurz danach musste der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen weil ein starker Gewitterregen nieder ging. Die ungewollte Pause dauerte gut zwanzig Minuten.

Nach der Zwangspause und der sich anschließenden Halbzeitpause ging die Partie mit Vorteilen für den KSV weiter. Die Gäste hatten wenig zu bestellen. In der 51. Minute fiel dann das 3:0. Osman Aktürk traf mit einem satten Distanzschuss flach ins untere Eck. Erst in der 65. Minute hatten die Gäste ihre erste gute Torchance, als Schwandt mit einem Flugkopfball knapp das Tor verfehlte. Der KSV war aber weiter die spielbestimmende Mannschaft. Zwei weitere Torchancen durch Naved Naim (62.) und Osman Aktürk (75.) hätten die Partie schon vorzeitig entscheiden können. Dafür trafen die Gäste überraschend mit einem Kopfball von Schwandt zum 3:1 (80.). Am Spielgeschehen änderte sich aber nichts. Der KSV drückte weiter auf das Tor der Gäste und kurz vor Schluss traf Naved Naim nach einem langen Diagonalpass von Aktürk zum 4:1. Ein verdienter Sieg war damit sicher gestellt.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer (69. J. Keil), J. Pfeiffer,
N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (27. N. Haydn), E. Sejaric, G. la Rizza (75. M. Yildilzalkan).

Auswechselspieler: N. Haydn, J. Keil, M. Yildilzalkan

Schiedsrichter: Karanovic, Lampertheim

SC Hassia Dieburg – KSV Reichelsheim 4:2

 

Es hat sich schon gleich zu Anfang angedeutet, als fast mit dem Anpfiff der Führungstreffer für Dieburg fiel, dass an diesem Sonntag nicht viel zu holen sein würde für den KSV. Die Mannschaft agierte danach zurückhaltend und zögerlich. Man hatte über weite Strecken den Eindruck als hätte der KSV schon alle Sicherheit gegen den Abstieg in der Tasche und wäre auf die Punkte nicht dringend angewiesen. Beim nächsten Heimspiel gegen Rai-Breitenbach muss eine deutliche Leistungssteigerung her, um nicht noch ganz hinten rein zu rutschen.

Wie bereits erwähnt waren noch keine zwei Minuten gespielt und es stand 1:0 für die Hausherren. Nach einem Eckball konnte ausgerechnet der kleinste Spieler der Dieburger mit einem Kopfball den Treffer erzielen.  Die Mannschaft des KSV wirkte danach wie gelähmt und bekam keinen Zugriff auf das Spielgeschehen. In der elften Minute dann die nächste Riesenchance, als Schnitzer sich durchsetzt und präzise in den Fünfer flankte und Ünalan nur knapp am Torhüter des KSV scheiterte. In der 23. Minute folgte dann das 2:0. Schnitzer konnte am Sechzehner seelenruhig den Ball annehmen und abziehen und die Kugel zappelte im Netz. Zehn Minuten später erzielte Durmus das 3:0. Dadurch wurde die Überlegenheit der Heimelf deutlich. Trotzdem kam der KSV noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Timo Bauer köpfte einen Eckball an das Lattenkreuz, der Abpraller kam zu Osman Aktürk und dieser wurde gefoult. Es gab Elfmeter für Reichelsheim den Aktürk sicher verwandelte. Mit dem 3:1 ging es dann in die Pause.

 Nach Wiederbeginn versuchte der KSV etwas besser ins Spiel zu kommen. Leider brachte man an diesem Tag wenig Positives zu Stande. In der 51. Minute musste man bereits das 4:1 hinnehmen. Hierbei machte die Hintermannschaft inclusive dem Torhüter bei einem Eigentor keine allzu glückliche Figur. Nach der klaren Führung steckte die Hassia nun etwas zurück und der KSV bekam mehr Spielanteile. Es kam zu zwei guten Torchancen. In der 53. Minute setzte Aktürk einen Kopfball, nach einer Ecke von Naved Naim, knapp über das Tor und in der 71. Minute scheiterten Drescher und Osman Aktürk hintereinander am Keeper der Dieburger. Kurz vor Schluss (87.) setzte sich Osman Aktürk, nach Steilpass von Memduh Yildilzalkan, durch und erzielte den 4:2 Endstand. Die Dieburger konnten einen verdienten Sieg verbuchen.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, J. Keil, N. Naim,
T. Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (63. M. Yildilzalkan), P. Drescher.

Auswechselspieler: M. Yildilzalkan, F. Leist.

Schiedsrichter: T. Kollerer, Bensheim

KSV Reichelsheim – SV Germania Babenhausen 5:2

 

Dieser Heimsieg gegen eines der Spitzenteams der Liga war enorm wichtig für den KSV. Durch die drei gewonnenen Punkte wurde der Abstand zu den Abstiegsrängen gewahrt und die Mannschaft kann mit etwas breiterer Brust den weiteren Aufgaben entgegensehen. Es war natürlich die zu erwartend schwierige Aufgabe und zum Start sah es nicht nach einem so klaren Ergebnis aus.

Zu Beginn hatte der KSV mehr Mühe als wünschenswert und sah sich weitestgehend in die Defensive gedrängt. Bei einem Angriff der Gäste, in der achten Spielminute, gab der Schiedsrichter einen aus KSV-Sicht unberechtigten Freistoß in Höhe der Strafraumgrenze. Haberkorn trat an und versenkte die Kugel zum 0:1 ins rechte obere Tordreieck. Es dauerte ca. zwanzig Minuten bevor der KSV etwas besser ins Spiel kam. Nach einer halben Stunde gab es Freistoß für den KSV. Miro Savanovic hob die Kugel über die Mauer und der Torwart der Gäste hatte alle Mühe den Ball zu entschärfen. Wenig später, bei einem weiteren Angriff des KSV, konnte Schmidt die Kugel im Sechzehner nur mit der Hand abwehren und es gab Elfmeter. Osman Aktürk verwandelte souverän zum 1:1 Ausgleich (32.). Fünf Minuten später brachte Patrick Drescher eine Flanke von links in den Fünfer, Osman Aktürk kam zum Schuss jedoch der Keeper der Gäste konnte mit einem Reflex den Ball abwehren. In der 40. Minute konnte sich der KSV aus einer Drangperiode befreien. Einen Steilpass in die Spitze kam zu Osman Aktürk, ihm konnten die Verteidiger nicht folgen und er ließ dem Torwart beim 2:1 keine Abwehrchance. Mit der knappen Führung ging es dann in die Pause.

Nach Wiederbeginn versuchten die Gäste den Druck zu erhöhen. Jetzt hatte der KSV große Mühe sich gegen die ständigen Angriffe zu wehren. Die Abwehr stand jedoch recht sicher und konnte zunächst die Kiste sauber halten. In der 62. Spielminute sah dann der Babenhäuser Antonica die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung. Diese Schwächung sollte aber zunächst keinen Vorteil für den KSV bringen, denn nur wenig später gab der Schiedsrichter einen Strafstoß für die Gäste.  Haberkorn verwandelte zum 2:2. Der KSV ließ sich jedoch nicht irritieren und setzte immer wieder schnelle Konter gegen den stürmisch anrennenden Gegner. In der76. Minute konnte Patrick Drescher sich nach so einem Konter durchsetzen und traf zum 3:2 und kurz vor Ende der regulären Spielzeit erhöhte Osman Aktürk mit seinem dritten Tor auf 4:2. In der Nachspielzeit erzielte Naved Naim mit einem indirekten Freistoß noch das 5:2. Diese deutliche Niederlage haben die Gäste sich sicher selbst zuzuschreiben, denn nach dem 2:2 und mit einem Mann weniger auf dem Feld sollte man nicht weiter bedingungslos auf Angriff spielen.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, E. Sejaric, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (86. M. Yildilzalkan), S. Hanke (49. N. Naim), P. Drescher.

Auswechselspieler: H. Schmidt, N. Naim, M. Yildilzalkan.

Schiedsrichter: F. Burmeister, Ober-Ramstadt     

FC Viktoria Schaafheim – KSV Reichelsheim 3:2

 

Leider ging der KSV auch in Schaafheim leer aus. Vom Spielverlauf her wären durchaus drei Punkte möglich gewesen. Die erste Halbzeit ging trotz des knappen Rückstandes eigentlich an den KSV. Leider wurden mehrere sogenannte hundertprozentige Chancen nicht genutzt. Auch das Anrennen am Ende der Begegnung brachte nicht mehr den ersehnten Erfolg. Der Abstand zu den Abstiegsrängen wird nun immer geringer und in den nächsten Spielen müssen unbedingt Punkte eingefahren werden, damit man nicht ganz nach hinten rutscht.

Schaafheim hatte das Spiel wegen des späten Beginns auf den schlecht bespielbaren, kleinen Nebenplatz verlegt, was sicher für den KSV nicht von Vorteil war. Trotzdem kam man besser ins Spiel und hatte nach wenigen Spielminuten eine Riesenchance, um in Führung zu gehen. Leider konnte Naved Naim eine schöne Hereingabe von Patrick Drescher aus wenigen Metern nicht im Tor unterbringen. In der 15. Minute hatte Julian Keil dann die nächste Möglichkeit. Wieder konnte Drescher flanken, den Kopfball von Keil konnte der Torhüter aber parieren. In der 18. Spielminute gelang den Schaafheimern dann die 1:0 Führung. Lackner traf mit einem Distanzschuss unhaltbar für Nikola Kragulj. Der KSV spielte trotzdem weiter nach vorne und in der 30. Minute hatte Naved Naim die nächste klare Torchance, als er alleine auf den Keeper zulief und leider an diesem hängen blieb. Dem Jungen klebte auch wenig später wieder das Pech am Fuß, als er frei im Fünfer an den Ball kam und diesen über das Tor bugsierte. Mit der knappen Führung für Schaafheim ging es dann in die Pause.

Nach Wiederbeginn dränget der KSV auf den Ausgleich. Es dauerte aber bis zur 60. Minute bis das 1:1 gelang. Nach einem schönen Diagonalball war Steven Hanke zur Stelle und setzte die Kugel unhaltbar ins Netz. Leider gab es fast im Gegenzug Elfmeter für die Hausherren. Joachim Pfeiffer hatte Böhm im Sechzehner zu Fall gebracht. Romero ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum 2:1. Die Hausherren bekamen nun weitere Vorteile und nur zehn Minuten später erzielte Lackner das 3:1. Der KSV steckte jedoch nicht auf und versuchte nochmal den Druck zu erhöhen. Zunächst hatte Steffen Hübner Pech dass sein Freistoß nur am Pfosten landete, aber in der 85. Minute gab es einen verdienten Elfer für den KSV. Miro Savanovic trat an und verwandelte zum 3:2. Nun wurde nochmal alles mobilisiert, um vielleicht doch noch zum Ausgleich zu kommen. Trotz der einen oder anderen Chance gelang der entscheidende Treffer aber nicht mehr.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, J. Keil, N. Naim, Timo Bauer, P. Drescher, M. Savanovic, S. Hanke.

Auswechselspieler: H. Schmidt, M. Yildilzalkan, M. Napierala, M. Knapp.

Schiedsrichter: Greubel, Leidersbach 

KSV Reichelsheim – TSG Steinbach 1:5

 

Leider musste der KSV in diesem Kreisderby eine derbe Schlappe hinnehmen. In der ersten Hälfte sah es noch einigermaßen ausgeglichen aus, in Hälfte zwei war dann aber die Überlegenheit der Gäste recht deutlich. Durch die Platzverweise von vier Leistungsträgern in den vorhergegangenen Spielen war die Mannschaft deutlich geschwächt und der Leistungsabfall teilweise zu erklären. Zum Teil kommen die gesperrten Spieler zum nächsten Spiel in Schaafheim wieder zurück und können der Mannschaft helfen.

Das Spiel am Ostermontag begann zunächst ausgeglichen, umso überraschender fiel daher das schnelle Führungstor (13.) für die Gäste. Kücük war der Torschütze. Nur zwei Minuten später wäre fast der Ausgleich gelungen, als Patrick Drescher im Sechzehner die komplette Hintermannschaft der Steinbacher ausspielte, dann aber frei vor dem Tor den Ball wenige Zentimeter neben den Pfosten setzte. In der 22. Minute setzte sich Drescher wiederum durch und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Nach knapp einer halben Stunde kam nach einem Angriff der Steinbacher wiederum Torjäger Kücük frei zum Schuss und markierte das 0:2. Der Ball wurde dabei von einem Abwehrspieler des KSV noch abgefälscht. Der KSV steckte jedoch nicht zurück und drängte auf den Anschlusstreffer. In der 38. Minute war es dann soweit, eine Rückgabe von der Torauslinie verwertete Miro Savanovic mit einem schönen Distanzschuss zum 1:2. Wenige Minuten später hatte Julian Keil sogar den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss konnte der Keeper jedoch abwehren. Danach ging es dann in die Pause.

Nach Wiederbeginn erarbeiteten sich die Steinbacher immer mehr Vorteile. In der 55. Minute ließen sie zunächst noch eine Großchance liegen. Zehn Minuten später fiel jedoch bereits das 1:3 durch Stellwag und wenig später erhöhte Reimer auf 1:4. Mit diesem Doppelschlag war die Moral der KSV Mannschaft im Keller. Die Gäste setzten unsre Mannschaft weiter unter Druck und in der 73. Spielminute  erzielte Hanatschek das 1:5. Spätestens jetzt war das Spiel zu Gunsten der TSG Steinbach entschieden. Der KSV stemmte sich nun in der restlichen Spielzeit gegen eine noch höhere Niederlage, musste aber den klaren Sieg der Gäste zum Schluss anerkennen.

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, J. Keil, N. Naim, E. Sejaric, M. Savanovic, S. Hanke, P. Drescher.

Auswechselspieler: M. Yildilzalkan, F. Weimer, M. Zang

Schiedsrichter: Massion, Lampertheim.

 

TV Nieder-Klingen – KSV Reichelsheim 2:1

 

Trotz der besseren Spielanlage konnte der KSV in Nieder-Klingen nicht gewinnen. Bei den Gegentoren war man zu weit aufgerückt und der Gegner hat die sich ihm bietenden Räume gnadenlos ausgenützt. Das Anschlusstor fiel etwas zu spät und die Schluss Offensive hat leider auch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Leider musste der KSV auch in diesem Spiel eine absolut ungerechtfertigte rote Karte hinnehmen und ist wohl in den kommenden Spielen zusätzlich geschwächt, da es ausgerechnet den Toptorjäger Osman Aktürk getroffen hat.

Beide Mannschaften starteten ohne großes Tempo in die Partie. Abtasten und Sicherheit gewinnen stand auf dem Programm. Der KSV hatte dann in der siebzehnten Minute die erste gute Möglichkeit. Nach einem schönen Angriff legte Naved Naim den Ball von der Torauslinie zurück auf Philipp Ehrhardt, der aber aus sechzehn Meter knapp über das Tor schoss. Wenig später noch eine gute Chance für den KSV. Naved Naim brachte eine Flanke in den Sechzehner und Steven Hanke setzte die Kugel mit einer Direktabnahme wenige Zentimeter über die Querlatte. Fünf Minuten vor der Halbzeit dann das überraschente Führungstor für die Hausherren. Luft konnte den Ball ungestört an der Sechzehnmeterlinie annehmen und mit einem Distanzschuss das 1:0 erzielen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

 

Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn, der KSV war wohl in Gedanken noch in der Kabine, kam ein langer Querpass auf den völlig freistehenden Zeyrek und dieser ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erhöhte auf 2:0. Der KSV erhöhte nun seine Angriffsbemühungen und setzte die Hausherren unter Druck. Es dauerte aber bis zur 65. Minute bevor endlich der Anschlusstreffer gelang. Nach einem schönen Angriff setzte sich Osman Aktürk im Sechzehner durch und traf zum 2:1. Wenige Minuten später wäre fast der Ausgleich gelungen als Steffen Hübner nach einer Ecke einen Kopfball über das Tor setzte. In der 75. Minute kam dann Naved Naim gefährlich vor das Tor der Klinger seinen Schuss und auch den Nachschuss konnte Daab im Klinger Tor jedoch abwehren. Bis kurz vor Schluss kam es zu keinen zwingenden Torchancen mehr. Erst in der 89. Minute trafen die Gastgeber mit einem Distanzschuss aus gut zwanzig Meter noch einmal die Latte des KSV-Tores. Danach kam es zu der unrühmlichen Szene mit dem Platzverweis für Osman Aktürk. Nach einem harmlosen Zweikampf nahe der Mittellinie zückte der Schiedsrichter plötzlich die rote Karte. Selbst die Gegenspieler beteuerten danach beim Schiedsrichter, dass kein Foul vorlag, aber leider ließ sich dieser nicht mehr umstimmen. Nach drei roten Karten bei der ersten Mannschaft, in den letzten beiden Spielen, wird es jetzt natürlich personell sehr eng für den KSV. Es heißt nun noch enger zusammenrücken, um diese schwierige Phase zu überstehen.

 

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, J. Keil, N. Naim,
O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke, P. Drescher.

 

Auswechselspieler: M. Zang, S. Altan.

 

Schiedsrichter: M. Radl, Gernsheim    

KSV Reichelsheim – SG Sandbach 2:1

 

Vor dem Spiel gegen den Favoriten, die SG führte ja die Tabelle mit 20 Punkten

gegenüber dem Zweiten an, wäre jeder mit einem Punkt für den KSV zufrieden

gewesen. Umso größer war dann die Freude über den Sieg gegen die Überflieger

aus Sandbach und ganz besonders über die drei Punkte, die den Abstand zu den

unteren Rängen wieder etwas vergrößert haben. Allerdings kam es in der

Schlussphase zu unnötiger Hektik und zu fünf roten Karten, die mit zwei dieser

Karten auch unschöne Auswirkung auf die doch recht angespannte

Personalsituation beim KSV haben werden.

 

In der Anfangsphase des Spiels konnte sich der KSV leichte Vorteile erarbeiten.

Nach ca. zwanzig Minuten wurden die Sandbacher dann aber stärker. Jetzt kam es

auch zur ersten gefährlichen Torchance, als Floros mit einem Freistoß zum Glück

nur das Außennetz traf. Der KSV ließ sich jedoch nicht beeindrucken und erspielte

sich selber Chancen. In der 29. Spielminute konnte man einen Angriff abfangen,

beim schnellen Gegenzug spielte Timo Bauer den Ball in die Spitze zu Osman

Aktürk, dieser setzte sich gegen die Abwehr der Sandbacher durch und

verwandelte souverän zur 1:0 Führung. Nur fünf Minuten später hatte Aktürk

nach einem Alleingang die Chance zu einem weiteren Treffer, sein Schuss ging

aber knapp vorbei. Die Gäste drückten nun immer stärker auf das Tor des KSV

und in der 39. Minute gelang  ihnen mit einem Flachschuss von Pliakas der

Ausgleichstreffer. So blieb es auch bis zur Halbzeit.

 

Nach der Pause versuchten die Sandbacher möglichst schnell in Führung zu

gehen und drückten auf das Tor des KSV. Sie rückten wiederholt sehr weit auf und

der KSV bekam Räume nach vorne. In der 52. Minute gelang dadurch ein

schneller Konter und Osman Aktürk startete einen Alleingang und setzte die

Kugel unhaltbar zum 2:1 ins Netz. Die Angriffe der Sandbacher wurden nun

immer stärker, aber auch hektischer. Die Abwehr des KSV stand sicher und

konnte die zum Teil unkontrollierten Angriffsaktionen abwehren. Nach knapp einer

Stunde brachten die Gäste zusätzlich Härte ins Spiel. Zu spüren bekam das zuerst

Kevin Scriba vom KSV, der sich nachdem er zweimal gefoult worden war zu einem

Revanchefoul hinreißen ließ und prompt vom Schiedsrichter die rote Karte zu

sehen bekam. Die nächsten zwanzig Minuten spielte der KSV nun in Unterzahl.

Die Mannschaft hielt trotzdem gut mit und konnte die Führung behaupten. Nach

achtzig Minuten wurde es dann hektisch. Nach wiederholtem Foulspiel der

Sandbacher kam es zu einer Rudelbildung in Höhe der Mittellinie. Wer nun wen

gestoßen oder geschlagen hatte war nicht zu erkennen. Der Schiedsrichter teilte

jedenfalls rote Karten aus und schickte Timo Bauer vom KSV und Stummer und

Yildirim von der SG zum Duschen. Den Rest der Spielzeit kann man vergessen.

Kurz vor Schluss sah Eckert von der SG Sandbach wegen

Schiedsrichterbeleidigung ebenfalls noch die rote Karte.

 

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulj, P. Ehrhardt, S. Hübner, J. Keil, J. Pfeiffer, N.

Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke, K. Scriba.

 

Auswechselspieler: T. Bauer, M. Zang, M. Yildilzalkan.

 

Schiedsrichter: Seib, Heppenheim 

SV Groß-Bieberau – KSV Reichelsheim 0:2


Nach der deutlichen Niederlage gegen Klein-Zimmern am Sonntag zuvor fuhr der KSV mit etwas gemischten Gefühlen zum Nachbarschaftsderby. Neben personellen Sorgen hatte man doch einigen Respekt vor dem Gegner der nach seinem Aufstieg recht gut in die laufende Verbandsrunde gestartet ist und einige Plätze vor dem KSV zu finden ist. Miro Savanovic hatte aber die Mannschaft sehr gut auf die Aufgabe vorbereitet und man sah eine stabile Einheit auf dem Platz.

 

Die Groß-Bieberauer versuchten sofort nach Spielbeginn den KSV unter Druck zu setzen und möglichst schnell ein Tor zu erzielen. Unsere Mannschaft war aber sofort wach und stand konzentriert in der Abwehr. Allerdings kam es in der zehnten Spielminute zu einer etwas brenzlichen Situation im KSV-Strafraum, als Fornoff sich über links durchsetzte, den Ball quer in den Fünfer legte und Nikola Kragulj im KSV-Tor die Kugel verpasste und Bersch den Ball neben das Tor setzte. Die Gastgeber versuchten weiter ihr Glück in der Offensive wurden aber immer wieder von der aufmerksamen KSV-Deckung abgefangen. Durch das Aufrücken des Gegners bekam der KSV immer wieder Platz zu schnellen Kontervorstößen und waren näher am ersten Tor als die Bieberauer. Trotz aller Bemühungen blieb es bis zur Pause beim torlosen Unentschieden.

 

Nach der Halbzeit wendete sich zusehends das Blatt. Der KSV kam immer besser ins Spiel und hatte bereits in der 48. Minute die Chance zur Führung. Nach einer schönen Flanke stieg Osman Aktürk hoch zum Kopfball und der Ball flog knapp über den Torwinkel. Nur wenig später (54.) servierte Naved Naim den Ball für Aktürk steil in die Schnittstelle und dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf zum 0:1. Die Bieberauer waren nun zwar weiter bemüht und spielten auf den Ausgleich, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. In der 54. Minute konnten sie wieder einen schnellen Gegenstoß des KSV nicht mit regulären Mitteln stoppen, foulten kurz vor der Strafraumgrenze Osman Aktürk und es gab Freistoß. Miro Savanovic trat an und schoss die Kugel über die Mauer zur 0:2 Führung ins Tor. Erst in der Schlussphase kamen die Gastgeber nochmal etwas stärker auf und drückten auf das Tor des KSV. Ein mit der Hand erzieltes Tor von Bersch wurde aber vom Schiedsrichter erkannt und abgepfiffen. Die Bieberauer rannten nun etwas unkontrolliert an und öffneten dadurch ihre Abwehr. Der KSV kam zu mehreren Konterchancen die aber etwas überhastet vergeben wurden. Am Ende konnte man aber einen verdienten Sieg feiern.

 

Mannschaftsaufstellung: N. Kragulij, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke, K. Scriba.

 

Auswechselspieler: M. Zang, J. Keil, M. Yildilzalkan.

 

Schiedsrichter: Conen, Heppenheim 

KSV Reichelsheim – Viktoria Klein-Zimmern 2:5

 

Leider ist gegen das punktgleiche Team aus Klein-Zimmern der erhoffte Sieg nicht gelungen. Damit hätte sich der KSV wieder ein Stück nach vorne orientieren können. Da gleichzeitig alle direkten Mitkonkurrenten gepunktet haben ist man um drei Plätze in der Tabelle abgerutscht. Nun gilt es dieses Negativerlebnis so schnell wie möglich abzuhaken und voll konzentriert die nächsten Partien anzugehen um weitere Punkte zu sammeln. Bitter ist allerdings, dass unser Torhüter Hansi Schmitt wegen eines Fouls die rote Karte sah und wohl einige Spiele fehlen wird.

Gleich nach dem Start in die Partie konnten die Gäste, nach einem Abwehrfehler der KSV-Deckung, mit 0:1 in Führung gehen (5.). Bernhard war der Torschütze. Der KSV ließ sich dadurch aber nicht irritieren und setzte den Gegner unter Druck. Nach zwanzig Spielminuten gelang dann der verdiente Ausgleich durch Philipp Ehrhardt. Wenige Minuten später fast das zweite Tor durch Steven Hanke. Er war frei durchgestartet setzte den Ball aber knapp neben den Pfosten. Aber auch die Gäste hatten danach eine gute Torchance als Ollesch in der 42. Minute nur den Pfosten traf. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dann der 2:1 Führungstreffer. Osman Aktürk setzte sich im Sechzehner durch und traf mit einem schönen Schuss ins lange Eck. Das war dann auch der Pausenstand.

Gleich nach Wiederbeginn (48.) hatte Aktürk eine gute Chance auf 3:1 zu erhöhen sein Kopfball flog aber leider knapp über die Querlatte. Die Gäste machten es eine Minute später besser. Der Schiedsrichter pfiff eine klare Abseitsposition nicht und Ollesch setzte sich ab und traf zum 2:2 Ausgleich. Nun kamen die Gäste immer besser ins Spiel und setzten den KSV gewaltig unter Druck. Nur zehn Minuten später gingen sie durch einen Treffer von Goncalves mit 2:3 in Führung. In der 78. Minute konnten die Gäste sogar auf 2:4 erhöhen. Ein Freistoß flog über die KSV-Abwehr hinweg und Müller setzte die Kugel mit einer Direktabnahme ins Netz. Die KSV-Spieler ließen nun die Flügel hängen und Klein-Zimmern drückte weiter auf das Tor. Kurz vor Schluss gelang ihnen dann noch das 2:5 und die deutliche Neiderlage war damit besiegelt. Bei dieser letzten Aktion handelte sich Hansi Schmidt mit einem Frustfoul noch die rote Karte ein.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, T. Bauer (40. M. Savanovic), O. Aktürk, S. Hanke, K. Scriba (50. G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: N. Kragulij, M. Svanovic, G. la Rizza, J. Keil.

 

Schiedsrichter: Binstadt, Darmstadt 

KSV Reichelsheim – SpVgg Groß - Umstadt 3:1

 

Gleich beim ersten Heimspiel nach der langen Winterpause konnten wir erfreulicher Weise einen Sieg verbuchen. Das relativ klare Ergebnis täuscht aber etwas über den wahren Spielverlauf hinweg, denn die entscheidenden Tore fielen erst in den Letzten Minuten der Spielzeit. Die Groß-Umstädter hatten sich in der Winterpause mit einigen Spielern aus Reinheim verstärkt, die ja bekanntlich ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen haben und haben unserer Mannschaft das Leben recht schwer gemacht. Über weite Strecken war das Spiel absolut ausgeglichen, zum Glück konnten wir dann aber zum Schluss noch zuschlagen und den Sieg feiern.

Die Anfangsphase gehörte dem KSV. Nach gut acht Minuten kam es zur ersten Torchance. Ein Freistoß von Kevin Scriba konnte der Torhüter der Gäste nicht festhalten, Osman Aktürk kam dann eine Fußspitze zu spät sonst wäre die Führung fällig gewesen. Nach zwanzig Minuten dann noch einmal ein Zusammenspiel Scriba und Aktürk, dieses Mal flog dessen Schuss knapp am langen Pfosten vorbei. Aber auch die Gäste hatten in der Zwischenzeit eine gute Möglichkeit. Nach einem Konter war die KSV-Deckung nicht im Bilde und Hansi Schmidt im KSV-Tor musste sein ganzes Können aufbieten um den Schuss von Machado zu entschärfen. Ein weiterer Konter der Gäste in der 24. Minute brachte dann das 0:1. Wieder war die Deckung des KSV zu nachlässig. Auch in der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte hatte der KSV seine liebe Not gegen die schnellen Angreifer der Groß-Umstädter. Kurz vor dem Pausenpfiff dann doch noch der 1:1 Ausgleich. Nach einem schnellen Angriff und einem abgeblockten Schuss von Osman Aktürk konnte Steffen Hübner den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drücken. So ging es dann auch in die Pause.

Ohne größere Höhepunkte  und relativ ausgeglichen verlief die erste halbe Stunde der zweiten Halbzeit. In der 75. Minute bekam Torsten Bauer für ein taktisches Foul die gelbe Karte, da er bereits in der ersten Hälfte gelb gesehen hatte musste er mit gelb/rot vom Platz. Mit einem Mann weniger auf dem Feld konnte der KSV trotzdem dem nun stürmisch anrennenden Gegner Paroli bieten und seinerseits gute Konter setzen. Fast mit dem Schlusspfiff gelang Steven Hanke, der sich im Sechzehner gegen die Abwehr der Gäste durchsetzen konnte, die 2:1 Führung. Nur eine Minute später, die Gäste verloren nach einer Ecke den Ball, Ihr Torhüter war mit aufgerückt und mit einem schnellen Pass in die Spitze ging Naved Naim auf die Reise Richtung Groß-Umstädter Tor, kein Gegner konnte mehr folgen und das 3:1 war fällig. Mit etwas Glück konnte der KSV die drei Punkte zu Hause verbuchen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, G. la Rizza, K. Scriba.

 

Auswechselspieler: N. Kragulj, M. Savanovic, S. Hanke, M. Zang

 

Schiedsrichter: C. Reimund, Zwingenberg

FV Mlg.-Grumbach-KSV Reichelsheim 3:2 (2:1)

 

Zum ersten Spiel nach der dreimonatigen Winterpause mussten wir bei unserem alten Rivalen FV Mlg.-Grumbach antreten.

Bei schwierigen Platzverhältnissen taten sich beide Mannschaften schwer ein gutes Kombinationsspiel auf zu ziehen. So ergab sich von Beginn an eine umkämpfte Partie mit leichten Vorteilen für unsere Jungs. In der 19. Minute erzielte dann auch Giuseppe La Rizza das 1:0 für den KSV.

Doch  das Tor wirkte fast als „Wachmacher“ für die Gastgeber. Durch zwei Tore von Zatocil (29.) und Hörr (43.) drehten sie die Partie und gingen mit 2:1 in die Halbzeitpause.

In der 55. Minute entschied der Unparteiische auf Handelfmeter für den FV. Zatocil ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erzielte das 3:1.

Unsere Mannschaft stemmte sich aber gegen die drohende Niederlage und Steffen Hübner erzielte in der 73. Minute den Anschlusstreffer zum 2:3. In der

Schlussphase drängte der KSV jedoch vergeblich auf den Ausgleich.

So gilt es jetzt in den beiden kommenden Heimspielen den Grundstein für eine sorgenfreie Rückrunde zu legen.

 

Mannschaftsaufstellung: Schmidt,H., Ehrhardt, Ph., Hübner, St., Bauer, Torsten, Pfeiffer, J. Naim, N., Bauer, Timo, Aktuerk, O., Savanovic, M., Hanke, St., La Rizza, G.

 

Auswechselspieler: Kragulj, N., Scriba, K., Haydn, N., Zang, M., Keil, J.

 

Schiedsrichter: Zingrebe (Darmstadt)

KSG Georgenhausen – KSV Reichelsheim 1:3

 

Der entscheidende Schritt ins Tabellenmittelfeld ist leider dieses Mal nicht gelungen. Bei wittrigen Platzverhältnissen wollte auf Seiten des KSV einfach kein guter Spielfluss zustande kommen. Die Mannschaft konnte zwar zunächst in Führung gehen, musste aber später den kämpferischen und aggressiv agierenden Hausherren, insbesondere in der Schlussphase, den Vorrang lassen und letztlich eine verdiente Niederlage quittieren.

 

Die KSG drückte sofort nach Spielbeginn aufs Tempo. Unsere Mannschaft stand aber sicher und konnte die stürmischen Angriffe gut abwehren. Es ergaben sich immer wieder Konterchancen und nach einem Torwartfehler von Böhler war Osman Aktürk zur Stelle und staubte zur 0:1 Führung ab. Das Ganze geschah in der 23. Spielminute. In der 27. Minute musste dann Miro Savanovic mit einer Fußverletzung vom Platz, was sich negativ auf den Spielaufbau im Mittelfeld auswirkte. Nur zwei Minuten später hat der KSV dann den Ausgleich kassiert. Hani Schmidt konnte einen scharf getretenen Eckball nicht kontrollieren und Sandner drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie. Die Georgenhäuser versuchten danach nach zu legen und drückten aufs Tempo, der KSV hielt aber dagegen und konnte weitere Treffer verhindern. Bis zur Pause blieb es beim Unentschieden.

 

Die erste ernsthafte Chance nach der Halbzeit hatten nach nur drei Minuten die Hausherren. Dönmez konnte den Ball aber frei vor Hansi Schmidt nicht im Tor unterbringen. Danach kam nochmal die Zeit des KSV. In der 56. Minute startete Osman Aktürk, nach einem schönen Ball aus dem Mittelfeld, in den Sechzehner, der Torhüter der Hausherren war aber mit einer Blitzreaktion zur Stelle und konnte den Schuss abwehren. Eine weitere gute Chance für den KSV ergab sich nach einem weiten Einwurf von Nick Haydn (65.) den aber Freund und Feind verpassten und der Ball flog knapp ins Toraus. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff der Georgenhäuser fiel dann in der70. Minute die 2:1 Führung für die KSG durch Hanilce. Der KSV steckte aber noch nicht auf und kam stärker ins Spiel und drängte auf den Ausgleich. Nach einem schnellen Konter musste man dann aber in der83, Minute den Treffer zum 3:1 Endstand hinnehmen. Nach einem groben, völlig unnötigen Foul in der Nachspielzeit, wurde Hanilce von der KSG mit glatt Rot vom Platz gestellt. Leider musste der KSV mit leeren Händen nach Hause fahren.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic, G. la Rizza,

Auswechselspieler: S. Hanke

Schiedsrichter: T. Binstadt, Darmstadt

Germania Ober-Roden II – KSV Reichelsheim 0:4

 

Der KSV präsentierte sich in guter Verfassung. Die Germania versuchte es mit spielerischen Mitteln aber mit wenig Tempo im Spiel. Der KSV setzte auf schnelle Gegenstöße und war bereits in der Anfangsphase spielbestimmend. Spielertrainer Miro Savanovic dirigierte klug im Mittelfeld und die beiden schnellen Sturmspitzen Osman Aktürk und Naved Naim setzten die Abwehr der Germania gehörig unter Druck. Die Hausherren versuchten immer wieder sich mit spielerischen Mittel von diesem Druck zu befreien, wurden aber immer von der aufmerksamen Deckung des KSV abgefangen. So kam es zum absolut verdienten Sieg für unsere Mannschaft.

 

Bereits in der fünften Minute lag der Führungstreffer in der Luft. Eine schöne Flanke in den Fünfer nahm Mucki Hörr direkt und der Torhüter lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. Wenig später war Naved Naim frei, setzte die Kugel aber am Tor vorbei. Nur zwei Minuten später klingelte es aber im Netz der Germania. Osman Aktürk setzte den Ball mit einem herrlichen Fallrückzieher zum 0:1 ins Tor (12.). In der 21. Minute dann die erste brenzliche Situation vor dem Tor des KSV. Ein Freistoß der Germania konnte Hansi Schmidt abwehren und auch beim Nachschuss war er zur Stelle und konnte aus kurzer Distanz klären. Nach 38 Minuten fiel dann aber das längst fällige 0:2, Naved Naim war nach einer Flanke von Osman Aktürk zur Stelle und köpfte die Kugel ins Netz.  Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn änderte sich am Spielgeschehen nicht allzu viel. Die Germania versuchte zwar zwingender zu agieren, konnte aber die KSV-Defensive nicht in Schwierigkeit bringen. Die erste gute Möglichkeit hatte wiederum der KSV. Nick Haydn setzte sich im Fünfer durch, traf aber den Ball nicht richtig und die Kugel ging ins Toraus. Wenig später holte der Keeper der Germania Osman Aktürk im Strafraum von den Beinen. Der Ball war längst weg und trotzdem pfiff der Schiedsrichter den fälligen Elfer nicht. In der 76. Minute erkämpfte sich der KSV im Mittelfeld den Ball, bediente mit einem Steilpass Osman Aktürk, der marschierte alleine auf das Tor der Germania zu und versenkte die Kugel eiskalt zum 0:3 im Netz. Die Ober-Rodener steckten nun mehr oder weniger auf. Allzu viel brachten sie nicht mehr zustande. Der KSV spielte mit Elan weiter und der zuvor eingewechselte Giuseppe la Rizza erzielte in der 89. Minute noch den 0:4 Treffer zum verdienten Endergebnis.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (78. La Rizza), M. Hörr, N. Naim.

Auswechselspieler: G. la Rizza.

Schiedsrichter: Zengin Karpuz, Wölfersheim.

KSV Reichelsheim – SV Lützel-Wiebelsbach 3:1

 

Nach dem klaren Erfolg in Rai-Breitenbach sollte im nächsten Odenwaldderby die volle Punktzahl in Reichelsheim bleiben. Die Lützel-Wiebelsbacher haben vor der Runde durch personelle Abgänge erheblich an Durchschlagskraft verloren und stehen zurzeit am Tabellenende. Trotzdem musste der KSV sich auf eine kämpferische Partie einstellen, denn die Gäste hatten sicher nichts zu verschenken. Der KSV erspielte sich aber schnell eine Überlegenheit und am Ende stand ein absolut verdienter Sieg.

 

Der KSV wollte von Beginn an zeigen wer Herr im eigenen Haus ist und drängte die Gäste in die Defensive. In den ersten zwanzig Minuten kamen die Lützel-Wiebelsbacher fast nicht aus der eigenen Hälfte. Der KSV tat sich aber schwer beim Torabschluss, klare Chancen waren zunächst Mangelware. Nach zehn Minuten konnte sich Naved Naim durchsetzen, sein Schuss flog aber über das kurze Toreck. Der KSV drückte weiter und die Gäste konnten lediglich mit Befreiungsschlägen ihren Sechzehner sauber halten. Sie kamen nur einmal vor das Tor des KSV (30.) und hatten dabei Pech, dass ein Freistoß nur knapp die Kiste verfehlte. Damit hatten sie aber auch schon ihr Pulver verschossen und auch der KSV konnte vor der Pause, trotz klarer Überlegenheit, keine zwingenden Torchancen mehr herausspielen.

Nach der Pause ging es dann aber sehr schnell, der KSV drückte mächtig aufs Tempo und es dauerte keine drei Minuten und die Kugel zappelte im Netz. Naved Naim setzte sich im Sechzehner durch und erzielte den 1:0 Führungstreffer. Wenig später kam Timo Bauer an der Strafraumgrenze zum Schuss verfehlte das Tor aber knapp. In der 56. Minute gab es dann einen berechtigten Foulelfmeter für den KSV. Naved Naim trat an und verwandelte sicher zum 2:0. Nur drei Minuten später war Timo Bauer nach einem langen Ball in den Sechzehner zur Stelle und erzielte per Kopf das 3:0. Die Gäste steckten aber nicht auf und erzielten in der 64. Minute nach einem Abwehrfehler der gesamten KSV-Defensive den 3:1 Anschlusstreffer, Amend war der Torschütze. Danach fassten sie nochmals Mut und drängten nun mehr nach vorne. Zwingende Torchancen kamen aber nicht zustande. Nach diesem kurzen Aufbäumen übernahm aber der KSV in der Schlussphase wieder das Zepter und die Gäste hatten Glück, dass die Möglichkeiten von Osman Aktürk (85.) und Timo Bauer(88.) nicht zu Toren führten. Dem KSV ist mit diesem Sieg ein wichtiger Schritt Richtung Tabellenmitte gelungen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer (80. J. Keil), J. Pfeiffer,
N. Haydn, N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, G. la Rizza (77. M. Yildilzalkan), M. Hörr.

Auswechselspieler: N. Karagulj, S. Hanke, J. Keil, M. Yildilzalkan.

Schiedsrichter: F. Burmeister, Ober-Ramstadt

KSG Rai-Breitenbach – KSV Reichelsheim 0:3

 

Nach der deutlichen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Dieburg sollte nun endlich der dritte Sieg in der laufenden Runde, gegen den Mitaufsteiger aus dem Odenwaldkreis, gelingen. Die Rai-Breitenbacher standen vor dieser Begegnung mit vier Punkten Differenz vor dem KSV und wollten den Abstand im Heimspiel ausbauen. Unser Trainer Miro Savanovic hatte aber seine Truppe hervorragend eingestellt und aus einer deutlichen Überlegenheit wurde am Ende ein klarer Sieg.

 

Nach einem vorsichtigen Abtasten beider Mannschaften konnte der KSV sehr schnell das Heft in die Hand nehmen und das Geschehen auf dem Platz bestimmen. Erstaunlicher Weise kam von den Hausherren keine ernsthafte Gegenwehr. Nach zwanzig Minuten klingelte es dann zum ersten Mal im Netz der Heimelf und es stand 0:1. Patrick Drescher setzte sich nach einer schönen Kombination aus dem Mittelfeld  gegen mehrere Abwehrspieler durch und schoss die Kugel ins Tor. In der 35. Minute wäre fast das 0:2 gelungen, der Distanzschuss von Mucki Hörr flog aber leider knapp über die Torlatte. Kurz vor der Pause hatte dann Miro Savanovic mit einem Freistoß einen weiteren Treffer auf dem Fuß, aber auch sein Schuss flog nur knapp über das Tor. Mit dem 0:1 ging es dann in die Pause.

Nach Wiederbeginn änderte sich an den Kräfteverhältnissen wenig. Der KSV stellte das stärkere Team und ließ dem Gegner keine großen Entfaltungsmöglichkeiten. Bereits in der49. Minute brande es wieder lichterloh vor dem Tor der Heimelf, als Patrick Drescher sich durch setzte und der Torwart mit einer klasse Fußabwehr klären konnte. Nur zehn Minuten später war es aber dann soweit, Miro Savanovic spielte sich mit einem Alleingang bis in den Sechzehner durch und ließ dem Torhüter beim 0:2 keine Abwehrchance. Der KSV drückte nun immer stärker nach vorne und die Abwehr der Rai-Breitenbacher wurde immer schwächer. In der 66. Minute war es wieder Savanovic der die Abwehr stehen ließ und überlegt zum 0:3 einschoss. In der restlichen Spielzeit rückten die Hausherren weiter nach vorne und entblößten die Abwehr. Zwingende Torchancen konnten sie aber nicht herausspielen. Der KSV hätte in dieser Phase durchaus weitere Tore erzielen können, hatte aber wiederholt Pech bei seinen Abschlüssen. So blieb es bei einem hochverdienten 0:3 Sieg.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic (69. N. Naim), P. Drescher, M. Hörr ( 62. G. la Rizza).

Auswechselspieler: N. Naim, G. la Rizza.

Schiedsrichter: N. Picard, Laudenbach 

KSV Reichelsheim – Hassia Dieburg 0:4

 

Bei diesem Spiel entspricht der Spielausgang in keiner Weise den Leistungsverhältnissen auf dem Platz. Die spielentscheidenten Tore fielen praktisch in der Nachspielzeit als der KSV zunächst nur noch mit acht  und beim 4:0 nur noch mit sieben Feldspielern auf dem Platz stand. Der relativ junge Nachwuchsschiedsrichter stand trotz, oder gerade wegen einer Schiedsrichter Beobachtung, total neben sich und traf wohl im Übereifer zum Teil unerklärliche Entscheidungen. An diesem Sonntag hatte dann der KSV darunter zu leiden.

 

Der KSV begann mit viel Tempo und setzte die Gäste unter Druck. Bereits in der fünften Spielminute setzte sich Patrick Drescher bis in den Sechzehner durch, setzte die Kugel aber leider an den Pfosten. Nur zwei Minuten später zog Osman Aktürk an der Strafraumgrenze ab, leider flog der Ball knapp über das Tor. In der Folge war der KSV die überlegene Mannschaft. Bei einem der wenigen Angriffe der Dieburger, nach einem Freistoß von Spielertrainer Schnitzer und einer Abwehraktion des KSV, pfiff der Schiedsrichter völlig überraschend Elfmeter.

Selbst die Dieburger waren überrascht, nahmen aber dankbar an und Schnitzer setzte die Kugel zum 0:1 ins Netz. Der KSV steckte aber nicht auf und versuchte möglichst schnell auszugleichen. Noch in der ersten Hälfte wäre das möglich gewesen, denn in der 33. Minute setzte Miro Savanovic einen Freistoß knapp über das Tor und Patrick Drescher scheiterte in der 43.  am Torhüter, der eine Glanzparade zeigte.

 

Nach der Pause blieb der KSV zunächst am Drücker. Nach gut zehn Minuten Spielzeit dann plötzlich wieder so eine überzogene Entscheidung des Schiedsrichters. Nick Haydn suchte nach einem Foul  ein Gespräch mit ihm und bekam ohne große Vorwarnung die gelbe und dann noch die gelb/rote Karte.

Dies blieb beim KSV natürlich nicht ohne Wirkung und die Dieburger konnten kurz danach diese Unsicherheit ausnutzen und in der 56. Minute das 0:2 erzielen. Wieder war Schnitzer der Torschütze.

Auch in Unterzahl und nach den zwei Toren Rückstand steckte der KSV nicht zurück und kam in der Folge zu mehreren guten Torchancen. In der 70. Minute hatte sich der KSV in den Sechzehner durchgespielt, zweimal wurde ein Torschuss abgeblockt, beim dritten Versuch setzte Patrick Drescher den Ball an den Pfosten. Nur fünf Minuten später scheiterten Timo Bauer und dann Naved Naim am Torwart.

Die Dieburger wurden danach stärker, beim KSV schwanden langsam die Kräfte. In der Schlussphase machte der Schiedsrichter dann seine schwache Leistung perfekt. In der 88. Minute schickte er zunächst Torsten Bauer mit gelb/rot vom Platz und nur eine Minute später pfiff er noch einen Elfmeter der keiner war, Schnitzer verwandelte zum 3:0. Kurz danach musste dann auch noch Joachim Pfeiffer mit gelb/rot vom Platz und gegen die verbliebenen sieben Feldspieler konnten die Dieburger nur eine Minute später den 0:4 Endstand erzielen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt (80. S. Hanke), M. Hörr, Torsten Bauer, J. Pfeiffer,
 N. Haydn, N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic, P. Drescher (85. G. la Rizza).     

 

Auswechselspieler: N. Kragulj, S. Hanke, G. la Rizza, J. Keil.

 

Schiedsrichter: A. Jaensch, Darmstadt

SV Germania Babenhausen – KSV Reichelsheim 1:0

 

Trotz engagiertem Spiel hat es leider nicht zum Punktgewinn für den KSV gereicht. Die Gastgeber hatten an diesem Samstagnachmittag das Quetschen Glück auf ihrer Seite, das man braucht, um eine weitestgehend ausgeglichene Partie zu gewinnen. Ein abgefälschter Freistoß Mitte der ersten Spielhälfte sollte letztlich das Spiel entscheiden. Der KSV hat aber dem derzeitigen Tabellenzweiten alles abverlangt und hätte ein Unentschieden verdient gehabt.

 

Äußerst schlechte Wetterverhältnisse ließen kein allzu attraktives Spiel aufkommen. Beide Mannschaften waren hauptsächlich damit beschäftigt möglichst keine Fehler zu machen. Der KSV kam trotzdem etwas besser in die Partie. Die ersten zwanzig Minuten hatte unsere Elf deutliche Vorteile und konnte auch die erste Torchance durch Osman Aktürk verbuchen, dessen Distanzschuss aber leider knapp über die Torlatte flog. In der 26. Spielminute dann der verhängnisvolle Freistoß gut achtzehn Meter vor dem KSV-Tor. Kolchak trat an, setzte die Kugel flach aufs Tor, der Ball wurde unglücklich von der KSV- Mauer abgefälscht und landete unhaltbar für Hansi Schmidt im Netz. Die Babenhäuser kamen danach etwas stärker ins Spiel, konnten aber keine zwingenden Torchancen herausspielen. Mit dem knappen Rückstand für den KSV ging es dann später in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn war die stärkere Phase zunächst wieder auf Seiten der Reichelsheimer. Zwingende Tormöglichkeiten konnte man sich aber nicht erarbeiten. Eine gute Chance gab es dann doch, als Nick Hayden im Sechzehner zum Kopfball kam und leider das Tor nur knapp verfehlte (60.). Der KSV blieb nun am Drücker und hatte zehn Minuten später eine weitere gute Möglichkeit. Miro Savanovic trat einen Freistoß, den der Torhüter nur abklatschen konnte, Giuseppe la Rizza setzte den Nachschuss danach knapp neben die Kiste. Die Gastgeber zogen sich in dieser Phase stärker zurück und wollten die knappe Führung verteidigen. Mit gelegentlichen Kontern versuchten sie ein zweites Tor zu erzielen. In der achtzigsten Spielminute wäre ihnen dies fast gelungen, als Sidico mit einem Weitschuss nur die Torlatte traf. Viel mehr hatten sie in der Schlussphase aber nicht mehr zu bieten. Dagegen hatte der KSV noch einen Chance durch einen Distanzschuss von Aktürk und in der Schlussminute traf Naved Naim mit einem Freistoß noch die Latte. Leider musste der KSV den Heimweg mit leeren Händen antreten.

 

Mannschaft6saufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt (82. P. Drescher), S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn,
N. Naim, Timo Bauer, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke (46. G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: G. la Rizza, P. Drescher, M. Hörr.

 

Schiedsrichter: B. Doll, Bad Vilbel

 

KSV Reichelsheim – Viktoria Schaafheim 4:1

 

Nach dem Sieg in Steinbach stand jetzt gegen den nächsten Gegner eine ganz andere Mannschaft des KSV auf dem Rasen. Der erste Sieg in dieser Runde und gleich noch gegen ein Spitzenteam, hat sichtlich das Selbstvertrauen gestärkt und spürbar neue Kräfte frei gesetzt. Der weitere Sieg jetzt gegen Schaafheim, die ja ebenfalls im oberen Tabellendrittel angesiedelt sind, zeigt dies ganz deutlich, zumal der Sieg auch in der Höhe absolut verdient war. Es bleibt zu hoffen, dass auch in den nächsten Begegnungen diese Leistungssteigerung sich fortsetzt und der KSV den Tabellenkeller bald verlassen kann.

Von Beginn an drückte der KSV aufs Tempo und erarbeitete sich Torchancen. Bereits in den ersten zehn Minuten bestand die Möglichkeit zur Führung. Naved Naim und Osman Aktürk verfehlten im Zusammenspiel das Tor nur knapp. Die Gäste standen sehr tief und versuchten mit langen Bällen zum Ziel zu kommen. Dies gelang dann überraschender Weise in der zwanzigsten Minute. Sebastian Kurz setzte sich nach einem weiten Pass gegen die KSV-Abwehr durch und erzielte aus kurzer Distanz das 0:1.

 

Der KSV zeigte sich aber keineswegs geschockt, sondern hielt sofort dagegen. Es dauerte keine fünf Minuten und Osman Aktürk glich nach einem schönen Sololauf zum 1:1 aus (24.). Der KSV drückte nun die Gäste in die Defensive und versucht noch vor der Halbzeit den Führungstreffer zu erzielen. Mehr als ein Pfostentreffer von Naved Naim sprang aber nicht mehr heraus (44.). Die Schaafheimer hatten in der ersten Hälfte keine nennenswerte Torchance.

 

Nach der Pause blieb der KSV überlegen. Es dauerte allerdings bis zur 65. Minuten eher die 2:1 Führung gelang. Nach einem gut getretenen Freistoß in den Sechzehner von Miro Savanovic war Osman Aktürk zur Stelle und köpfte die Kugel unhaltbar ein. Weitere gute Möglichkeiten durch Naved Naim und Osman Aktürk (66. U. 68.) konnten die Gäste jeweils abwehren. In der 72. Minute klingelte es aber wieder im Netz der Schaafheimer, wieder war es Aktürk der nach einem schönen Pass von Giuseppe la Rizza unhaltbar zum 3:1 einschoss. Die Gäste waren nun mit ihrem Latein am Ende. Sie versuchten allenfalls mit Verzweiflungschüssen für Gefahr zu sorgen. Zum Erfolg reichte es aber nicht. Als Osman Aktürk mit seinem vierten Treffer in der 86. Minute das 4:1 erzielte war der verdiente Sieg für den KSV endgültig besiegelt.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, Timo Bauer (78. M. Hörr), O. Aktürk, M. Savanovic (70. P. Drescher), S. Hanke (64.G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: N. Karagulj. G. la Rizza, P. Drescher, M. Hörr.

 

Schiedsrichter: T. Hirschberg, Wald-Michelbach  

KSV Reichelsheim – Viktoria Schaafheim 4:1

 

Nach dem Sieg in Steinbach stand jetzt gegen den nächsten Gegner eine ganz andere Mannschaft des KSV auf dem Rasen. Der erste Sieg in dieser Runde und gleich noch gegen ein Spitzenteam, hat sichtlich das Selbstvertrauen gestärkt und spürbar neue Kräfte frei gesetzt. Der weitere Sieg jetzt gegen Schaafheim, die ja ebenfalls im oberen Tabellendrittel angesiedelt sind, zeigt dies ganz deutlich, zumal der Sieg auch in der Höhe absolut verdient war. Es bleibt zu hoffen, dass auch in den nächsten Begegnungen diese Leistungssteigerung sich fortsetzt und der KSV den Tabellenkeller bald verlassen kann.

Von Beginn an drückte der KSV aufs Tempo und erarbeitete sich Torchancen. Bereits in den ersten zehn Minuten bestand die Möglichkeit zur Führung. Naved Naim und Osman Aktürk verfehlten im Zusammenspiel das Tor nur knapp. Die Gäste standen sehr tief und versuchten mit langen Bällen zum Ziel zu kommen. Dies gelang dann überraschender Weise in der zwanzigsten Minute. Sebastian Kurz setzte sich nach einem weiten Pass gegen die KSV-Abwehr durch und erzielte aus kurzer Distanz das 0:1.

 

Der KSV zeigte sich aber keineswegs geschockt, sondern hielt sofort dagegen. Es dauerte keine fünf Minuten und Osman Aktürk glich nach einem schönen Sololauf zum 1:1 aus (24.). Der KSV drückte nun die Gäste in die Defensive und versucht noch vor der Halbzeit den Führungstreffer zu erzielen. Mehr als ein Pfostentreffer von Naved Naim sprang aber nicht mehr heraus (44.). Die Schaafheimer hatten in der ersten Hälfte keine nennenswerte Torchance.

 

Nach der Pause blieb der KSV überlegen. Es dauerte allerdings bis zur 65. Minuten eher die 2:1 Führung gelang. Nach einem gut getretenen Freistoß in den Sechzehner von Miro Savanovic war Osman Aktürk zur Stelle und köpfte die Kugel unhaltbar ein. Weitere gute Möglichkeiten durch Naved Naim und Osman Aktürk (66. U. 68.) konnten die Gäste jeweils abwehren. In der 72. Minute klingelte es aber wieder im Netz der Schaafheimer, wieder war es Aktürk der nach einem schönen Pass von Giuseppe la Rizza unhaltbar zum 3:1 einschoss. Die Gäste waren nun mit ihrem Latein am Ende. Sie versuchten allenfalls mit Verzweiflungschüssen für Gefahr zu sorgen. Zum Erfolg reichte es aber nicht. Als Osman Aktürk mit seinem vierten Treffer in der 86. Minute das 4:1 erzielte war der verdiente Sieg für den KSV endgültig besiegelt.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, Timo Bauer (78. M. Hörr), O. Aktürk, M. Savanovic (70. P. Drescher), S. Hanke (64.G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: N. Karagulj. G. la Rizza, P. Drescher, M. Hörr.

 

Schiedsrichter: T. Hirschberg, Wald-Michelbach  

KSV Reichelsheim – Viktoria Schaafheim 4:1

 

Nach dem Sieg in Steinbach stand jetzt gegen den nächsten Gegner eine ganz andere Mannschaft des KSV auf dem Rasen. Der erste Sieg in dieser Runde und gleich noch gegen ein Spitzenteam, hat sichtlich das Selbstvertrauen gestärkt und spürbar neue Kräfte frei gesetzt. Der weitere Sieg jetzt gegen Schaafheim, die ja ebenfalls im oberen Tabellendrittel angesiedelt sind, zeigt dies ganz deutlich, zumal der Sieg auch in der Höhe absolut verdient war. Es bleibt zu hoffen, dass auch in den nächsten Begegnungen diese Leistungssteigerung sich fortsetzt und der KSV den Tabellenkeller bald verlassen kann.

Von Beginn an drückte der KSV aufs Tempo und erarbeitete sich Torchancen. Bereits in den ersten zehn Minuten bestand die Möglichkeit zur Führung. Naved Naim und Osman Aktürk verfehlten im Zusammenspiel das Tor nur knapp. Die Gäste standen sehr tief und versuchten mit langen Bällen zum Ziel zu kommen. Dies gelang dann überraschender Weise in der zwanzigsten Minute. Sebastian Kurz setzte sich nach einem weiten Pass gegen die KSV-Abwehr durch und erzielte aus kurzer Distanz das 0:1.

 

Der KSV zeigte sich aber keineswegs geschockt, sondern hielt sofort dagegen. Es dauerte keine fünf Minuten und Osman Aktürk glich nach einem schönen Sololauf zum 1:1 aus (24.). Der KSV drückte nun die Gäste in die Defensive und versucht noch vor der Halbzeit den Führungstreffer zu erzielen. Mehr als ein Pfostentreffer von Naved Naim sprang aber nicht mehr heraus (44.). Die Schaafheimer hatten in der ersten Hälfte keine nennenswerte Torchance.

 

Nach der Pause blieb der KSV überlegen. Es dauerte allerdings bis zur 65. Minuten eher die 2:1 Führung gelang. Nach einem gut getretenen Freistoß in den Sechzehner von Miro Savanovic war Osman Aktürk zur Stelle und köpfte die Kugel unhaltbar ein. Weitere gute Möglichkeiten durch Naved Naim und Osman Aktürk (66. U. 68.) konnten die Gäste jeweils abwehren. In der 72. Minute klingelte es aber wieder im Netz der Schaafheimer, wieder war es Aktürk der nach einem schönen Pass von Giuseppe la Rizza unhaltbar zum 3:1 einschoss. Die Gäste waren nun mit ihrem Latein am Ende. Sie versuchten allenfalls mit Verzweiflungschüssen für Gefahr zu sorgen. Zum Erfolg reichte es aber nicht. Als Osman Aktürk mit seinem vierten Treffer in der 86. Minute das 4:1 erzielte war der verdiente Sieg für den KSV endgültig besiegelt.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, Timo Bauer (78. M. Hörr), O. Aktürk, M. Savanovic (70. P. Drescher), S. Hanke (64.G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: N. Karagulj. G. la Rizza, P. Drescher, M. Hörr.

 

Schiedsrichter: T. Hirschberg, Wald-Michelbach  

TSG Steinbach-KSV Reichelsheim 1:2 (0:0)

 

(nl) Es ist geschafft!!!

Mit einem verdienten 2:1-Sieg beim Tabellendritten TSG Steinbach konnten wir endlich den ersten Sieg in der laufenden Runde einfahren.

Auf dem schwer bespielbaren TSG-Platz entwickelte sich von Beginn an ein umkämpftes aber fußballerisch eher schwaches Spiel.

So blieben in der ersten Halbzeit Torchancen Mangelware. Lediglich zweimal wurde es in den ersten 45 Minuten brenzlig vor dem von Hansi Schmidt gut gehüteten KSV-Tor. Beide male konnte er aber nach Aktionen von Alex Wassner und Daniel Reimer sicher klären.

Auf der Gegenseite verhinderte Torhüter Forano den 0:1-Rückstand gegen Timo Bauer (43.).

 

So ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause.

Danach sollte das Geschehen etwas lebhafter werden und der KSV übernahm nach und nach das Kommando auf dem Platz. Neuzugang Patrick Drescher hatte die erste große Chance, hob den Ball aber sowohl über den Torwart als auch über das Tor (52.). Sieben Minuten später war es dann aber soweit. Nach einem Freistoß in den Sechszehner kam Timo Bauer mit dem Kopf an den Ball und verlängerte diesen zur 1:0-Führung für unsere Truppe. Von Steinbach war zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen, aber man wusste natürlich, dass Spieler wie Kuecuek oder Reimer aus wenig viel machen können. So war immer Vorsicht geboten. Bei zwei weiteren Chancen scheiterte Osman Aktuerk am Torwart und Miroslav Savanovic verfehlte das Tor bei einem Freistoß um wenige Zentimeter.

 

In der 83. Minute kam die TSG einmal bis an den Strafraum durch und nach einem Foul an Kuecuek verwandelte dieser den fälligen Freistoß zum 1:1-Ausgleich.

Doch unsere Jungs konnte an diesem Tag nichts umwerfen. Vier Minuten später lief Patrick Drescher alleine auf Torhüter Forano zu, scheiterte jedoch an diesem.

 

Nochmal Drescher und Timo Bauer hatten in der 89. Minute die erneute Führung auf dem Fuß.

Die Erlösung kam jedoch erst in der 90. Minute. Timo Bauer konnte nach einem Eckball das Leder im Nachsetzen über die Linie bugsieren und sicherte uns somit diesen wichtigen Sieg.

Endlich haben sich die Jungs um Trainer Savanovic einmal für ihre Leistung richtig belohnt.

Jetzt gilt es natürlich diese drei Punkte im Heimspiel gegen Schaafheim zu vergolden. Das Potenzial ist ohne Zweifel vorhanden.

 

Mannschaftsaufstellung: Schmidt,H., Ehrhardt,Ph. (70. Richstein,J.), Hübner,St., Bauer,Torsten, Pfeiffer,J., Haydn,N., Naim,N. (75. La Rizza,G.), Bauer,Timo, Aktuerk,O., Savanovic,M., Hanke,St. (35. Drescher,P.)

 

Auswechselspieler: Kragulj.,N., La Rizza,G., Richstein,J., Drescher,P.

 

Schiedsrichter: Joschka Pfeifer (Rimbach)

KSV Reichelsheim - TV Nieder-Klingen 0:0

 

Trotz gutem Spiel und zeitweise Überlegenheit konnte der KSV die Partie wieder nicht gewinnen. Der Spielverlauf zeigte aber, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist in naher Zukunft die Abstiegsränge zu verlassen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und die personelle Situation hat sich ebenfalls verbessert, sodass ein gewisser Optimismus durchaus angebracht erscheint.

Der KSV begann an diesem Sonntag recht stark und mit großem Engagement. Mit Tempofussball wurde der Gegner sofort unter Druck gesetzt und fand sich zumindest in den ersten dreißig Minuten hautsächlich in der Defensive beschäftigt. In der 32. Spielminute dann die erste gute Gelegenheit für den KSV. Neuzugang Patrick Drescher marschierte nach einem schnellen Pass aus dem Mittelfeld in den Sechzehner, zog ab und Daab im Klinger Tor musste sich gehörig strecken, um den Schuss abzuwehren. In der 43. Minute dann eine weitere Riesenmöglichkeit für Drescher, als Osman Aktürk sich über rechts durchsetzet, einen Querpass auf den langen Pfosten spielt und Drescher den Ball völlig frei an den Pfosten setzte. Das hätte die Führung für den KSV sein müssen. Nur zwei Minuten später hatte Aktürk die große Möglichkeit zur Führung, sein Schuss aus kurzer Distanz konnte der Keeper der Gäste gerade noch aus der unteren Torecke kratzen. Wenig später ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn blieb der KSV zunächst weiter am Drücker. Es waren gerademal fünf Minuten gespielt da hatte der KSV eine Doppelchance. Die Schüsse von Patrick Drescher und dann von Naved Naim wurden aber jeweils abgeblockt. Nun wurden die Gäste aber stärker und kamen zu guten Möglichkeiten. In der 55. Minute musste Hansi Schmidt im KSV-Tor alles aufbieten, um einen Distanzschuss abzuwehren und nur wenig später trafen die Gäste aus kurzer Distanz zweimal nur die Querlatte. Das Spiel wurde nun zum offenen Schlagaustausch. Auf beiden Seiten gab es Torchancen, die jedoch von den Deckungsreihen und von den Torhütern vereitelt wurden. Die beste Möglichkeit hatte Giuseppe la Rizza in der 72. Minute, aber sein Kopfball flog über das Tor. Es blieb beim etwas glücklichen Unentschieden für Nieder-Klingen, wobei beide Seiten mit dem Ergebnis zufrieden sein können.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, Timo Bauer (64. Torsten Bauer), S. Hübner, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke (30. P. Drescher), G. la Rizza.

Auswechselspieler: N. Karagulj, T. Bauer, P. Drescher, M. Hörr.

Schiedsrichter: T. Binstadt

SG Sandbach – KSV Reichelsheim 3:0

 

Beim Spitzenreiter in Sandbach war der KSV an diesem Sonntag nur Außenseiter. Trotzdem wollte aber keiner diese Partie ab schenken. Die Mannschaft konnte dann auch zumindest in der ersten Spielhälfte gut mithalten, musste dann aber in Hälfte zwei die Stärke einer gut eingespielten Truppe anerkennen und stand am Ende mit leeren Händen da.

In den ersten zwanzig Minuten verlief das Spiel weitestgehend ausgeglichen. Erst in der zwanzigsten Minute hatten die Hausherren die erste gute Gelegenheit. Pliakas kam am Sechzehner zum Schuss und Hansi Schmidt konnte sich das erste Mal auszeichnen. Bereits im Gegenzug hatte aber der KSV ebenfalls eine gute Chance, als Osman Aktürk sich durchsetzt und aus ca. siebzehn Meter abzog und der Torwart der Sandbacher sich mächtig strecken musste, um die Kugel abzufangen. Eine weitere Möglichkeit hatte Aktürk dann in der 35. Minute, sein Schuss aus kurzer Distanz konnten die Sandbacher kurz vor der Torlinie abblocken. Alle hatten sich schon auf ein torloses Remis in der ersten Halbzeit eingestellt, als dann doch noch der 1:0 Führungstreffer für Sandbach fiel. Ein Querpass im Fünfmeterraum bekam Hansi Schmidt nicht zu fassen und Klewar am langen Pfosten brauchte nur noch einzuschieben. Danach ging es dann in die Pause.

Zu Beginn der zweiten fünfundvierzig Minuten war die Partie zunächst noch ausgeglichen. Trotzdem fiel in der 54. Minute das 2:0. Die Abwehr des KSV brachte den Ball nicht schnell genug aus der Gefahrenzone und Eckert war zur Stelle und setzte die Kugel ins Netz. Danach wurden die Sandbacher stärker und drängten den KSV immer wieder in die Defensive. Weitere Möglichkeiten konnten die Reichelsheimer aber zunächst verhindern. In der 75. Minute war es dann aber soweit und Pliakas traf zum 3:0, nachdem die KSV-Abwehr ausgespielt worden war. Mit etwas Glück und Einsatz brachte der KSV dann die restliche Zeit über die Runden. Der Sieg der Sandbacher war zwar verdient, aber Aufgrund der ausgeglichenen ersten Hälfte ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen.

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, G. la Rizza, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke, Timo Bauer.

Auswechselspieler: Torsten Bauer, N. Kragulj, M. Yildilzalkan, P. Rebert.

Schiedsrichter: Kollerer, Bensheim

 

   

KSV Reichelsheim – SV Groß-Bieberau 2:2

 

Auch im sechsten Spiel hat es leider wieder nicht zu einem Dreier gereicht. Trotz gutem Spiel des KSV und mehr Spielanteilen konnte man die Partie nicht für sich entscheiden. Mit der gezeigten Leistung kann man aber durchaus zufrieden sein und es besteht die Hoffnung, dass in naher Zukunft auch wieder Siege möglich sind.

 

Beide Mannschaften begannen sehr konzentriert und versuchten zunächst ihr Tor sauber zu halten. Nach einem Angriff der Bieberauer in der fünfzehnten Spielminute verhängte der Schiedsrichter wegen eines Handspiels im Strafraum einen Elfmeter für die Gäste, den Kotsaritis sicher zum 1:0 verwandelte. Der KSV war aber dadurch nicht geschockt sondern drückte sofort auf den Ausgleich. Nur fünf Minuten nach der Bieberauer Führung setzte sich Osman Aktürk nach einem Konter durch und erzielte mit einem Flachschuss das 1:1. In der dreißigsten Minute hätte Nick Haydn sogar erhöhen könne, traf aber im Fünfmeterraum den Ball nicht richtig und die Kugel rollte am Tor vorbei. Weitere gute Möglichkeiten für den KSV gab es in der 34. und 38. Minute durch Naved Naim und Giuseppe la Rizza die aber beide das Tor knapp verfehlten. Der KSV war in dieser Phase die klar bessere Mannschaft und hätte die Führung verdient gehabt. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten aber die Gäste ebenfalls noch eine dicke Chance, als Bersch im Strafraum zum Kopfball kam und Hansi Schmidt glänzend parierte. Mit dem Unentschieden ging es dann in die Pause.

 

In der zweiten Hälfte verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Erst nach gut einer Stunde wurden die Bieberauer etwas stärker und erspielten sich Feldvorteile. Der 2:1 Führungstreffer in der70. Minute kam daher nicht überraschend. Wieder war Konsaritis der Torschütze. Der KSV hielt aber sofort wieder dagegen und Miro Savavovic konnte nur neun Minuten später mit einem schönen Distanzschuss wieder ausgleichen. In den letzten zehn Minuten versuchten beide Mannschaften noch einmal alles, um vielleicht doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Entscheidend durchsetzen konnte sich aber keiner mehr. Insgesamt blieb es bei einem gerechten Unentschieden. Für den KSV heißt es nun Kräfte zu bündeln, um im nächsten Auswärtsspiel bei der Spitzenmannschaft SG Sandbach bestehen zu können.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, Timo Bauer, S. Hübner, J. Pfeiffer, N. Haydn,
N. Naim, G. la Rizza, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke.

Auswechselspieler: T. Lang, M. Hörr, F. Weimer, M. Yildilzalkan, M. Zang.

Schiedsrichter: Ballweg, Zwingenberg         

Viktoria Klein-Zimmern – KSV Reichelsheim 3:1

 

Das war ein richtiges Hitzespiel. Die Sonne hat den Spielfluss gehemmt und kein ansehnliches Spiel aufkommen lassen. Trotz einiger personeller Sorgen konnte der KSV das Spielgeschehen weitestgehend offen gestalten, war zeitweise sogar die bessere Mannschaft. Insgesamt war es eine faire Begegnung, allerdings mit einem schwachen Schiedsrichter der sich einige katastrophale Fehler leistete. Der KSV hat auf Grund dieser Fehler das Spiel verloren.

 

Von Beginn an war nicht allzu viel Tempo im Spiel. Beide Mannschaften versuchten zunächst die Kräfte zu schonen. Trotzdem gelang dem KSV nach dreizehn Spielminuten die 1:0 Führung. Die Hausherren konnten den Ball nicht aus der Gefahrenzone schlagen und Naved Naim war zur Stelle und setzte die Kugel ins Netz. Nach gut einer halben Stunde konnten die Hausherren aber ausgleichen. Bei einem schnellen Angriff war die KSV-Abwehr nicht schnell genug sortiert und Ollesch konnte einschießen. Die Klein-Zimmerer wurden nun stärker und drückten auf das Tor des KSV und hatten in der 40. Minute eine gute Chance in Führung zu gehen. Nach einem Eckball köpfte Goncalves knapp übers Tor. Mit dem Unentschieden ging es dann in die Pause.

 

In der zweiten Hälfte hatte der KSV zunächst die klareren Chancen um in Führung zu gehen. In der 50. Minute hatte sich Naved Naim durchgesetzt, setzte aber den Ball nur wenige Zentimeter neben den Pfosten. Eine weitere klare Torchance hatte nach siebzig Minute Kevin Scriba, der nach schönem Querpass von Osman Aktürk die Kugel knapp vorbei setzte. Nach der achtzigsten Spielminute kamen dann die unerklärlichen Fehler des Schiedsrichters. Philipp Ehrhart lief mit seinem Gegenspieler in den Sechzehner, dieser ging nach einem Stolperer und ohne Feindberührung zu Boden, alle rechneten bei dem Schiedsrichterpfiff mit einer Bestrafung wegen einer Schwalbe, völlig unerklärlich zeigte er aber auf den Elfmeterpunkt. Ollesch ließ sich die Chance zur Führung nicht entgehen und es stand 2:1. Ein weiteres Tor fiel dann nur fünf Minuten später nach einer Ecke. Auch hier hatte der Schiedsrichter einen Eckball gegeben, obwohl der Ball noch mindestens einen Meter im Spielfeld war. Wieder war Ollesch zur Stelle und köpfte zum 3:1 ein. Wenig später hatte der KSV nochmal die Chance zum Anschlusstreffer. Naved Naim setzte den Ball an den Pfosten, den Abpraller schoss Osman Aktürk leider über die Querlatte. Die Niederlage für den KSV war damit endgültig besiegelt.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, Timo Bauer, S. Hübner, J. Pfeiffer, N. Haydn,
N. Naim, K. Scriba, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke.

Auswechselspieler: M. Yildilzalkan, F. Weimer.

Schiedsrichter: L. Achenbach, Dietzenbach.      

SpVgg Groß-Umstadt – KSV Reichelsheim 2:1

 

Nach dem etwas glücklichen Unentschieden im letzten Spiel zu Hause gegen Mümling-Grumbach, sollte nun in Groß-Umstadt der erste Sieg gelingen. Leider musste der KSV eine völlig unnötige Niederlage hinnehmen. Das Spiel stand auf nicht all zu hohem Niveau, wobei der KSV die meiste Zeit über die etwas bessere Mannschaft war und dann unerklärlicher Weise in der Schlussphase das Spiel aus der Hand gab.

 

Das Spiel begann eigentlich recht vielversprechend für den KSV. Es wurde gut kombiniert und der Gegner wurde unter Druck gesetzt. Die Umstädter wirkten etwas unsicher und brachten keinen vernünftigen Spielfluss zustande. In dieser Phase hätte der KSV das eine oder andere Tor erzielen können, war aber nicht zielstrebig genug. Trotzdem gelang in der 37. Spielminute der 0:1 Führungstreffer durch Naved Naim. Nach einem Freistoß von Miro Savanovic konnten die Umstädter nicht richtig abwehren und Naved war zur Stelle und schoss die Kugel ins Netz. Der KSV drückte danach weiter, brachte aber nicht genug Druck hinter seine Aktionen und konnte vor der Halbzeit trotz Überlegenheit kein weiteres Tor mehr erzielen.

 

Nach der Pause blieb der KSV zunächst weiter Spiel bestimmend. Bei zwei guten Chancen in der 49. und 55. Spielminuten hätte man die Führung sogar ausbauen können. Leiter ging ein Freistoß von Miro Savanovic knapp über die Querlatte und Steven Hanke rutschte nur wenige Zentimeter im Fünfmeterraum an einer Hereingabe von Osman Aktürk vorbei. Der KSV war also weiter glücklos und es kam wie es kommen musste, die Umstädter konnten in der 64. Spielminute durch ein Strafstoß- Tor den glücklichen Ausgleich erzielen.

 

In einer etwas unübersichtlichen Situation im Sechzehner kam Strohfuss zu Fall und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Döring verwandelte danach sicher. Gleich im Anschluss hatte dann Naved Naim noch einmal die Chance zur erneuten Führung, konnte aber den Ball nicht im Tor unterbringen. Der KSV wurde nun zusehends nervöser, vertändelte die Bälle und baute somit den eigentlich schwächeren Gegner auf. Sieben Minuten vor Spielende erzielten die Umstädter dann den Siegtreffer, nach einem erneuten Abwehrfehler konnte Strohfuss sich durchsetzen und erzielte das 2:1. Der KSV versuchte nochmal das Ergebnis zu korrigieren, warf noch mal alles nach vorne, hätte aber wohl eher noch ein weiteres Tor gefangen, als selbst den Ausgleich zu erzielen. Wieder fuhr man leider mit leeren Händen nach Hause und muss nun versuchen im nächsten Spiel in Klein-Zimmern besser abzuschneiden.

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, Timo Bauer, Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim,
J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic, S. Hanke, K. Skriba (74.M. Hörr).

Auswechselspieler: M. Zang, M. Hörr, M. Yildilzalkan.

Schiedsrichter: K.-U. Ritter, Birkenau.

Kreisoberliga Di./Odw.

KSV Reichelsheim – FV Mlg. Grumbach 2:2 (0:1)

 

(nl) Nach zwei Spielen gegen Vertreter des Dieburger Fußballkreises hatten wir am Donnerstag, 25.08.16 das erste Kreisderby nach unserem Wiederaufstieg.

 

Gegner war unser alter Rivale, FV Mlg.-Grumbach.

Nach erstem Abtasten kamen unsere Gäste besser ins Spiel und erzielten in der 20. Minute das 1:0. Torschütze war deren Toptorjäger Chris Hörr.

Von nun an bestimmten die Grumbacher auch eindeutig die Partie. Ganz große Chancen konnten sich unsere Gäste aber auch nicht heraus spielen. So blieb es beim verdienten 0:1 zur Halbzeit.

In der 47. Minute brannte es dann aber erstmals lichterloh im KSV-Straufraum. Erneut tauchte Chris Hörr frei vor unserem Keeper Hansi Schmidt auf, doch diesmal blieb unser Torwart Sieger und lenkte den Ball an die Querlatte.

 

Die Überlegenheit der Gäste drückte sich dann in der 67. Minute mit dem 2:0 durch Marco Kepper auch zahlenmäßig aus. Zu diesem Zeitpunkt glaubte wohl keiner der anwesenden Zuschauer mehr an einen Punktgewinn für den KSV.

Doch es sollte anders kommen. Mit dem Anschlusstreffer in der 75. Minute durch Torsten Bauer bekamen unsere Jungs endlich etwas mehr Selbstvertrauen und stemmten sich nun energisch gegen die Niederlage. Trotzdem musste man vor den gefährlichen Konter der Gäste immer auf der Hut sein. So stand in der 78. Minute ein FV-Akteur ganz frei vor unserem Tor, konnte aber die Kugel nicht in diesem unter bringen. So kam es wie es kommen musste.

 

Nach einem langen Ball von Naved Naim vor das Tor der Gäste kam Giuseppe La Rizza mit den Haarspitzen an das Leder und verlängerte den Ball in der 89. Minute ins lange Eck.

Dem Riesenjubel folgte eine aufregende Nachspielzeit bis der erste Punktgewinn endlich unter  Dach und Fach war.

Natürlich wissen wir alle, das der FV an diesem Abend die bessere Mannschaft war und den Sieg (eigentlich) auch verdient gehabt hätte, doch danach fragt letztendlich niemand.

Jetzt gilt es auf diesem kleinen Erfolgserlebnis auf zu bauen, das Positive mit zu nehmen und uns weiter Schritt für Schritt an die wesentlich schnellere und aggressivere Spielweise der neuen Klasse zu gewöhnen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt; Ph. Erhardt, M.  Yildizalkan (45. J. Richstein), Torsten Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, O. Aktuerk, M. Savanovic, St. Hanke (70. G. La Rizza), Timo Bauer;

 

Auswechselspieler: J. Richstein, G. La Rizza, K. Scriba, M. Zang;

 

Schiedsrichter: Simon Wecht (Heppenheim)

SV Reinheim – KSV Reichelsheim 4:1

 

Leider musste der KSV auch im zweiten Spiel eine Niederlage hinnehmen. Bei einem der Favoriten für die Meisterschaft tat sich der Aufsteiger schwer und es war spürbar, dass man noch nicht die richtige Einstellung zur höheren Spielklasse gefunden hat. Die notwendige Aggressivität fehlte in den entscheidenden Zweikämpfen, die Gegenspieler wurden nicht energisch genug unter Druck gesetzt und konnten so oft ungehindert ihr schnelles Kombinationsspiel aufziehen. Erst in der zweiten Halbzeit kam der KSV etwas besser ins Spiel und konnte das Ergebnis noch im Rahmen halten.

 

Das Spiel begann eigentlich recht vielversprechend, denn nach einer Phase des Abtastens gelang Naved Naim nach nur zehn Minuten mit einem Distanzschuss die 0:1 Führung. Aber bereits direkt nach dem Anstoß erzielte Reinheim den 1:1 Ausgleich. Da Silva war der Torschütze, der nicht energisch genug gestört wurde. Die Reinheimer drückten danach weiter und der KSV fand sich weitestgehend in der Defensive beschäftigt. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich klingelte es erneut im Tor des KSV. Wieder war da Silva erfolgreich, der viel zu leicht im Sechzehner zum Abschluss kam. Danach kam der KSV etwas besser ins Spiel und konnte seinerseits etwas für die Offensive tun. Zwingende Torchancen sprangen aber nicht heraus. Durch einen etwas zweifelhaften Elfmeter bauten die Reinheimer in der 33. Spielminute die Führung aus. Andreozzi verwandelte unhaltbar für Hansi Schmidt. Mit dem deutlichen 3:1 Rückstand ging es dann in die Pause.

 

Der KSV kam nun mit dem festen Willen aus der Kabine noch eine Resultatsverbesserung zu erreichen. Man ging nun energischer in die Zweikämpfe und machte es den Hausherren nun schwerer ihr Kombinationsspiel auf zu ziehen. Die Angriffe wurden aber immer wieder rechtzeitig von der Reinheimer Abwehr abgefangen. Nur einmal konnte sich der in der Halbzeit eingewechselt Timo Bauer dursetzen, er setzte den Ball mit einem Distanzschuss an die Latte (52.). Nach gut einer Stunde kam dann das endgültige Aus für den KSV. Nach einem schnellen Angriff über links, mit einer schönen Flanke in den Sechzehner, erzielte Owusu mit einer Direktabnahme das 4:1. Nach einem groben Foul der Reinheimer im Bereich der Mittellinie und dem nachfolgenden Disput zeigte der Schiedsrichter zwei Spielern, inklusiv Osman Aktürk, die gelbe Karte (72.). Das Spiel lief danach kurz weiter, wurde dann aber auf Reklamation der Reinheimer unterbrochen und der Unparteiische schickte Osman Aktürk, der in der ersten Hälfte schon einmal gelb gesehen hatte, mit gelb/rot in die Kabine. Die Niederlage war damit für den KSV so gut wie besiegelt. Das Spiel ging ohne weitere besondere Vorkommnisse zu Ende und der KSV musste mit leeren Händen die Heimreise antreten.

 

Mannschaftsaustellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim,
J. Richstein (46. Timo Bauer), O. Aktürk, M. Savanovic, G. la Rizza.

 

Auswechselspieler: Timo Bauer, M. Yildilzalkan, N. Kraguli.

 

Schiedsrichter: N. Czypull, Lautertal 

      

KSV Reichelsheim – KSG Georgenhausen 2:3

 

Das erste Spiel in die neue Runde und in damit in die neue Spielklasse ging leider verloren. Nach vielversprechendem Start konnte die Mannschaft des KSV zeitweilig das Tempo nicht halten und hatte dann auch noch Pech bei der Chancenverwertung und scheiterte letztlich durch ein Tor in der letzten Sekunde äußerst unglücklich. Trotzdem war deutlich zu erkennen, dass man durchaus in der Lage ist in der Kreisoberliga mit zu halten. Die Gäste gehören sicher zu den stärkeren Teams in dieser Klasse und hatten zudem an diesem Sonntag das glücklichere Ende für sich.

 

Der KSV ging sehr konzentriert in diese Partie und versuchte mit sicherem Abwehrverhalten und schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Diese Strategie ging auch schnell auf, denn bereits in der vierten Spielminute fiel der 1:0 Führungstreffer. Giuseppe la Rizza gelang mit einem schönen Schuss von der rechten Strafraumecke dieses sehenswerte Tor. Sieben Minuten später schlug es dann zum zweiten Mal im Gehäuse der Gäste ein, nach einem schnellen Angriff baute Miro Savanovic die Führung auf 2:0 aus. Die Georgenhäuser kamen danach etwas besser ins Spiel und griffen konzentriert und mit hohem Tempo an. Der KSV wurde durch diesen Angriffsdruck etwas überrascht und war kurze Zeit unaufmerksam und musste nach einer Flanke den 2:1 Anschlusstreffer hinnehmen. Christian Sic köpfte den Ball ins Netz. Bis zur Pause war das Spiel nun weitestgehend ausgeglichen, die größere Chance hatte aber der KSV, als in der 36. Minute Josha Richstein Osman Aktürk frei spielte und dieser das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlte. Mit der knappen Führung für den KSV ging es dann in die Pause.

 

Nach der Pause kam die starke Zeit der Gäste. Trotzdem hatte der KSV wiederum die große Chance die Führung auszubauen. Mit einem Alleingang setzte sich Osman Aktürk im Sechzehner gegen zwei Mann durch, konnte aber alleine vor dem Tor, den Keeper nicht überwinden (65.). Die Gäste spielten weiter druckvoll nach vorne, kassierten dann aber in der 76. Minute eine gelb/rote Karte und Birhimeoglu musste vom Platz. Der KSV bekam nun wieder etwas Oberwasser und wollte die Führung ausbauen. Die Abwehr wurde etwas vernachlässigt und  prompt gelang den Gästen in der 82. Minute der Ausgleich. Alle weiteren Bemühungen des KSV nutzen nichts, die erneute Führung wollte einfach nicht gelingen. Den Georgenhäusern dagegen gelang praktisch mit dem Schlusspfiff der glückliche Führungstreffer.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic, G. la Rizza.

 

Auswechselspieler: F. Richter, M. Yildilzalkan, M. Zang, S. Hanke, K. Scriba.

  

Schiedsrichter : M. Watzka, Weinheim    

1. Runde Schmucker Kreispokal

FC Finkenbachtal - KSV Reichelsheim 9:8 n.E. (0:1, 4:4, 5:5)

(nl) Ein Pokalspiel mit allem was der Fußball zu bieten hat sahen die zahlreichen Zuschauer am Sonntag, 07.08.16 im Finkenbachtal.

 

Als Aufsteiger und leichter Favorit gingen unsere Jungs in die Partie und schon nach wenigen Minuten fiel das 1:0 für den KSV.

Die Gastgeber zeigten sich aber keineswegs geschockt und konnten die Partie bald ausgeglichen gestalten.

Trotzdem kontrollierte unsere Truppe um Spielertrainer Miroslav Savanovic das Geschehen.

Da wir unsere Konter aber nicht sauber zu Ende spielten, blieb es bis zur Pause beim nicht unverdienten 1:0.

In der 48. Minute verzog Osman Aktuerk knapp nach feinem Pass von Josha Richstein.

Doch nun ging es Schlag auf Schlag.

Finkenbach erzielte den Ausgleich und wir konnten drei Minuten später die erneute Führung erzielen.

Ein Doppelschlag brachte die Gastgeber wieder nach vorn, ehe der KSV durch einen Foulelfmeter wieder egalisieren konnte. Als unsere Jungs vier Minuten vor dem Ende erneut in Führung gehen konnten, ging alle Welt von einem Sieg aus. Mit dem 4:4 erzwang Finkenbach jedoch Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung.

Wiederum ging der KSV in Führung und wiederum reichte diese nicht zum Sieg.

5:5-Elfmeterschießen, vom Verlauf her für die Zuschauer absoluter Wahnsinn, für die Trainer wahrscheinlich Horror…

Die Elfmeterlotterie gewann letztendlich der Gastgeber. Zum Ende hin auch nicht unverdient, musste er doch ab der 106. Minute mit einem Mann weniger auskommen.

 

Torverlauf:

0:1 Steffen Hübner (4.), 1:1 Felix Fischer (55.), 1:2 Naved Naim (58.), 2:2, 3:2 Felix Fischer (66./68.),

3:3 Miroslav Savanovic, (77.FE), 3:4 Giuseppe La Rizza (86. Seitfallzieher), 4:4 Jung (89.), 4:5 Osman Aktuer (92. FE), 5:5 (Fischer 101.)

 

Elfmeter:

0:1 Josha Richstein

1:1 Hering

Miroslav Savanovic verschossen

2:1 Baum

2:2 Giuseppe La Rizza

3:2 Hamm

3:3 Naved Naim

4:3 Emig

Osman Aktuerk verschossen

 

Aufstellung: N. Kragulj (46. H. Schmidt), Ph. Ehrhardt, Th. Bauer(70. La Rizza), J. Pfeiffer, St. Hübner, T. Bauer, J. Richstein, N. Haydn, M. Savanovic, N. Naim, O. Aktuerk,

 

AW: H. Schmidt, G. La Rizza, M. Zang

Unsere 1. Mannschaft in der Saison 2015/2016

KSV Reichelsheim-SG Bad König/Zell 1:2

(nl) Auch bei unserer ersten Mannschaft soll das letzte Saisonspiel nicht unerwähnt bleiben.

Zum Abschluss stand das Heimspiel gegen die SG Bad König/Zell auf dem Spielplan.

Obwohl es eigentlich um nichts mehr ging, legten beide Mannschaften von Beginn an ein hohes Tempo vor. Unsere Jungs wollten nachdem alle bisherigen Rückrundenspiele gewonnen wurden auch noch das letzte Spiel gewinnen und unsere Gäste wollten natürlich beim Meister zeigen was sie können.

 

Es dauerte jedoch fast bis in die Schlussphase bis es mit dem Tore schießen los ging.

Nach dem 0:1 gelang Osman Aktuerk mit seinem 35. Saisontor schnell der Ausgleich, die Gäste konterten jedoch prompt zum nicht unverdienten 2:1-Siegtreffer.

Das ganze tat aber den Feierlichkeiten nach Spielende keinen Abbruch.

Auf ein Wiedersehen in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald.

VfL Michelstadt II – KSV Reichelsheim 3:12

 

Dieses Spiel war für die Tabelle eigentlich ohne Bedeutung, da der KSV bereits am vorhergehenden Spieltag die Meisterschaft feiern konnte und der VfL Michelstadt als erster Absteiger feststand. Trotzdem sollten sich beide Mannschaften bemühen ein ordentliches Spiel abzuliefern. Der Wille dazu war sicher auch vorhanden, nur konnten die Hausherren mangels Qualität nicht lange mithalten. Deshalb kam es zu diesem klaren Sieg für den KSV.

 

Unsere Mannschaft war von Beginn an klar spielbestimmend und so dauerte es nicht lange bis das erste Tor gelang. Spielertrainer Miro Savanovic setzte sich im Sechzehner durch und erzielte das 0:1. Die Michelstädter spielten jedoch munter mit und so dauerte es bis zur zwanzigsten Minute bis er mit einem Distanzschuss das 2:0 markierte. Der KSV war nun klar überlegen und hatte mehrere Torchancen hintereinander. Beim Abschluss fehlte jedoch die nötige Konsequenz. In der 35. Minute folgte dann aber das 0:3 durch Luca Spalt.  Wenig später traf Joachim Pfeiffer mit einem Distanzschuss das Lattenkreuz. Kurz vor der Pause wurde dann die Führung des KSV aber deutlich. Zunächst traf Osman Aktürk zum 0:4 und wenig später setzte Giuseppe la Rizza die Kugel mit einer Direktabnahme zum 0:5 ins Netz.

 

Nach der Halbzeit versuchten die Michelstädter das Resultat zu verbessern. Bei einem ihrer wenigen Vorstöße nutzen sie eine Unachtsamkeit in der KSV-Abwehr und Hammann verkürzte auf 1:5 (49.). Es dauerte aber nicht lange und Josha Richstein stellte mit dem 1:6 den alten Abstand wieder her (52.). Nur eine Minute später erhöhte der zuvor eingewechselte Naved Naim auf 1:7. Der gleiche Spieler erzielte nun einen lupenreinen Hattrick, in Minute 57 und 72 gelangen ihm die Treffer zum 1:8 und zum 1:9. Der zehnte Treffer ließ nicht lange auf sich warten, Miro Savanovic erzielte mit seinem dritten Treffer das 1:10, bevor in der 76. Minute der VfL einen Handelfmeter zugesprochen bekam, den Wagner sicher zum 2:10 verwandelte. Danach schlug Torjäger Osman Aktürk noch zweimal zu und traf zum 2:11 und zum 2:12. Aber auch die Michelstädter sollten noch einmal treffen, mit dem Schlusspfiff verkürzte Rudel auf 3:12. Damit war diese torreiche Partie beendet.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, M. Hörr, J. Richsstein, O. Aktürk, M. Savanovic, L. Spalt, G. la Rizza..

Auswechselspieler: N. Naim, E. Sejaric, M. Zang.

Schiedsrichter: D. Frisch, Waldbrunn

KSV Reichelsheim – TSV Höchst II 6:2

 

Mit diesem Sieg hat der KSV sein Meisterstück gemacht. Selbst wenn wir in den letzten beiden noch ausstehenden Spielen alle Punkte abgeben würden sind wir mindestens punktgleich mit dem Zweitplatzierten Rai-Breitenbach, haben aber im direkten Vergleich klar die Nase vorn. Das zudem noch wesentlich bessere Torverhältnis spielt dabei keine Rolle mehr. Die drei Punkte gegen Höchst haben also die Meisterschaft perfekt gemacht und der KSV steigt damit in die Kreisoberliga auf.

 

Unsere Mannschaft versuchte von Beginn an das Spielgeschehen in den Griff zu bekommen. Die Gäste hielten jedoch gut mit und es entwickelte sich eine recht flotte Partie. Die erste gute Torchance hatte aber der KSV. Nach gut zehn Minuten traf Osman Aktürk, nach einem schönen Spielzug, aus kurzer Distanz den Pfosten. Wenig später waren die Höchster am Zug und Spies setzte einen Kopfball knapp über die Querlatte. In der 19. Spielminute fiel dann das 1:0. Nach einem schnellen Angriff des KSV erzielte Naved Naim den Führungstreffer. Unsere Mannschaft dominierte nun klar das Spiel und kam zu Torchancen. In der 30. Minute konnte der Keeper der Gäste zweimal gegen Luca Spalt klären, aber wenige Minuten später gelang dann doch das 2:0. Nach einem schönen Heber über die Abwehr von Naved Naim setzte Osman Aktürk den Ball ins Netz. Die Angriffe liefen nun weiter Richtung Höchster Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte sich Josha Richstein über links durch und erzielte aus spitzem Winkel das 3:0. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die Halbzeit.

 

Nach Wiederbeginn versuchten die Gäste wieder etwas besser ins Spiel zu kommen, hatten aber nicht allzu viel dem Druck des KSV entgegen zu setzen. Bereits nach knapp zehn Minuten erzielte Osman Aktürk mit seinem zweiten Treffer das 4:0. Die Höchster gaben aber noch nicht auf und spielten weiter mit. In der 59. Minute gelang ihnen dann, nach einem Eckball und einen Kopfball von Kirsch der 1:4 Anschlusstreffer. Wenig später stellte der KSV aber mit dem 5:1 den alten Abstand wieder her. Plotzki vom TSV half mit einem Eigentor dabei aber kräftig mit. In der 85. Spielminute erhöhte Josha Richstein, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer, auf 6:1. In der Nachspielzeit, die Spieler des KSV waren wohl schon am feiern, machte Spies vom TSV noch das 6:2. Nach diesem klaren Sieg war feiern angesagt und das Sportgelände wurde zur Partymeile.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt (69. M. Zang), J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer,
M. Hörr(52. N. Haydn), N. Naim, J. Richstein, O. Aktürk, E. Sejaric, L. Spalt (69. G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: M. Savanovic, N. Haydn, G. la Rizza, M. Zang.

 

Schiedsrichter: Tuncay Kaymak, Stockstadt.

KSV Reichelsheim – TV Fränkisch-Crumbach 1:0

 

Dieser Sieg war enorm wichtig und der KSV geht damit einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft und Aufstieg. Dass es keine einfache Aufgabe sein würde drei Punkte in Reichelsheim zu behalten war allen von vorneherein klar und der Spielverlauf hat das dann auch gezeigt. Es war sicher keine hochklassige Partie und die Zuschauer mussten lange auf den entscheidenden Treffer warten.

Wie in einigen Spielen vorher tat sich der KSV am Anfang schwer ins Spiel zu kommen. Die Gäste nutzten dies aus und spielten schnell nach vorne und setzten den KSV unter Druck. Gleich zweimal in der ersten Viertelstunde kam der TV zu guten Torchancen durch Henschke, der aber jeweils am gut aufgelegten Hansi Schmidt im KSV-Tor scheiterte. Weitere zwingende Tormöglichkeiten blieben dann weitgehendste aus. Lediglich nach einer halben Stunde hatten die Crumbacher noch eine Gelegenheit durch einen Distanzschuss von Habermeier den Hansi Schmidt um den Pfosten lenken konnte. Das war’s dann in Hälfte eins. Der KSV hatte zwar etwas mehr Spielanteile, die besseren Torchancen waren aber auf Seiten der Gäste.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel zunächst nicht wesentlich besser. Erst nach einer Viertelstunde bekam der KSV leichtes Übergewicht. Jetzt gab es auch die eine oder andere gute Möglichkeit und ein Treffer lag in der Luft. Zunächst hatte Osman Aktürk mit einem Distanzschuss Pech, den der Torhüter parieren konnte (60.), wenig später setzte er einen Eckball per Kopf knapp über das Tor. In der 79. Minute war es dann endlich soweit, der KSV traf zum 1:0. Osman Aktürk schlug eine weite Flanke aus den Halbfeld, der Torwart der Gäste kam zwar an den Ball, konnte diesen aber nicht kontrollieren und Luca Spalt war zur Stelle und setzte die Kugel ins Netz. In den verbleibenden zehn Minuten kam es nochmal zu zwei nennenswerten Torchancen, zunächst köpfte Osman Aktürk einen Flankenball knapp über das Tor und wenig später verfehlte Henschke vom TV, ebenfalls mit einem Kopfball, das Tor des KSV. Am Ende konnte sich der KSV über den knappen Sieg freuen.

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Pfeiffer, T. Bauer, M. Hörr, N. Haydn, N. Naim, O. Aktürk, J. Richstein, E. Sejaric, L. Spalt.

Auswechselspieler: F. Richter, J. Keil, G. la Rizza, M. Zang.

Schiedsrichter: W. Wüst, Groß-Umstadt 

KSV Reichelsheim – Türk Breuberg 8:2

 

Mit einem so hohen Sieg war auch in diesem Spiel nicht zu rechnen, aber an diesem Sonntag hat die Offensive des KSV hundertprozentig funktioniert und der Gegner konnte bestenfalls in den ersten zwanzig Minuten mithalten. Erfreulich ist außerdem, dass die KSV-Tore von fünf verschiedenen Spielern erzielt wurden. Dass wir zu diesem Zeitpunkt so souverän an der Spitze stehen ist  allerdings auch der absolut starken Abwehrleistung zu verdanken, denn wir haben bis jetzt mit Abstand die wenigsten Gegentore aller Mannschaften zugelassen.  So kann es weiter gehen!

In der ersten Viertelstunde sah es nicht nach einem hohen Sieg für den KSV aus. Türk Breuberg begann furios und setzte unsere Mannschaft gehörig unter Druck. Dass es nicht nach wenigen Minuten bereits im Kasten des KSV eingeschlagen hat war Keeper Hansi Schmidt zu verdanken, der in der ersten und in der vierten Minute mit schönen Paraden zweimal einen Rückstand verhindert hat. In der 15. Minute setzten die Türken wieder einen Konter und dieses Mal hatte der Torhüter keine Chance und es stand 0:1. Dieses Gegentor war dann das „Hallo-wach“ für den KSV und nur zwei Minuten später erzielte Julian Keil mit einem Distanzschuss den Ausgleich. Weitere Chancen durch Osman Aktürk und Enes Sejaric folgten, bevor in der 32. Minute Naved Naim die inzwischen verdiente 2:1 Halbzeitführung gelang.

Nach der Pause war der KSV sofort wieder am Drücker. Es dauerte nur drei Minuten und Luca Spalt machte nach schönem Spielzug das 3:1 und nur acht Minuten später erhöhte Osman Aktürk auf 4:1. Die Türken hatten nun nicht mehr viel entgegen zu setzen. Offensichtlich hatten sie in der ersten Hälfte zu viel Kraft gelassen. In der 66. Minute fiel dann das 5:1 durch Luca Spalt, der nach einer Flanke von links den Ball mit Direktabnahme ins Tor beförderte. Nur wenig später kamen die Türken zum zweiten Gegentreffer. Die Abwehr des KSV war etwas nachlässig und Sancaktar gelang das 5:2 (70.). Doch nur zehn Minuten später war der KSV wieder am Zug, Naved Naim erzielte mit seinem zweiten Treffer das 6:2 und nur eine Minute später erhöhte Osman Aktürk auf 7:2. Den Schlusspunkt setzte dann kurz vor Schluss Josha Richstein der das 8:2 mit einem Distanzschuss erzielte.

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt ( 71. M. Hörr), T. Bauer, J. Keil, J. Pfeiffer, E. Sejariic, J. Richstein, P. Wallstab (35. M. Savanovic), N. Naim, O. Aktürk, L. Spalt.

Auswechselspieler: M. Savanovic, M. Hörr, G. la Rizza.

Schiedsrichter: Aldundal, Viernheim

Inter Erbach – KSV Reichelsheim 1:6

 

Leichter als erwartet war dieses Spiel für den KSV. Beim Hinspiel tat sich unsere noch sehr schwer, um letztlich ein äußerst glückliches Unentschieden zu erreichen. Inter zeigte sich in der ersten Begegnung sehr spielstark und hatte den KSV mehrmals in arge Bedrängnis gebracht. Dieses Mal war davon allerdings wenig zu spüren und der KSV war von Beginn an klar überlegen. Erfreulich ist auch zu vermerken, dass gleichzeitig der schärfste Mitkonkurrent Rai-Breitenbach sein Spiel verloren hat und der KSV nun mit sechs Punkten Vorsprung an der Spitze steht.

Nun zum Spiel: Von Beginn an wurde Inter unter Druck gesetzt. Es zeigten sich schnell erhebliche Abwehrschwächen, die unsere Mannschaft sofort ausnutzen konnte. Bereits nach acht Minuten fiel das 0:1 durch Osman Aktürk. Ein langer Ball in den freien Raum schickte Osman auf die Reise, kein Gegner konnte folgen und er setzte die Kugel ins Netz. Der KSV drückte weiter und in der zwanzigsten Minute fiel das 0:2. Pascal Wallstab setzte sich über rechts durch und ließ mit einem Heber von der Strafraumgrenze dem Torwart keine Chance. Nur fünf Minuten später erhöhte Naved Naim mit einem präzisen Distanzschuss auf 0:3. Weitere gute Chancen konnten vor der Pause leider nicht mehr genutzt werden und so ging es mit dem 0:3 in die Halbzeit.

Nach Wiederbeginn spielte der KSV etwas abwartender und setzte mit langen Bällen die schnellen Stürmer in Szene. Inter kam dadurch besser ins Spiel und erarbeitete sich ebenfalls die eine oder andere Chance. Nach einer Stunde Spielzeit hatten sie dann die erste gefährliche Chance durch Vlahov, der mit einem Distanzschuss den Pfosten traf und nur fünf Minuten später nach einem Foulelfmeter den 1:3 Anschlusstreffer markierte. Direkt im Anschluss stellte Miro Savanovic nach einem schnellen Konter mit dem 1:4 den alten Abstand wieder her. In der 73. Minute gab es dann Elfmeter für den KSV. Osman Aktürk trat an und versenkte die Kugel im Netz. Der Schiedsrichter ließ den Strafstoß wiederhole, da mehrere Spieler zu früh in den Strafraum gestartet waren. Aktürk trat wieder an und erzielte das 1:5. Inter resignierte danach und der KSV erhöhte in der 82. Minute mit einem direkt verwandelten Eckball von Naved Naim auf 1:6. Mit diesem auch in der Höhe verdienten Sieg war der Spitzenplatz auch weiterhin gesichert.

Mannschaftsaustellung: H. Schmidt, P. Ehrhard (70. L. Spalt), J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, P. Wallstab (70. M. Hörr), N. Naim,
 J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic, E. Sejaric.

Auswechselspieler: M. Hörr, L. Spalt.

Schiedsrichter: G. Adali, Miltenberg

SG Rothenberg – KSV Reichelsheim 3:5

 

Die Rothenberger haben nach der Winterpause doch schon einige Punkte gesammelt und auch gegen unseren direkten Konkurrenten um die Tabellenspitze Rai Breitenbach ein Unentschieden erkämpft. Der KSV war also gewarnt und musste sich auf ein kampfbetontes Spiel einstellen, bei dem bestimmt keine Punkte im Vorbeigehen zu holen waren. Dies sollte sich dann in den neunzig Minuten auch herausstellen.

 

Die Rothenberger begannen stark, mit hohem läuferischem und kämpferischem Einsatz. Der KSV war zunächst von dieser Angriffswucht einigermaßen überrascht und hatte alle Mühe den Gegner auf Distanz zu halten. Nach zehn Minuten hatten die Rothenberger zwei gute Torchancen, bei denen Hansi Schmidt nur mit Mühe zweimal parieren konnte. Wenig später hatte der KSV dann durch Osman Aktürk eine Möglichkeit, seinen schönen Fallrückzieher konnte der Torwart aber halten. In einer Drangphase nach 35 Minuten viel dann das 1:0. Ihrig war der Torschütze.

 

Die Hausherren rannten danach etwas blind nach vorne und luden den KSV zum Kontern ein. Es dauerte nicht mal eine Minute und Naved Naim erzielte mit einem satten Schuss den 1:1 Ausgleich. Die Rothenberger waren etwas geschockt und der KSV kam stärker ins Spiel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Naved Naim nach einer schönen Rückgabe den 1:2 Führungstreffer.

Nach der Pause war der KSV weiter das dominierende Team. Nach knapp zehn Minuten gab es Freistoß seitlich des Strafraumes. Josha Richstein setzte die Kugel mit einem schönen Schuss zum 1:3 ins lange Eck. Wer nun geglaubt hat der angeschlagene Gegner steckt zurück der hatte sich getäuscht. Die Rothenberger setzten nochmal Kräfte frei und kamen mit stürmischen Angriffen auf das KSV Tor zu.

 

In der 60. Minute gelang ihnen sogar der 2:3 Anschlusstreffer. Fünf Minuten später stellte Osman Aktürk mit dem 2:4 den alten Abstand wieder her. In der 83. Minute kam ein weiter Abschlag des Rothenberger Torwarts bis in den KSV Sechzehner, Koch war zur Stelle und konnte auf 3:4 verkürzen. Kurz vor dem Schlusspfiff konnte Osman Aktürk dann aber den verdienten 3:5 Endstand sicherstellen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Kei (65. M. Hörr), T. Bauer, J. Pfeiffer, P. Wallstab, J. Richstein (65. E. Sejaric), O. Aktürk, M. Savanovic (75. N. Haydn), N. Naim, L. Spalt.

Auswechselspieler: D. Schäfer, M. Hörr, E. Sejaric, N. Hayd.

Schiedsrichter: R. Huth, Schwarzach

KSV Reichelsheim – TV Hetzbach 5:0

 

Der TV Hetzbach wurde zu Beginn der Runde zu den Favoriten um die Meisterschaft in der A-Liga gezählt. Mitlerweile ist die Mannschaft aber etwas ins Hintertreffen geraten. Schon am Vorsonntag musste sie zu Hause eine deftige 0:5 Niederlage gegen den Tabellenzweiten Rai-Breitenbach hinnehmen. Unsere Mannschaft ging mit breiter Brust in diese Begegnung und konnte am Ende einen klaren Sieg einfahren.

Die Hetzbacher traten ohne ihren Torjäger Wörner an, zeigten aber trotzdem großes kämpferisches Engagement in der Anfangsphase des Spieles. Sie versuchten mit schnellem Spiel nach vorne unsere Mannschaft von Beginn an unter Druck zu setzen, was zunächst durchaus auch gelang. Der KSV brauchte gut zwanzig Minuten bis er sich nach und nach von diesem Druck befreien konnte. Wirklich gefährlich wurden die Angriffe der Hetzbacher aber nicht, echte Torgelegenheiten waren Mangelware. In der 22. Minute konnte der KSV einen Angriff abfangen und einen schnellen Konter starten. Nach einer schönen Kombination bis in den Sechzehner konnte Luca Spalt nach Zuspiel von Pascal Wallstab den Ball zum 1:0 ins Netz setzen. Die Hetzbacher waren danach noch nicht richtig sortiert, da setze sich Naved Naim, nach einem Abwehrschnitzer der Hintermannschaft, durch und erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Die Gäste versuchten nochmal Druck aufzubauen. Die Abwehr des KSV stand jedoch gut und konnte alle Angriffsbemühungen abfangen. In der 54. Minute  setzte sich wiederum Naved Naim bis in den Strafraum durch und erzielte das 3:0. Ein Gästespieler fälschte den Ball dabei noch unhaltbar ab.  Nach einer Stunde Spielzeit kamen die Gäste nochmal zu einer der wenigen Chancen, als Kaufmann aus der Distanz abzog und der Ball nur knapp über den Querbalken flog. Der KSV drängte jetzt die Hetzbacher immer stärker in die Defensive. Nachdem Osman Aktürk zunächst mit einem schönen Fallrückzieher gescheitert war, setzte er nur zwei Minuten später die Kugel zum 4:0 ins Netz (71.). Der selbe Spieler erzielte dann kurz vor dem Schlusspfiff noch das 5:0. Die Mannschaft des KSV konnte damit einen verdienten Sieg feiern.

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, T. Bauer, J. Pfeiffer, M. Hörr, O. Aktürk,
P. Wallstab, J. Richstein, M. Savanovic, N. Naim, L. Spalt.

Auswechselspieler: J. Keil, F. Weimer, G. la Rizza.

Schiedsrichter: M. Radl, Gernsheim

KSG Vielbrunn : KSV Reichelsheim 0:4

 

(wh) Der KSV ist natürlich zum Schlusslicht nach Vielbrunn gefahren, um die Tabellenspitze zu verteidigen. Auf die leichte Schulter durfte das Spiel jedoch nicht genommen werden, denn die Vielbrunner hatten immerhin am Vorsonntag dem Tabellenzweiten Rai Breitenbach ein Unentschieden abgerungen und würden sich sicher nicht kampflos ergeben. Zudem hatten sie in der Winterpause mit Viktor Bauer einen Gruppenliga erfahrenen Spielertrainer verpflichtet, der frische Qualität in die Mannschaft gebracht hat. Für den KSV war also volle Konzentration angesagt.

Gleich mit Spielbeginn setzte unsere Mannschaft den Gegner unter Druck. Die Hausherren versuchten es mit einer verstärkten Abwehr und mit weiten Schlägen in die Spitze. Sicher war das ein Rezept, das auf dem kleinen unebenen Platz immer wieder mal zum Erfolg geführt hat. An diesem Sonntag war aber schnell klar, dass die Gäste das dominierende Team stellten. In der 13. Minute schlug es dann das erste Mal im Kasten der Vielbrunner ein. Nach einem Foul in der Nähe des Sechzehners gab es Freistoss für den KSV den Josha Richstein sicher verwandelte. Danach ging es weiter nach vorne. In der 14. Spielminute traf Naved Naim nur das Außennetz konnte dann aber fünf Minuten später mit einem Abstauber das 2:0 erzielen. Kurz vor der Pause hätte Naved mit einem schönen Distanzschuss fast noch einen drauf gesetzt.

Nach der Pause ging es weiter Richtung Vielbrunner Tor. Es waren gerade mal zwei Minuten gespielt, als es nach einem Foul des Torhüters einen Elfer für den KSV gab. Joachim Pfeiffer schoss jedoch nicht platziert genug und der Keeper konnte parieren. Es dauerte dann  bis zur sechzigsten Minute bevor das nächste Tor fiel. Nach einem Abwehrpatzer der Vielbrunner lief Naved Naim frei auf den Torwart zu und erzielte mit einem gekonnten Heber das 3:0. Das Spiel war damit so gut wie gelaufen für den KSV. Die Mannschaft steckte jedoch noch nicht auf und kam in den Schlussminuten zu weiteren Torchancen. Eine davon verwandelte Luca Spalt in der 89. Minute zum 4:0 Endstand. Ein hochverdienter Sieg stand damit fest.

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, T. Bauer, J. Pfeiffer, M. Hörr, P. Wallstab, J. Richstein (78. G. la Rizza), O. Aktürk, M. Savanovic, N. Naim, L. Spalt.

Auswechselspieler: F. Weimer, G. la Rizza, M. Zang.

Schiedsrichter: T. Hölschke, Reinheim

 

KSV - FC Finkenbachtal  2:0

 

(wh) Nachdem zum Start aus der Winterpause ein Unentschieden beim Mitkonkurrenten Bad König/Zell zu Buche stand, sollte nun im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Finkenbachtal ein Sieg eingefahren werden. Da dies gelungen ist und der zweite ernsthafte Mitbewerber um die Tabellenspitze zu Hause Punkte abgegeben hat (1:1), belegt der KSV nun Platz eins in der A-Liga. 

 

Dass dies inzwischen auch absolut verdient ist zeigt die Tatsache, dass neben dem Punktevorsprung auch das beste Torverhältnis zu verzeichnen ist, mit den mit Abstand wenigsten Gegentoren. Ziel von Miro Savanovic und seiner Mannschaft ist es nun diese hervorragende Position möglichst langfristig zu halten.

Nun zum Spiel gegen Finkenbach: Die Marschrichtung beider Mannschaften konnte man schnell erkennen. Der KSV drängte nach vorne, um möglichst schnell zu einem Tor zu kommen, der FC stand sehr tief um dies möglichst zu verhindern. Nach einem Eckball in der elften Spielminute landete der scharf nach innen getretene Ball auf dem Rücken von Mucki Hörr und sprang von da direkt ins Tor. Für den Torwart der Gäste gab es nichts zu halten. Die schnelle Führung spielte dem KSV natürlich in die Karten und brachte zusätzliche Sicherheit ins Spiel. Die Finkenbacher standen nun ständig unter Druck und hatten außer gelegentlichen Konterversuchen keine wesentlichen Aktionen nach vorne. Der KSV hätte durchaus in der ersten Halbzeit höher führen können, denn Enes Sejaric hatte zwei gute  Möglichkeiten (26. U. 43.) die er leider nicht nutzen konnte.

 

Nach der Pause lief das Spiel ähnlich weiter wie in der ersten Hälfte und der KSV konnte schnell auf 2:0 erhöhen. Nach einer Flanke von Pascal Wallstab konnte Osman Aktürk mit einer Kopfballverlängerung seinen 21. Treffer erzielen. Der KSV ließ es nun auf dem schweren Boden etwas ruhiger angehen und nach und nach kam der FC Finkenbach etwas besser ins Spiel. Mehr als ein Aluminiumtreffer in der 70. Minute kam aber nicht dabei heraus. Danach hatte allerdings der KSV nochmals eine gute Möglichkeit die Führung auszubauen. In der 74. Minute konnte der Torhüter der Gäste einen Distanzschuss von Miro Savanovic mit guter Reaktion aber abwehren. In der 88. Spielminute sah Gästespieler Miltenberger noch nach einem Frustfoul die gelb/rote Karten. Beim KSV war die Freude nach diesem verdienten Sieg natürlich groß.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Keil (31. P. Wallstab), T. Bauer, J. Pfeiffer, M. Hörr, J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic (76.N. Naim), E. Sejaric (85. G. la Rizza), L. Spalt.

 

Auswechselspieler: F. Richter, P. Wallstab, G. la Rizza, N. Naim.

 

Schiedsrichter: D. Thomasberger, Riedstadt

SG Bad König/Zell - KSV  1:1

 

(wh) Nach der langen Winterpause musste der KSV zu einem der Mitkonkurrenten um die Tabellenspitze reisen. Die SG Bad König/Zell hatte ja vor der Runde personell gehörig aufgerüstet und spielt sicher im Kampf um die Meisterschaft eine zu beachtende Rolle. Unsere Mannschaft hatte zunächst keiner so richtig auf dem Zettel, aber unser neuer Spielertrainer Miro Savanovic hat die Truppe, inklusiv einiger Neuzugänge, richtig in die Spur gebracht und gehört nun ebenfalls zu den Favoriten. Leider ist uns in Zell kein Sieg gelungen, denn mit drei Punkten auf der Habenseite hätten wir uns an die Tabellenspitze gesetzt. Was nicht ist kann ja noch werden!

 

Das Spiel am Sonntag begann für den KSV vielversprechend. Die Mannschaft war sofort hellwach und setzte die Gastgeber unter Druck. Es dauerte keine drei Minuten und der Ball landete bereits im Tor der Königer. Torjäger Osman Aktürk setzte sich im Sechzehner durch und erzielte seinen zwanzigsten Treffer in dieser Runde. Der KSV hatte in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, konnte sich aber vor dem Tor nicht mehr entscheidend durchsetzen. Die Gastgeber kamen erst in den letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff etwas stärker auf, aber für Torgefahr konnten auch sie nicht sorgen.

 

Im zweiten Abschnitt wurden die Bad Königer stärker und man konnte ihre mannschaftliche Qualität erkennen. Der KSV kam nun einige Male unter Druck, konnte sich aber immer wieder befreien und seinerseits Konterangriffe starten. Nach etwa einer Stunde Spielzeit brachte die Hintermannschaft des KSV die Kugel nicht aus dem eigenen Sechzehner, in einer unübersichtlichen Situation pfiff der Unparteiische einen Strafstoß. Diese etwas zweifelhafte Entscheidung nutzte Ebert zu 1:1 Ausgleich. Die Hausherren warfen nun nochmal alles nach vorne, um das Spiel möglichst noch zu gewinnen. Der KSV stand jedoch gut gestaffelt und konnte die Angriffe allesamt abfangen. Bei zwei Konterangriffen in den Schlussminuten hätte es durchaus jeweils Elfmeter für unsere Mannschaft geben können. Der Schiedsrichter hat dies jedoch übersehen und so blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, P. Wallstab, J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic, L. Spalt (68. E. Sejaric), M. Hörr.

Auswechselspieler: F. Weimer, E. Sejaric, G. la Rizza, M. Zang.

Schiedsrichter: E. Bein, Hausen

 

KSV - KSG Rai-Breitenbach  4:1

 

(nl) Zum absoluten Top-Spiel in der A-Liga Odenwald kam es am 06.12.15 zwischen dem Tabellenzweiten KSV Reichelsheim und dem Ersten, der KSG Rai Breitenbach.

Beim KSV wusste man nach zwei Spielausfällen nicht so recht, ob man die guten Leistungen aus den letzten Spielen konservieren könne.

Aber die Antwort kam auf dem Platz.

 

Das Spiel hielt von Beginn an, was die Tabellensituation versprach. Die Gäste hatten in den ersten Spielminuten mehr Ballkontakt, doch mit unserem ersten guten Angriff erzielte Naved Naim in der 7. Minute das 1:0. Das Tor brachte Sicherheit in die eigenen Reihen und die KSG konnte nur vereinzelte Weitschüsse anbringen.

In der 13. Minute zielte Osman Aktuerk noch knapp vorbei, doch nach einem tollen Spielzug über mehrere Stationen erzielte er in der 28. Minute mit seinem 18. Saisontor das 2:0. Nur zehn Minuten später traf er mit Tor Nummer 19 zum 3:0. Diesen Vorsprung wollte der KSV jetzt mit in die Pause nehmen. Doch nach einem verunglückten Rückpass konnte Marco Reppe die Unachtsamkeit nutzen und in der 40. Minute den 1:3-Anschlusstreffer aus Gästesicht erzielen. Unsere Jungs zogen gleich wieder das Tempo an. Luca Spalt und Osman Aktuerk scheiterten jedoch aussichtreich an KSG-Torhüter Oliver Scheidler(42./44.). Aber auch Hansi Schmidt musste sein ganzes Können noch einmal bei einer sehr guten Gelegenheit von Stephan Geist in der45. Minute zeigen. So ging es nach einer aus KSV-Sicht überragenden ersten Hälfte in die Kabinen.

 

Die zweite Hälfte verlief dann wesentlich ruhiger. Unsere nie aufsteckenden Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten sich aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten, da unser Defensivverbund wieder einmal hervorragend stand.

Mit einer Ausnahme. Stephan Geist lief in der 80. Minute frei auf Hansi Schmidt zu, dieser verkürzte jedoch geschickt den Winkel und von seinem Fuß prallte der Ball an den Pfosten. In der 83. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung. Luca Spalt schloss einen mustergültigen Konter über Osman Aktuerk zum entscheidenden 4:1 ab.

 

So konnte unsere junge Truppe um die Leader Enes Sejaric und Osman Aktuerk einen hochverdienten, vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallenen Sieg feiern.

Mit zwei Punkten Rückstand, aber einem Spiel weniger als Rai-Breitenbach haben wir jetzt eine tolle Ausgangssituation für den Rest der Runde im neuen Jahr.

Dies alles haben wir unserem sehr kompetenten Trainerteam um Miroslav Savanovic zu verdanken.

 

Zum Jahresende möchte sich die gesamte Fußballabteilung für die großartige Unter-stützung bei unseren Sponsoren, Fans, Freunden und Gönnern bedanken und Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen.

 

Mannschaftsaufstellung: Schmidt,H.J., Ehrhardt,Ph.(86. Zang), Keil,J.(85. Weimer), Bauer,T., Pfeiffer,J., Haydn,N.(89. La Rizza), Naim,N., Richstein,J., Aktuerk,O., Sejaric,E., Spalt,L.

 

Auswechselspieler: La Rizza,G., Zang,M., Weimer,F.

 

Schiedsrichter: Pascal Müller (Offenbach)

Spielberichte Saison 2015/16

 

 

KSV - VfL Michelstadt 1b  6:0

 

(wh) Um weiter an der Spitze dran zu bleiben sollte das Spiel auf jeden Fall gewonnen werden. Dass es dann ein so deutlicher Sieg wurde war aber doch überraschend. Das konsequente nutzen der sich bietenden Torchancen, gegen einen überraschend schwachen Gegner, war verantwortlich für den klaren Sieg. Dabei hatten die Michelstädter noch einige Mal das Glück auf ihrer Seite, sonst hätte das Ergebnis noch deutlicher ausfallen können.

 

Das Spiel war gerade mal sieben Minuten alt da stand es bereits 1:0 durch Osman Aktürk. Mit einem Abstaubertor sorgte er für die frühe Führung. Die ersten zwanzig Minuten lief das Spiel meist in Richtung Gästetor, bevor die Michelstädter besser ins Spiel fanden. Diese kurze Drangperiode wurde aber nach kurzer Zeit wieder beendet, da Josha Richstein einen Freistoß in der 28. Minute ins Netz setzte. Der KSV drückte nun weiter auf das nächste Tor. Zwei gute Chancen von Osman Aktürk und Giuseppe la Rizza konnte der Keeper aber abwehren. Mit der 2:0 Führung ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn drückte der KSV weiter. Nach nur zwei Minuten versenkte Osman Aktürk, nach einem schnellen Angriff aus dem Mittelfeld, den Ball zum 3:0 im Netz. Nur sieben Minuten später erhöhte er auf 4:0. Die Michelstädter hatten nun kein Gegenmittel mehr gegen die Angriffe des KSV. In der 57. Minute setzte Aktürk den Ball an den Pfosten und nur wenig später hätte Naved Naim auf 5:0 erhöhen können, vergab aber freistehend. Es dauerte dann bis zur 83. Minute bis Osman Aktürk sich im Sechzehner gegen drei Mann durchsetzte und das 5:0 erzielte. Nach einer guten Chance für Luca Spalt (85.) gelang Giuseppe la Rizza ein Treffer der aber wegen Abseits nicht anerkannt wurde. So blieb das 6:0 dem an diesem Tag überragenden Osman Aktürk vorbehalten, der damit seinen fünften Treffer erzielte (89.). Der Sieg war sicher auch in der Höhe verdient.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Keil, T. Bauer (62. M. Zang), J. Pfeiffer, N. Naim (67. M. Yildilzalcan), J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic (22. G. la Rizza), E. Sejaric, L. Spalt.

 

Auswechselspieler: M. Yildilzalcan, G. la Rizza, M. Zang.

 

Schiedsrichter: D. Storck, Nieder-Klingen.

TSV Höchst 1b - KSV  1:3

 

(wh) Am Ende stand ein verdienter Sieg für den KSV, obwohl es eine recht zähe Angelegenheit war, bis die entsprechenden Tore gefallen sind. Der KSV war zwar das gesamte Spiel über leicht überlegen, ließ aber insbesondere in der ersten Hälfte den nötigen Biss und das entsprechende Tempo vermissen, um die Partie eindeutig zu dominieren. In der zweiten Halbzeit wurde es dann besser und die notwendigen Tore sorgten dann für das beruhigende Ergebnis.

 

Die Höchster gingen mit einer defensiven Einstellung in die Partie, um möglichst kein schnelles Tor zu fangen. Der KSV versuchte Druck aufzubauen, um möglichst schnell zum Erfolg zu kommen. Allerdings fehlte über weite Strecken das Tempo im Spiel und das Spiel plätscherte über weite Strecken so dahin. Ernsthafte Torchancen waren Mangelware. Lediglich eine gute Chance gab es durch Luca Spalt, der nach einem Querpass direkt abzog und nur knapp verfehlte (25.). Torlos ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn trat der KSV etwas energischer auf und drückte die Höchster in die Defensive. Es dauerte aber bis zur 60. Spielminute bis die Aktionen zwingender wurden. Zunächst verpasste Luca Spalt, nach Vorarbeit von Naved Naim nur knapp und wenig später setzte Naim einen Distanzschuss auf das Tor, den der Keeper aber parieren konnte. Nach einem Foul im Sechzehner gab es in der 65. Minute Strafstoß für den KSV. Miro Savanovic verwandelte sicher zum 0:1. Danach drückte der KSV weiter auf einen weiteren Treffer, aber auch die Höchster versuchten mit schnell vorgetragenen Konterangriffen möglichst den Ausgleich zu erzielen. Die gelb/rote Karte für Naved Naim (77.) spielte ihnen dabei in die Karten. Trotzdem gelang dem KSV in der 80. Minute das erlösende 0:2 durch Miro Savanovic. Die Höchster steckten aber nicht auf und Bartscher konnte in der 86. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2 markieren. Mit Macht drängten sie nun auf den Ausgleich, wurden dabei immer offener in der Abwehr und mussten kurz vor Spielende, nach einem schnellen Konter, das 1:3 durch Osman Aktürk hinnehmen. Der Sieg war damit in trockenen Tüchern.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Naim, J. Richstein (89. L. Spalt), O. Aktürk, M. Savanovic (85. M. Yildilzalcan), E. Sejaric, L. Spalt (76. G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: M. Yildilzalcan, G. la Rizza.

 

Schiedsrichter: Basharat, Riedstadt

KSV - Türkspor Beerfelden  5:0

 

(wh) Nach der bedauerlichen Niederlage beim Derby in Fränkisch-Crumbach zeigte die Mannschaft des KSV ein anderes Gesicht und distanzierten die Gäste aus der Oberzent deutlich. Der Sieg war auch in der Höhe absolut verdient und hätte durchaus noch höher ausfallen können. Nur ganz am Anfang des Spieles konnten die Gäste einigermaßen mithalten, mussten dann aber die Überlegenheit des KSV anerkennen.

 

Zu Beginn des Spiels und in den ersten zehn Minuten gingen die Türken recht forsch zur Sache und versuchten einen schnellen Treffer zu setzen. Fast wäre das auch gelungen, denn der KSV war zu diesem Zeitpunkt gedanklich wohl noch in der Kabine. Durch einen Querpass im eigenen Sechzehner, der beim Gegner landete, wäre Hatinoglu um ein Haar die Führung für die Gäste gelungen (5.). Dieser Weckruf verfehlte seine Wirkung nicht und der KSV übernahm nun das Zepter in dieser Partie. Nach einem schnellen Spielzug und einem schönen Querpass von Miro Savanovic stand Josha Richstein goldrichtig und versenkte die Kugel unhaltbar im Netz (8.). Der Druck auf die Gäste wurde nun immer stärker und es ergaben sich weitere Chancen. Osman Aktürk und Luca Spalt hätten in dieser Phase die Führung bereits ausbauen können. Es dauerte aber bis zur dreißigsten Minute bevor das verdiente 2:0 gelang. Wieder hatte sich Miro Savanovic über rechts durchgesetzt und seinen Querpass konnte Osman Aktürk unhaltbar verwandeln. Nur zwei Minuten später hatte der KSV eine weitere Möglichkeit als Luca Spalt sich im Sechzehner durchsetzte und sein Schuss knapp über die Querlatte flog. In der 37. Spielminute fiel dann das 3:0, wieder hatte sich Osman Aktürk durchgesetzt und seinen zweiten Treffer markiert. Damit nicht genug, drei Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte Miro Savanovic nach Zuspiel von Aktürk auf 4:0.

 

Nach dem Seitenwechsel hielt die Überlegenheit des KSV an. Die Gäste versuchten zwar noch dagegen zu halten, hatten aber keine ernsthafte Torchance zu verzeichnen. Da sie aber etwas weiter nach vorne rückten ergaben sich zusätzliche Räume für den KSV. In der 58. Minute wurde ein langer Pass über die Abwehr der Türken gespielt, Osman Aktürk ersprintete sich die Kugel, spielte den Torhüter aus und schoss zum 5:0 ein. Die Partie war damit endgültig gelaufen. In der restlichen Spielzeit konnte der KSV dieses Ergebnis mehr oder weniger verwalten. Es waren zwar noch einige Chancen zu weiteren Treffern da, die aber allesamt vergeben wurden. Hier war wohl die notwendige Konzentration nicht mehr vorhanden. Am Ende stand ein hochverdienter Sieg für den KSV.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt (66. M. Yildilsalkan), J. Pfeiffer (80. M. Zang), T. Bauer, J. Richstein, O. Aktürk, N. Naim, J. Keil (M. Hörr), L. Spalt, E. Sejaric, M. Savanovic.

 

Auswechselspieler: M. Yildilsalkan, M. Hörr, G. la Rizza, M. Zang

 

Schiedsrichter: Held, Groß-Rohrheim

TV Fränkisch-Crumbach - KSV  2:0

 

(wh) Dieses Derby ging leider für den KSV verloren. Die Crumbacher begannen stark und überraschten unsere Mannschaft mit druckvollem Angriffsfußball. Erst nach dem schnellen Gegentor wachte der KSV auf und wurde besser. In der ersten Hälfte hätte man aber den Ausgleich packen müssen, um über den Rest der Spielzeit erfolgreicher zu bestehen. Leider blieb das aber aus.

 

Direkt nach Spielbeginn setzten die Crumbacher den KSV unter Druck und erkämpften sich in der ersten Viertelstunde mehrere Chancen. Die KSV-Abwehr schien in dieser Phase überfordert und musste bereits nach ca. acht Minuten das 1:0 hinnehmen. Nach einem Eckball von Sudheimer stand Henschke im Sechzehner völlig blank und konnte ungehindert einköpfen. Erst nach gut zwanzig Minuten bekam der KSV das Spiel besser in den Griff. Die Abwehr stand stabiler und das Angriffsspiel wurde zwingender. In der 25. Spielminute setzte sich Osman Aktürk durch, sein Schuss flog aber knapp am Tor vorbei. Weitere Angriffe liefen Richtung Crumbacher Tor. Nach gut einer halben Stunde dann die Riesenchance für den KSV. Nach schönem Angriff wurde der Ball vor dem Tor zweimal abgeblockt, Pascal Wallstab setzte die Kugel dann aber leider knapp am Pfosten vorbei. Auch danach konnte der KSV den Druck aufrechterhalten, allerdings fehlte oftmals das Quäntchen Glück, um einen Angriff erfolgreich abzuschließen. Mit dem 1:0 ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn waren noch keine zwei Minuten gespielt, als der schnelle Henschke auf der Außenbahn der KSV-Abwehr entwischte, präzise nach innen flankte und Nessen mit einem Flugkopfball zum 2:0 einköpfte. Dieses Tor hatte beim KSV eine gewisse Schockwirkung. Die Crumbacher bekamen daher Oberwasser und drängten auf weitere Tore. Unsere Mannschaft konnte aber die Angriffe abfangen und kam nach und nach wieder ins Spiel. Es dauerte aber bis zur 65. Minute bevor wieder eine echte Torchance heraussprang. Nach einer schönen Flanke von Pascal Wallstab setzte Enes Sejaric die Kugel aber knapp am Pfosten vorbei. In der Schlussphase wurde die Begegnung immer hektischer. Leider hatten insbesondere die KSV-Spieler ihre Nerven nicht im Griff. Zunächst musste Pascal Wallstab wegen reklamieren mit gelb/rot vom Platz (85.). Nur drei Minuten später holte sich Steven Hanke nach einem unnötigen groben Foul die rote Karte ab. In der Nachspielzeit musste dann Torsten Bauer ebenfalls mit gelb/rot vorzeitig in die Kabine. Am Endergebnis änderte sich aber nichts mehr. Insgesamt war der Sieg für die Crumbacher aber verdient.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, P. Wallstab, N. Naim, J. Richstein, O. Aktürk, M. Savanovic, E. Sejaric, L. Spalt.

Auswechselspieler: S. Hanke, P. Ehrhardt, N. Haydn, M. Hörr.

 

Schiedsrichter: Schneider, Groß-Gerau

Türk. Breuberg - KSV  1:4

 

(wh) Nur in der Anfangsphase des Spieles konnten die Gastgeber einigermaßen mithalten und hatten die eine oder andere Torgelegenheit, die jedoch allesamt überhastet vergeben wurden. Der KSV war danach über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und hat letztlich einen, auch in der Höhe verdienten, Sieg eingefahren.

 

Die Türken begannen druckvoll und mit erstaunlich hohem Tempo. Bereits in der zehnten Spielminute hatten sie zwei gute Chancen in Führung zu gehen, vergaben aber überhastet. Die Abwehr des KSV agierte in dieser Phase etwas zu nachlässig und wirkte überrascht. Danach wurde es aber besser und man bekam das Spiel zusehends in den Griff. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite setzte sich Luca Spalt bis zur Grundlinie durch, passte zurück auf Naved Naim und dieser setzte die Kugel zum 0:1 ins Netz (32.). Auch nach dem Führungstor dominierte weiter der KSV. Trotz der Überlegenheit konnten die Türken weitere Tore vor der Halbzeit verhindern. Mit der knappen Führung wurden dann die Seiten gewechselt.

 

Nach Wiederanpfiff setzten die Reichelsheimer die Gastgeber weiter unter Druck. Bereits nach fünf Minuten erzielte Osman Aktürk ein Tor, das aber wegen Abseits nicht gegeben wurde. Nur zwei Minuten später machte dann Miro Savanovic mit einem herrlichen Treffer das 0:2. Danach gab es weitere Chancen für den KSV.  In der fünfundfünfzigsten Minute konnte der Torhüter der Türken nur in höchster Not gegen Luca Spalt einen weiteren Treffer verhindern. Das Spiel wurde nun etwas langsamer und Fehler schlichen sich auf beiden Seiten ein. Erst nach einer dicken Chance für die Gastgeber in der 60. Spielminute, der schwache Schiedsrichter hatte vorher ein Handspiel übersehen, kam beim KSV die Konzentration zurück. Nach einem schönen Angriff erzielte Josha Richstein in der 73. Minute das verdiente 0:3. Kurz vor Schluss pfiff der Schiri nach einem harmlosen Kampf im KSV-Sechzehner  Elfmeter, den Yaman zum 1:3 verwandelte. Gleich im Gegenzug nach dem Anstoß gelang dann Naved Naim der 1:4 Treffer zum Endergebnis.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, J, Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, P. Wallstab, N. Naim, J. Richstein (82. J. Rothe), O. Aktürk, M. Savanovic, E. Sejaric, L. Spalt ( 73. G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: S. Böldekbasi, J. Rothe, F. Weimer, G. la Rizza.

 

Schiedsrichter: W. Streck, Dreieich   

 

KSV - Inter Erbach 1:1

 

(nl) Nach vier siegreichen Spielen wollten unsere Jungs die Serie zu Hause gegen Inter weiter ausbauen. Dass dies jedoch kein leichtes Unterfangen wird zeigte sich von Beginn an. Inter trat keineswegs wie eine Mannschaft auf, die fünf Mal in Folge verloren hat sondern spielte von Beginn an sehr gut mit und entwickelte viel Druck auf unser Tor. Die erste Chance jedoch besaß der KSV. Luca Spalt scheiterte aber am Gästetorhüter Kaya. In der 15. Minute zeigte Inter-Torjäger Filip Vlahov seine ganze Klasse und erzielte das 1:0 für die Gäste. Ab diesem Zeitpunkt beherrschte Inter das Geschehen und hatte Chancen „fast im Minutentakt“. Gsirijan, Serif, Sekinpunar und Vlahov vergaben jedoch allesamt, wobei einmal der Innenpfosten für den KSV rettete. Da unsere Mannschaft an diesem Tag einfach nicht zu ihrem mittlerweile gewohnt guten Spiel fand wurden mit einer verdienten Gästeführung die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit zeigte unsere Truppe von Beginn an, dass sie nicht gewillt war, die Punkte einfach ab zu schenken. Angetrieben von Spielertrainer Savanovic, der sein erstes Pflichtspiel für den KSV machte, hatte man sofort mehr Spielanteile. Eine gelb/rote Karte in der 55. Minute für Inter-Spieler Doenuecue  tat ihr übriges und da unsere Gäste auch ihrem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen mussten hatte nun der KSV die besseren Möglichkeiten. Nachdem Osman Aktuerk in der 60. Minute die Latte und Luca Spalt in der 75. Minute den Pfosten trafen, war es schließlich Naved Naim vorbehalten, nach einem Freistoß mit dem Kopf den mittlerweile verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen. Nun hofften die KSV-Fans auch noch auf den Siegtreffer, der aber an diesem Tag auch etwas zu viel des Guten gewesen wäre, zumal die Gäste bis zum Ende mit Konter sehr gefährlich blieben.

So konnten beide Seiten nach einem ordentlichen A-Liga-Spiel mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Wir können weiter an der Tabellenspitze mitmischen und Inter wird relativ bald vom Tabellenende weg kommen.   

 

Mannschaftsaufstellung: H.J. Schmidt; J. Keil, J. Pfeiffer, T. Bauer, N. Naim, G. LaRizza, O. Aktuerk, J. Richstein, E. Sejaric, L. Spalt, M. Savanovic

 

Auswechselspieler: M. Zang, J. Rothe, P. Leist S. Boeluekbasi

 

Schiedsrichter: Markus Volk (Mühltal)

TSV Seckmauern 1b - KSV  1:3

 

(nl) Die Siegesserie hält an. Auch nach dem Auswärtsspiel bei der 1b des TSV Seckmauern behauptet unsere 1. Mannschaft nach einem verdienten Sieg den zweiten Tabellenplatz.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein gutes A-Liga-Spiel in dem unsere Truppe leichte Feldvorteile hatte. Chancen blieben jedoch in der ersten Halbzeit beiderseits Mangelware. In der 23. Minute hatten die Gastgeber eine Gelegenheit und in der 27. Minute scheiterte Osman Aktuerk am gut reagierenden TSV-Torwart Schäfer. So ging die Partie mit 0:0 in die Pause.

 

Nach der Halbzeit erhöhte unsere Elf das Tempo und ging folgerichtig durch Osman Aktuerk nach schöner Kopfballvorlage von Steven Hanke in der 52. Minute in Führung. Die Gastgeber zeigten sich jedoch nicht geschockt und erzielten nach einem schönen Spielzug durch Manuel Hillerich in der 59. Minute den Ausgleich. Unsere Truppe reagierte auf das Gegentor aber genauso wie der TSV und spielte ihr Spiel konsequent weiter.

Nach einem klaren Foul im Sechszehner an Osman Aktuerk trat Josha Richstein zum fälligen Elfmeter an und verwandelte in der 78. Minute sicher. Nun hatte man die Partie im Griff und nach einem wunderbaren Angriff über die linke Seite bediente Steven Hanke seinen Sturmpartner Luca Spalt. Dieser spielte noch einen Gegenspieler aus und hob den Ball geschickt über den heraus stürmenden Torhüter zum 3:1ins Netz (85.). Dies war die Entscheidung und man konnte nach einer mannschaftlich geschlossenen Leistung einen weiteren Dreier eintüten.

 

Mannschaftsaufstellung: H.J. Schmidt; Ph. Ehrhardt, J. Keil, J. Pfeiffer, T. Bauer, N. Naim, P. Wallstab, O. Aktuerk, J. Richstein, E. Sejaric, L. Spalt

 

Auswechselspieler: M. Zang, S. Hanke, G. La Rizza, S. Boeluekbasi

 

Schiedsrichter: Thomas Stief (Rodgau)

KSV - SG Nieder-Kainsbach  5:0

 

(wh) Das war ein verdienter Sieg für den KSV in diesem Gersprenztalderby. In der ersten Halbzeit konnten die Kainsbacher noch einigermaßen mithalten, da der KSV wenig druckvoll agierte und nicht entscheidend in die Zweikämpfe kam. Trotzdem war bereits ein spielerischer Vorteil zu erkennen. In der zweiten Hälfte ging dann aber die Post ab und die Gäste waren mit fünf Toren noch gut bedient. In dieser Form wird der KSV sich sicher in der Spitzengruppe halten können.

 

Gleich zu Beginn zeigten die Gäste, dass sie gewillt waren mitzuhalten, sie versteckten sich nicht sondern versuchten den KSV unter Druck zu setzen. Unsere Mannschaft stand jedoch gut sortiert und konnte alle Angriffe abfangen. Es entwickelte sich allerdings kein allzu attraktives Spiel, es fehlte an Tempo und an spielerischer Geschlossenheit. Erst nach zwanzig Minuten konnte der KSV sich leichte Vorteile verschaffen und kam zu Torchancen. Zweimal hatte Naved Naim den Führungstreffer auf dem Fuß, zunächst flog sein Distanzschuss über das Tor, dann konnte er nach einer schönen Kombination den Ball nicht im Netz unterbringen. In der letzten Viertelstunde vor der Pause verschafften sich die Kainsbacher dann leichte Vorteile, konnten aber auch nichts Entscheidendes bewirken. Torlos ging es dann in die Pause.

 

Unsere Mannschaft kam dann wie verwandelt aus der Kabine. Das Spiel wurde schnell gemacht und bereits mit dem ersten Angriff fiel die 1:0 Führung. Josha Richstein war der Torschütze. Der KSV spielte danach weiter nach vorne. Mit schnellen Kombinationen kam die Mannschaft immer wieder in den Strafraum der Gäste. Nach einem Freistoß in der 50. Minute setzte Naved Naim Osman Aktürk ein, dieser schoss den Ball jedoch über das Tor. Nur wenig später (53.) fiel dann aber das 2:0. Pascal Wallstab zog aus ca. 17 Meter ab und sein Schuss schlug unhaltbar unter der Torlatte ein. Die Gäste waren nun sichtlich beeindruckt und konnten kaum noch dagegen halten. In der 64. Minute gelang dann nach einem schönen Angriff das 3:0 durch Luca Spalt. Danach versuchten die Kainsbacher nochmal dagegen zu halten, kamen aber nicht zu Zuge. Pascal Wallstab war nun richtig in Fahrt, mit zwei weiteren sehenswerten Distanztreffern zum 4:0 und 5:0 entschied er die Partie zu Gunsten des KSV (65. u. 70.). Kurz vor dem Schlusspfiff setzte er einen weiteren Distanzschuss an die Latte. Eine souveräne Leistung in der zweiten Spielhälfte brachte den verdienten Sieg für den KSV.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt. P. Ehrhardt. J. Keil (82. M. Zang), J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, P. Wallstab, O. Aktürk, J. Richstein (80 F. Weimer), E. Sejaric, L. Spalt (75. G. la Rizza).

 

Auswechselspieler: M. Zang, F. Weimer, G. la Rizza.

 

Schiedsrichter: D. Roß, Otzberg   

TV Hetzbach - KSV  1:4

 

(wh) Das war ein absolut verdienter Auswärtssieg, bei einem der sogenannten Aufstiegsfavoriten. Die wenigsten hatten damit gerechnet, dass der KSV mit so einem klaren Ergebnis als Sieger vom Platz gehen würde. Die Hetzbacher hatten zwar in den ersten dreißig Minuten mehr Spielanteile und versuchten ständig Druck auf zu bauen, kamen aber gegen die gut gestaffelte Abwehr des KSV nicht entscheidend zu Zuge. Danach wurde unsere Mannschaft immer stärker und hatte den Gegner jederzeit im Griff.

 

Gleich nach Beginn gingen die Gastgeber in die Offensive und setzten die Abwehr des KSV mächtig unter Druck. Es gelang aber immer wieder diese stürmischen Angriffe abzufangen und den einen oder anderen Konter zu setzen. Das Mittelfeld beteiligte sich an der Abwehrarbeit, die Defensivspieler hielten ihre Positionen und so konnte man die Hetzbacher unter Kontrolle halten. Das ging bis zur 33. Minute gut, bis Wörner sich im Fünfmeterraum durchsetzen konnte und den 1:0 Führungstreffer erzielte. Der KSV war aber alles andere als geschockt und hielt sofort dagegen. Ab diesem Zeitpunkt drehte sich das Spielgeschehen. Der KSV wurde nun immer stärker. Bereits fünf Minuten nach dem Führungstreffer der Hetzbacher gab es einen Freistoß, etwa 25 Meter vor dem Hetzbacher Tor. Enes Sejaric hob die Kugel hoch in den Sechzehner, der Torhüter sprang am Ball vorbei und der landete an Freund und Feind vorbei zum 1:1 im Netz. Kurz vor dem Pausenpfiff (45.) sprintete Osman Aktürk in einen Fehlpass der Hetzbacher spielte den Torwart aus und erzielte die 1:2 Führung. Nur wenig später ging es dann in die Pause.

 

Alle erwarteten nach der Pause ein Aufbäumen der Gastgeber. Die Versuche waren zunächst auch da, brachten aber allesamt nichts ein. Der KSV wurde nun immer stärker und beherrschte klar das Spiel. In der 62. Minute konnte der Torhüter der Hetzbacher einen Distanzschuss von Josha Richstein mit einer Glanzparade noch abwehren, aber nur eine Minute später erzielte Osman Aktürk, nach schöner Vorarbeit von Naved Naim, das 1:3. Nur fünf Minuten später setzte Aktürk noch einen drauf und erzielte nach Zuspiel von Steven Hanke das 1:4. Das Spiel war damit wohl entschieden und die Spieler des KSV konnten nach dem Schlusspfiff den verdienten Sieg feiern.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Keil, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, S. Hanke, O. Aktürk, J. Richstein (83. M. Zang), E. Sejaric (83. P. Leist), L. Spalt (60. P. Wallstab)

 

Auswechselspieler: P. Wallstab, P. Leist, M. Zang.

 

Schiedsrichter: J. Kolmer, Hirschhorn.

KSV - KSG Vielbrunn  3:0

 

(wh) Das war ein schwer erkämpfter aber absolut verdienter Sieg gegen die Gäste aus dem Michelstädter Höhendorf. Die Vielbrunner traten überraschend stark auf, was man von einem Tabellenletzten so nicht erwarten konnte. Kompakt in der Abwehr und mit enormem Kampfgeist machten sie dem KSV über weite Strecken das Leben schwer und erst nach dem zweiten Tor konnte man sie klar in die Schranken verweisen.

 

Beide Mannschaften begannen sehr konzentriert. Jeder war darauf bedacht sich keine Blöße zu geben. Trotzdem hatte der KSV nach zehn Minuten die erste Torchance durch Luca Spalt, der sich über rechts durch setzte, jedoch vom Torwart abgeblockt wurde. Fast im Gegenzug kam Schneider von der KSG zu einem Distanzschuss der ans Lattenkreuz klatschte. Nach einer Viertelstunde fiel dann der 1:0 Führungstreffer für den KSV. Nach einem schnellen Vorstoß kam der Ball zu Naved Naim, der auf halblinks abzog, der Torwart konnte den Ball nicht festhalten und ließ die Kugel ins Netz prallen. Die Vielbrunner waren aber von dem Gegentor nicht sonderlich beeindruckt und hielten weiter dagegen. Meist konnten sie die Angriffe des KSV abfangen und kamen immer wieder mit Konterangriffen nach vorne. Der KSV war in der ersten Halbzeit das spielerisch bessere Team, ließ aber den letzten Druck in der Spitze vermissen. So blieb es bei der knappen Führung.

 

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte entwickelte sich zu nächst eine recht zähe Partie mit viel Ballgeschiebe. Nach sechsundfünfzig Minuten wechselte Trainer Savanovic mit Steven Hanke eine zusätzliche Offensivkraft ein, um den Druck nach vorne zu verstärken. In der 60. Minute gab es einen Eckball. Naved Naim führte aus und setzte mit einem wahren Kunstschuss den Ball ins lange Toreck. Mit diesem 2:0 waren die Gäste nun eindeutig auf der Verliererstraße, hatten allerdings zehn Minuten später noch eine Riesenchance zum Anschlusstreffer, als Hübner plötzlich im Sechzehner frei stand, den Ball aber knapp neben das Tor setzte. In der 81. Minute schickte dann Patrick Leist Osman Aktürk mit einem schönen Pass auf die Reise, dieser umkurvte die Abwehrspieler der Gäste und setzte die Kugel ins rechte Tordreieck. Die Partie war damit gelaufen und der KSV konnte den verdienten Sieg feiern.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt (56. S. Hanke), J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn (81. M. Zang), N. Naim (68. P. Leist), O. Aktürk, J. Richstein, E. Sejaric, L. Spalt.

 

Auswechselspieler: S. Hanke, P. Leist, M. Zang.

 

Schiedsrichter: E. Bein, Hausen

KSG Rai-Breitenbach - KSV  1:0

 

(wh) Leider wurde der hervorragende spielerische und kämpferische Einsatz des KSV nicht mit Punkten belohnt. Über weite Strecken war die Mannschaft zumindest ebenbürtig und hätte in dieser guten A-Liga Partie mindestens eine Unentschieden verdient gehabt. Erst gut zehn Minuten vor Schluss konnten die Hausherren, nach einem Fehler des KSV in der Vorwärtsbewegung, das entscheidende Tor zum Sieg vorlegen. Mit dieser Leistung zeigte die junge Mannschaft des KSV, gegen einen der Topfavoriten in der Liga, welches Potenzial in ihr steckt und lässt für die Zukunft hoffen.

 

Zu Spielbeginn und in den ersten zwanzig Minuten versuchten die Gastgeber ein schnelles Tor vorzulegen. Sie bauten ständig Druck auf, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen, da der KSV sehr gute und disziplinierte Abwehrarbeit ablieferte. Nach einer halben Stunde kam der KSV besser ins Spiel und wurde besonders mit Konterangriffen gefährlich. Die große Chance zur Führung hatte dann wenige Minuten vor dem Pausenpfiff Osman Aktürk, nach einer Ecke von Enes Sejaric flog sein Kopfball nur knapp am Tor vorbei. Torlos ging es dann in die Pause.

 

In der zweiten Hälfte wurde die Begegnung noch einen Tick besser. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es kam immer wieder zu Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Die erste hatte Rai-Breitenbach, als Kurek eine Ecke mit dem Kopf auf die Torlatte verlängerte (52.). Nur wenig später  schloss Osman Aktürk einen Konter des KSV mit einem Flachschuss ab, den der Torhüter aber halten konnte. In der 55. Spielminute konnte sich Hansi Schmidt im Tor des KSV auszeichnen, als er einen Schuss von Geist hervorragend parierte. In der 73. Spielminute hatte dann der KSV die Chance zum Führungstreffer, Naved Naim spielte einen schönen Pass auf Osman Aktürk, dieser zog sofort ab, doch leider flog der Ball nur wenige Zentimeter am Tor vorbei. Nur wenig später erzielten die Rai-Breitenbacher den 1:0 Führungstreffer. Ein Abspielfehler des KSV nutzte Bertholdt zum schnellen Gegenzug, er bediente Geist mit einem Flachpass und dieser brauchte im Fünfmeterraum nur noch den Fuß hinzuhalten und die Kugel landete im Tor. Bis zum Schluss der Partie flachte das Spiel danach etwas ab. Unsere Mannschaft versuchte zwar das Ergebnis noch zu korrigieren, konnte aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Leider musste sie mit leeren Händen den Heimweg antreten.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Keil (80. S. Hanke), T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, J. Richstein, O. Aktürk, E. Sejaric, L. Spalt.

 

Auswechselspieler: P. Leist, S. Hanke, M. Zang, G. la Rizza.

 

Schiedsrichter: P. Klewer, Riedstadt 

FC Finkenbachtal - KSV  1:1

 

(wh) Zunächst sah es so aus als sollte im dritten Spiel der dritte Sieg gelingen. Der KSV war zumindest in der kompletten ersten Halbzeit klar überlegen und führte bis zwanzig Minuten vor Schluss mit 1:0.  Leider ließen dann die Kräfte aufgrund der großen Hitze nach und die Heimelf hatte nun leichte Vorteile. Aber auch nach dem Ausgleichtreffer hatte der KSV noch die eine oder andere Konterchance, um das Spiel für sich zu entscheiden.

 

Der KSV kam gleich zu Beginn besser ins Spiel und setzte die Finkenbacher unter Druck. Es dauerte nur gut zwei Minuten und die Kugel landete zum ersten Mal im Netz. Nach einem missglückten Abwehrversuch landete der Ball bei Luca Spalt, dieser fackelte nicht lange und erzielte aus kurzer Distanz die 1:0 Führung. Die frühe Führung brachte natürlich Sicherheit ins Spiel des KSV. Allerdings wurde das Spiel mit zunehmender Spieldauer immer zäher, da man bei fast vierzig Grad im Schatten nur schwer vernünftig Fußball spielen konnte. Trotzdem kam der KSV zu mehreren guten Torchancen, die entweder knapp ihr Ziel verfehlten oder vom guten Keeper pariert wurden. Die erste kleine Torchance hatte die Heimelf erst nach fünfundzwanzig Spielminuten, als Baum einen Distanzschuss hoch über das Reichelsheimer Tor setzte. Kurz vor der Pause wäre fast das 2:0 geglückt  als ein Schuss von Josha Richstein nur knapp das Tor verfehlte.  Mit der knappen Führung ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn wurde die Partie nicht besser. Eingeschränktes Laufvermögen und nur wenige Aktionen nach vorne prägten das Spiel. Eine gute Szene hatte Osman Aktürk in der 58. Minute, als er einen Ball aus gut 35 Meter auf die Querlatte setzte. Schade dass der Ball nicht im Netz gelandet ist, sicher wäre dies zu diesem Zeitpunkt schon die Entscheidung gewesen. Nach gut einer Stunde wurden die Finkenbacher stärker und erzielten in der siebzigsten Minute den 1:1 Ausgleich, Fischer war der Torschütze. Nur fünf Minuten später setzte Fischer sogar einen weiteren Schuss an den Pfosten. Der KSV hielt aber noch einmal dagegen und Luca Spalt hatte in der 88. Minute noch eine Chance zur Führung. Der Torhüter konnte jedoch parieren. Insgesamt kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt (64. M. Savanovic), J. Keil, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, N. Naim, J. Richstein, O. Aktürk, E. Sajanic, L. Spalt.

Auswechselspieler: F. Richter, M. Savanovic, M. Yildilzalkan, M. Zang.

Schiedsrichter: P. Trybek, Groß-Umstadt

KSV - SG Rothenberg  3:0

 

(wh) Nach gelungenem Start mit drei Auswärtspunkten in Nd.-Kainsbach, wollte unsere Mannschaft bei der Heimpremiere gegen die Gäste aus Rothenberg unbedingt gewinnen. Trotzdem war der verdiente Sieg alles andere als ein Spaziergang. Die Rothenberger wollten unbedingt ihre Auftaktniederlage ausbügeln und gingen mit einer starken kämpferischen Leistung in die Partie, mussten sich letztlich aber der stärker aufspielenden Mannschaft des KSV geschlagen geben.

 

Mit dem Sieg in Nieder-Kainsbach hatte unsere Mannschaft natürlich Selbstvertrauen getankt und ging entsprechend motiviert in die Begegnung. Die Gäste wurden sofort unter Druck gesetzt und lagen nach nicht einmal drei Minuten mit 1:0 hinten. Osman Aktürk setzte sich energisch durch und zog aus halblinker Position ab und die Kugel landete Im Torwinkel. Nur fünf Minuten später hatte Pascal Wallstab die Chance die Führung aus zu bauen, sein Distanzschuss flog jedoch knapp am Tor vorbei. In der zwanzigsten Spielminute spielte Naved Naim einen schönen Diagonalball auf Osman, der stand vor seinem Torschuss jedoch knapp im Abseits. Zu diesem Zeitpunkt war der KSV die klar überlegene Mannschaft und die Rothenberger konnten sich bei ihrem Torhüter bedanken, der ein weiteres Tor von Osman mit einer Glanzparade verhinderte.

 

Trotzdem kämpften sich die Gäste immer wieder in die Partie. Man hatte nie den Eindruck dass sie das Spiel aus der Hand geben wollten. In der 30. Minute hatten sie dann ihre erste echte Torchance. Nach einem Freistoss setzte Heckmann einen Kopfball knapp über das Tor. Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff waren die Reichelsheimer nochmal ab Zuge. Nach schöner Kombination aus dem Mittelfeld konnte Osman den Ball leider nicht im Tor unterbringen. Deshalb ging es mit der knappen Führung in die Pause.

 

Nach der Halbzeit versuchten die Gäste den KSV unter Druck zu setzen. Sie tauchte auch immer wieder mal vor dem Tor des KSV auf. Die Abwehr stand jedoch weitest gehend sicher und konnte die Versuche abwehren. Mit schnell vorgetragenen Kontern ging es dann Richtung Rothenberger Tor und in der sechzigsten Spielminute gelang Naved Naim das 2:0. Dieses Tor setzte den Gästen merklich zu, sie hatten zwar kurz danach noch eine Chance durch einen Kopfball von Heckmann, der jedoch nichts ein brachte. Bedauerlicher Weise holte sich unser Spieler Pascal Wallstab, bei einem Revanchefoul, wenig später die rote Karte ab und wird uns in den nächsten Spielen fehlen. In Unterzahl setzte dann Osman Aktürk noch einen drauf und erhöhte in der 80. Minute auf 3:0. Die Partie war damit gelaufen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Pfeiffer, S. Hübner, N. Haydn, T. Bauer (68. J. Keil), P. Wallstab, J. Richstein, O. Aktürk, S. Hanke (65. E. Sejaric), N. Naim (76. L. Spalt).

 

Auswechselspieler: M. Savanovic, J. Keil, L. Spalt, E. Sejaric.

 

Schiedsrichter: C. Frühwein, Münster   

SG Nieder-Kainsbach - KSV  0:1

 

(wh) Ein Start nach Maß in die neue Runde ist mit diesem Derbysieg gelungen. Nachdem am vergangenen Wochenende der Pokalsieg in Würzberg unter Dach und Fach gebracht wurde, konnte unsere Mannschaft auch in Kainsbach bestehen und nach hartem Kampf einen verdienten Sieg einfahren. In einem guten A-Ligaspiel war der KSV die meiste Zeit die spielerisch bessere Mannschaft, kam allerdings in der Schlussphase noch einmal in Bedrängnis, konnte aber mit Glück und Geschick die knappe Führung über die Zeit retten.

 

Von Beginn an drückte der KSV mächtig aufs Tempo und drängte die Gastgeber weitest gehend in die eigene Hälfte. Bereits in der zehnten Spielminute gab es Freistoß nahe der Sechzehnmeterlinie. Naved Naim hob den Ball über die Mauer traf aber leider nur die Latte. Auch in der Folgezeit hatte der KSV leichte Feldvorteile. Es folgte in der 30. Minute ein weiterer Freistoß für unsere Mannschaft.  Josha Richstein setzte die Kugel knapp über das Tor. Die erste starke Szene für Kainsbach folgte in der 40. Minute, als Kepper frei vor Hansi Schmidt auftauchte, dieser aber mit schneller Reaktion den Schuss abwehren konnte. Mit dem Unentschieden ging es wenig später in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn war der KSV sofort wieder am Drücker. Die Kainsbacher hielten aber immer wieder dagegen. Nach gut einer Stunde erarbeiteten sie sich ein leichtes Übergewicht und drückten nun auf das Gehäuse des KSV. Nach drei guten Torchancen die die Hintermannschaft des KSV aber bereinigen konnte, darunter ein Lattenschuss von Kepper, setzte der KSV einen schnellen Konter gegen die stark aufgerückten Kainsbacher. Osman Aktürk startete frei durch, spielte den Torwart aus und traf zum 0:1 für den KSV (68.) Die Kainsbacher gaben aber nicht auf sondern drückten unsere Mannschaft weiter in die Defensive. Allerdings vernachlässigten sie dadurch die Defensivarbeit und der KSV kam zu weiteren Konterchancen. Zunächst traf Naved Naim mit einem sehenswerten Schuss nur die Latte, wenig später flog ein Distanzschuss von Pascal Wallstab nur knapp am Kainbacher Tor vorbei. In der Nachspielzeit konnte Hansi Schmidt im KSV-Tor noch einen Freistoß von Scriba parieren und fast mit dem Schlusspfiff traf Naved Naim noch einmal den Pfosten des Kainsbacher Tores.

 

Mannschaftsaustellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, J. Pfeiffer, S. Hübner, N. Haydn, T. Bauer, P. Wallstab, J. Richstein, O. Aktürk, S. Hanke, N. Naim.

 

Auswechselspieler: M. Savanovic, J. Keil, M. Zang, M. Yildilzalkan.

 

Schiedsrichter: H. Doll, Rodgau.

VfR Würzberg - KSV  0:3 (Kreispokal)

 

(wh) Nach der langen Sommerpause, mit einer intensiven Vorbereitung auf die neue Runde, startete unsere Mannschaft mit einem Sieg im Kreispokal. Unser neuer Trainer, Miro Savanovic, hat mit großem Engagement und enormer Fachkenntnis der Mannschaft ein Spielsystem vermittelt das erfolgsversprechend erscheint. Es sind sicher noch einige Verbesserungen notwendig, was aber in der kurzen Zeit der Zusammenarbeit als absolut normal bezeichnet werden kann. In Würzberg haben noch einige Leistungsträger gefehlt, trotzdem wurde nach intensivem Kampf ein absolut verdienter Sieg eingefahren. Die neuen Spieler haben sich gut eingefügt und bei den etablierten konnte man durchaus Fortschritte erkennen.

 

In der Anfangsphase konnte man erkennen, dass die Gastgeber doch einigen Respekt vor dem klassenhöheren Gegner hatten. Sie agierten weitestgehend defensiv und überließen die Spielgestaltung dem KSV. Dieser versuchte sofort Druck aufzubauen, was aber aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und den miserablen Platzverhältnissen eher schleppend geschah. Es wurden durchaus Chancen herausgespielt und nach gut einer Viertelstunde erzielte unsere Mannschaft das verdiente 0:1, Naved Naim war der Torschütze. Danach versuchten auch die Würzberger etwas intensiver mitzuhalten. Sie kamen etwas öfter in die Offensive, hatten aber keine nennenswerten Torchancen. Der KSV hatte in der 25. Minute noch eine gute Möglichkeit das Ergebnis auszubauen. Osman Aktürk setzte sich gegen mehrere Gegner durch, sein Schuss flog aber knapp über das Tor. Mit der knappen, aber absolut verdienten Führung ging es auch in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn änderte sich nichts an dem Kräfteverhältnis auf dem Platz. Die Würzberger waren zwar sichtlich bemüht das Ergebnis zu verbessern, kamen aber kaum einmal gefährlich Richtung KSV-Tor. Die erste gute Torchance hatten dagegen die Reichelsheimer, als in der 50. Minute Pascal Wallstab einen Distanzschuss knapp neben die Kiste setzte. Das Spiel wurde im weiteren Spielverlauf nicht besser, die hohen Temperaturen machten sich immer stärker bemerkbar. Die Würzberger bauten nach einer Stunde merklich ab und der KSV kam nun öfter zu Torchancen. Besonders der schnelle Osman konnte sich immer deutlicher in Szene setzen. Folglich fielen dann auch die weiteren Tore. In der 73. Minute erhöhte Osman auf 0:2 und der gleiche Spieler machte nur eine Minute später mit dem 3:0 den Sack zu.

 

Wie bereits bekannt wurde haben wir in der nächsten Pokalrunde ein Heimspiel gegen Bad-König/Zell das am 20.8. um 19.00 Uhr ausgetragen wird.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, P. Ehrhardt, S. Hübner, T. Bauer, J. Pfeiffer, N. Haydn, P. Wallstab, N. Naim, O. Aktürk (80. M. Zang), S. Hanke (70. P. Rebert), J. Richstein.

 

Auswechselspieler: M.Zang, P. Rebert.

 

Schiedsrichter: K. Schmidt, Reinheim   

Spielberichte Saison 2014/15

Türk. Beerfelden - KSV  1:1

 

(nl) Am letzten Spieltag der abgelaufenen Runde führte uns die Reise nach Beerfelden. Die Mannschaft von Türkspor war Gastgeber für das für uns letztendlich bedeutungslose Spiel, da der Klassenerhalt bereits eine Woche vorher fest stand.

So sahen die Zuschauer auf dem sehr schwer bespielbaren Platz dann auch eher einen fairen Sommerkick.

 

Türkspor war leicht feldüberlegen und erzielte in der 15. Minute durch Leroy Ader das 1:0. Dies war auch der Halbzeitstand.

 

Nach der Pause das gleiche Bild. Türkspor, vielleicht auch eher die Platzverhältnisse gewohnt, leicht überlegen, aber unsere Jungs immer bemüht, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Dies gelang dann auch in Form des Treffers zum 1:1. Erzielt in der 88. Minute durch Giuseppe La Rizza.

 

So konnten wir doch noch einen ordentlichen Abschluss feiern und die zwei Unentschieden zum Ende der Runde bei zwei Spitzenmannschaften sollten uns Mut für die Zukunft geben.Zumal am letzten Spieltag gleich acht Spieler der Jahrgänge 1995/1996 in unserem Kader standen!

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter; F. Weimer, J. Pfeiffer, St. Dingeldein, Ph. Ehrhardt, T. Bauer, P. Lasshof, J. Richstein, L. Spalt, S. Hanke, G. La Rizza,

 

Auswechselspieler: T. Kusch, M. Zang, M. Hörr

 

Schiedsrichter: Reiner Wagner (Lorsch)

TSG Steinbach - KSV  5:0

 

(wh) Unglücklicher hätte diese Partie für den KSV nicht beginnen können. Nach nur zehn Minuten war man plötzlich in Unterzahl. Der Schiedsrichter stellte Julian Keil wegen einer vermeintlichen Notbremse vom Platz. Eine überaus harte und auch fragwürdige Entscheidung. Über 80 Minuten mit nur zehn Mann, war das nun natürlich ein nicht zu kompensierender Nachteil.

 

Der KSV begann druckvoll und zeigte dass er sich gegen den Aufstiegsaspiranten nicht zu verstecken brauchte. Trotz des frühen Platzverweises konnte man fast die gesamte erste Hälfte durchaus mithalten und erst in der 45. Minute gelang Tutum mit einer Bogenlampe ins lange Eck das 1:0 für die Gastgeber. Dies war dann auch der Halbzeitstand.

 

In den zweiten fünfundvierzig Minuten merkte man mehr und mehr die personelle Unterzahl. Immer öfter taten sich Lücken in der KSV-Deckung auf. Auch die Kräfte schienen langsam zu schwinden. Zudem machte sich der verletzungsbedingte Ausfall von Steffen Hübner und Eugen Barleben negativ bemerkbar. Nach dem Freistoß Tor zum 2:0 in der 55.Minute durch Kücük brachen dann beim KSV vorübergehend alle Dämme. Es folgte das 3:0 in der 59. Das 4:0 in der 62. jeweils durch Wassner und nur zwei Minuten später das 5:0 durch Tutum. In der restlichen Spielzeit konnte sich der KSV wieder etwas fangen und weitere Tore verhindern. Für die beiden noch folgenden Spiele am Schluss der Runde gilt es nun diese deftige Niederlage zu verarbeiten und möglichst noch den einen oder anderen Punkt zu ergattern, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu landen.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, J. Keil, J. Pfeiffer, S. Hübner, P. Ehrhardt, E. Barleben, M. Hörr, J. Richstein, L. Spalt, P. Wallstab, M. Müller.

 

Auswechselspieler: D. Ihrig, H. Walther, F. Weimer, G. la Rizza, S. Hanke.

 

Schiedsrichter: M. Radl, Olympia Biebesheim       

KSG Vielbrunn - KSV 2:1

 

(wh) Diese Niederlage war für den KSV besonders schmerzlich, da man fast das ganze Spiel über die bessere Mannschaft war und mehr oder weniger durch zwei Zufalls Tore früh in Rückstand geraten ist und trotz mehrerer guter Chancen nur noch den Anschlusstreffer erzielen konnte.

 

Unsere Mannschaft hatte von Beginn an mehr Spielanteile. Trotzdem geriet man nach gut einer Viertelstunde innerhalb von nur zwei Minuten mit 2:0 in den Rückstand. Zuerst traf Hofmann mit einem überraschenden Distanzschuss aus der Drehung zum 1:0  und nur wenig später flog ein mehr als Flanke gedachter Ball von Dörr unhaltbar für Florian Richter ins lange Eck. Nun rannte man von Seiten des KSV ständig diesem Rückstand hinterher. Ein Hoffnungsschimmer tat sich auf, als dann recht bald (28.) der Anschlusstreffer gelang. Torsten Bauer wurde im Sechzehner gefoult und Harry Walther verwandelte den fälligen Elfer sicher zum 2:1. In der ersten Spielhälfte hatte dann Luca Spalt noch eine gute Chance, leider flog der Ball aber knapp am Tor vorbei.

 

Nach der Pause machte der KSV weiter Druck. Das Spiel lief meist nur in Richtung Tor der Vielbrunner. Zwei gute Möglichkeiten von Luca Spalt fanden leider nicht den Weg ins Netz (50. und 65.). In der 74. Minute flog ein Schuss von Maurice Hörr knapp am Pfosten vorbei. Auch in der restlichen Spielzeit war das Tor der Vielbrunner wie vernagelt und der KSV musste mit der unverdienten Niederlage den Heimweg antreten.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, J. Keil, J. Pfeiffer, S. Hübner, P. Ehrhardt, T. Bauer, M. Hörr, J. Richstein, L. Spalt, P. Wallstab, H. Walther.

 

Auswechselspieler: H. Schmidt, S. Dingeldein, F. Weimer, M. Zang.

 

Schiedsrichter: Greubel, Leidersbach 

KSV - SG Nieder-Kainsbach  3:6

 

(wh) Ein denkwürdiges Spiel bekamen die Zuschauer an diesem Sonntag auf der Reichelsheimer Sportanlage zu sehen. Ein Spiel mit zwei Halbzeiten die unterschiedlicher nicht sein konnten. Der KSV dominierte die erste Hälfte und steuerte mit einer klaren Führung vermeintlich einem Sieg entgegen, brach dann in Hälfte zwei unerklärlicher Weise total ein und handelte sich noch eine klare Abfuhr ein, die dann alles in allem auch verdient war. Hoffentlich können in den nun folgenden vier Auswärtsspielen die Kräfte noch einmal gebündelt werden und die Abstiegsplätze auf Distanz gehalten werden.

 

Das Spiel begann vielversprechend für den KSV. Bereits nach zehn Minuten stand es 1:0 durch einen direkt verwandelten Freistoß von Michael Schneider. Nur fünfzehn Minuten später konnten die Gäste aber ausgleichen, Nill gelang nach einer Ecke per Kopf das 1:1. Nach 35 Minuten fiel die erneute Führung für den KSV. Ein Diagonalpass über die Abwehr der Gäste hinweg kam zu Maurice Hörr und dieser erzielte mit einer Direktabnahme das 2:1. Kurz vor der Pause konnte der KSV noch auf 3:1 erhöhen. Ein langer Abschlag von Torwart Florian Richter konnte die Abwehr der Kainsbacher nicht kontrollieren, auch der Torhüter griff am Ball vorbei und Michael Schneider war zur Stelle und brauchte nur noch einzuschieben. Mit diesem Zwischenergebnis ging es dann in die Halbzeit.

 

Nach Wiederanpfiff merkte man den Gästen an, dass sie das Spiel noch nicht hergeben wollten. Die Reichelsheimer waren darauf wohl nicht vorbereitet und die Gegenwehr war entsprechend zaghaft.  Bereits nach zwei Minuten erzielten die Kainsbacher den 3:2 Anschluss und als in der 58. Minute der Ausgleichstreffer fällig war, brach die Gegenwehr des KSV fast völlig zusammen. Dem 3:4 in der 60. Minute durch Kabel, folgte in der 67. das 3:5 durch Scriba und Dörsam erhöhte zu guter Letzt in der 82. Minute auf 3:6. Da es sich bei den Gästen aus Kainsbach sicherlich nicht um eine Übermannschaft handelt, bleibt dieser Einbruch zunächst einmal unerklärlich und muss irgendwie aufgearbeitet werden.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter: J. Keil, J. Pfeiffer, S. Hübner, P. Ehrhardt, T.

Bauer, M. Hörr, M. Müller, G. la Rizza, M. Schneider, J. Richstein.

 

Auswechselspieler: H. Schmidt, T. Kusch, F. Weimer, F. Bundschuh.

 

Schiedsrichter: Geisler, Obertshausen

 

 

SG Zell/Bad König - KSV  2:1

 

(wh) Mit einem Sieg in diesem denkwürdigen Spiel wäre der KSV wohl aller Sorgen ledig gewesen. Leider hat man in den letzten Minuten alles aus der Hand gegeben. In einer insgesamt schwachen Partie hatten die glücklichen Gastgeber das bessere Ende für sich und konnten die drei Punkte auf der Habenseite verbuchen.

 

Trotz vieler spielerischer Mängel auf beiden Seiten lief es die meiste Zeit recht gut für den KSV. Es war fast immer eine leichte Überlegenheit zu verzeichnen. Die erste ernsthafte Chance hatte dann auch Steven Hanke, der schön freigespielt wurde, aber im letzten Moment abgeblockt wurde (15.). In der 20. Minute hatten dann die Gastgeber eine Möglichkeit, Florian Richter im KSV-Tor konnte den frei durchgebrochenen Jakovenko aber abfangen. Nur wenig später hatte Giuseppe la Rizza die Chance auf den Führungstreffer, scheiterte aber aus kurzer Distanz am Torhüter. Kurz vor der Pause gelang dann doch noch die verdiente Führung. Michael Schneider setzte einen Freistoß aus gut 18 Meter in den Winkel (41.). Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die Pause.

 

Nach der Halbzeit wurden die Gastgeber etwas stärker und das Spiel ausgeglichener. Die Partie wurde dadurch aber nicht ansehnlicher. Ohne große Höhepunkte steuerte der KSV auf einen möglichen Sieg zu. In der 75. Minute gab es dann aber einen Handelfmeter für die SG, nachdem der Ball einem KSV-Spieler im Sechzehner gegen die Hand sprang. Ebert erzielte danach den 1:1 Ausgleich. Erst in der Nachspielzeit wurde es dann nochmal hektisch. Erst erzielte Parlov den 2:1 Führungstreffer und wenig später musste Torhüter Florian Richter mit gelb/rot vom Platz und es gab den zweiten Elfer für die SG. Da das Auswechselkontingent beim KSV erschöpft war musste ein Feldspieler ins Tor und Michael Schneider ging in die Kiste und parierte prompt den von Ebert getretenen Strafstoß. Leider nützte das dem KSV, der danach nochmal Alles nach vorne warf, nichts mehr und die Punkte waren futsch.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, J. Keil, J. Pfeifer, S. Hübner, P. Ehrhardt, T. Bauer, M. Schneider, M. Müller, G. la Rizza, S. Hanke, J. Richstein.

 

Auswechselspieler: H. Schmidt, F. Weimer, T. Kusch, D. Meister, P. Laßhof.

 

Schiedsrichter: Ömer Emirzeoglu, Obernburg

   

KSV - KSG Rai-Breitenbach  0:0

 

(wh) Der KSV hatte in diesem Spiel die klareren Torchancen, konnte diese aber leider nicht nutzen. Insgesamt muss man aber mit dem Unentschieden zufrieden sein, da auch die Gäste die eine oder andere Möglichkeit haben liegen lassen. Das Spiel an sich war doch etwas besser als die letzten Heimspiele, denn es waren durchaus positive Ansätze zu erkennen. Leider hatte der Schiedsrichter einen rabenschwarzen Tag erwischt und einige Male kräftig daneben gelangt.

 

Das Spiel begann mit recht ordentlichem Tempo und keine Mannschaft versuchte sich zu verstecken. Zunächst hatte die Abwehr des KSV mit den schnellen Außenstürmern der KSG ihre liebe Mühe. Diese tauchten immer wieder mit schnellen Gegenstößen gefährlich vor dem Tor von Hansi Schmidt auf. Der KSV konnte aber immer klären und ebenfalls etwa für den Angriff tun. In der 15. Spielminute hatte Giuseppe la Rizza sich durchgesetzt und schoss von der Strafraumgrenze das vermeintliche 1:0 für den KSV. Der Torjubel blieb jedoch im Halse stecken, als der Schiedsrichter nachpfiff und einen Freistoß für den KSV gab, weil la Rizza beim Torschuss angeblich gefoult worden war. Eine völlig unerklärliche Regelauslegung zum Nachteil für den KSV. Der KSV hatte in der Folgezeit mehr vom Spiel und kam zu weiteren Torchancen. In der 23. Minute setze sich Steven Hanke bis in den Sechzehner durch, scheiterte aber leider am herauslaufenden Torwart. Wenig später parierte der Keeper der Gäste einen gut getretenen Freistoß von Hanke. Bis kurz vor der Halbzeit folgten nochmals zwei dicke Möglichkeiten für den KSV. Erst verpasste Torsten Bauer eine Flanke von Mucki Hörr nur um Zentimeter und dann erwischte la Rizza einen Abspielfehler der Gäste, lief frei auf den Torwart zu und brachte die Kugel nicht im Netz unter. Nach einem Konter der Gäste, in der 44. Minute, nach einem harmlosen Zusammenprall zweier Spieler im Sechzehner des KSV, zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Der Schütze war wohl selbst so überrascht über das unerwartete Geschenk, dass er den Ball weit über das KSV-Tor setzte.

 

Nach der Pause versuchte der KSV endlich den Führungstreffer zu erzielen. In der 48. Minute gab es Freistoß. Michael Schneider trat an und setzte den Ball an die Latte. Der KSV hatte danach über weite Strecken mehr Spielanteile konnte sich aber vor dem Tor nicht entscheidend durchsetzen. Die Gäste versuchten es mit langen Bällen aus der Abwehr und kamen so immer wieder gefährlich bis in den Strafraum des KSV. In der Schlussphase hätte durchaus noch der spielentscheidende Treffer fallen können. Beide Mannschaften hatten mehrere Male die Möglichkeit für den Siegtreffer. So blieb es aber beim insgesamt gerechten Unentschieden.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, F. Bundschuh (75. P. Ehrhardt), J. Pfeiffer, S. Hübner, J. Keil, T. Bauer (65. J. Richstein), M. Schneider, M. Müller, G. la Rizza (85. D. Meister), S. Hanke, M. Hörr.

 

Auswechselspieler: D. Ihrig, D. Meister, P. Ehrhardt, J. Richstein.

 

Schiedsrichter: Dino Monaco, Riedstadt    

 

Inter Erbach - KSV  2:1

 

(wh) Leider wurde eine ordentliche Leistung des KSV an diesem Sonntag nicht belohnt. Zwei individuelle Fehler führten zu den Gegentoren und ein zweiter regulärer Treffer für unsere Mannschaft wurde wegen angeblichem Abseits nicht anerkannt. Insgesamt sahen die Zuschauer ein eher mittelmäßiges A-Ligaspiel. Der Spitzenreiter Inter Erbach wird bei einem Aufstieg sehr viel tun müssen, um in der höheren Klasse bestehen zu können.

 

In der ersten Phase des Spiels waren die Gastgeber präsenter und hatten entscheidend mehr Zug zum Tor. Bereits in der elften Spielminute setzte Sekinpunar freistehend einen Distanzschuss in den Winkel. Ein missglückter Abwehrversuch der KSV Abwehr servierte ihm unfreiwillig die Kugel auf den Fuß. Der KSV konnte sich danach etwas aus der Defensive befreien und selbst Akzente nach vorne setzen. Das Spiel wurde nun ausgeglichener. In der 16. Spielminute hatte der KSV die erste gute Torchance durch Michael Schneider, der den Ball aber knapp neben das Tor setzte. Es dauerte dann aber bis kurz vor der Halbzeit, Inter konnte nicht richtig klären und Schneider stand im Sechzehner goldrichtig und traf zum 1:1 Ausgleich. Nur gut eine Minute später war der Ausgleich aber wieder dahin. Ein weiterer missglückter Abwehrversuch ließ Sekinpunar alleine auf Hansi Schmidt im KSV-Tor zulaufen und zur erneuten Führung einschießen. Danach ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn war für den KSV Wiedergutmachung angesagt. Die Mannschaft bestimmte nun mehr und mehr das Spiel. Allerdings ließ sie die nötige Durchschlagskraft vor dem Tor vermissen. Nach knapp einer Stunde konnte sich Giuseppe la Rizza endlich durchsetzen und erzielte den vermeintlichen Ausgleich. Leider sah der Schiedsrichter la Rizza im Abseits und erkannte den Treffer nicht an. In der 66. Minute hatte Inter die Chance um die Führung auszubauen. Die KSV-Abwehr konnte jedoch in höchster Not klären. Der KSV blieb trotzdem am Drücker und als in der 72. Minute der Erbacher Köroglu mit gelb/rot vom Platz musste verlagerte sich das Spiel hauptsächlich in die Hälfte der Gastgeber. Leider gelang aber nicht mehr der verdiente Ausgleich und es blieb beim glücklichen Sieg für Inter Erbach.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, F. Bundschuh (70. D. Meister), J. Pfeiffer, S. Hübner, J. Keil, T. Bauer, M. Schneider, F. Weimer (46. S. Dingeldein), S. Hanke, G. la Rizza, M. Müller.

 

Auswechselspieler: D. Ihrig, S. Dingeldein, D. Meister.

 

Schiedsrichter: Kopecek, Eberbach    

KSV - TSV Seckmauern  0:1

 

(wh) Lasten wir es mal den widrigen Wetterverhältnissen an, dass ein so schwaches A-Liga Spiel zustande gekommen ist. Weder spielerisch noch kämpferisch und läuferisch war Positives zu sehen. Insbesondere für den KSV ist das natürlich sehr schade, da gegen den Tabellennachbar ein wichtiger Schritt nach vorne möglich gewesen wäre. So muss man immer hoffen, dass die Mannschaften aus der hinteren Region ebenfalls Punkte lassen und damit nicht näher heran rücken und den KSV doch noch in Abstiegsgefahr bringen.

 

Die erste Halbzeit hatte der KSV etwas mehr vom Spiel. Die Gäste waren hauptsächlich in der Abwehr zu finden. Trotz der leichten Überlegenheit sprang nur wenig Verwertbares heraus. Erst in der zweiundzwanzigsten Spielminute zwang Josha Richstein den Torwart der Seckmauerer, nach einer schönen Flanke von Steven Hanke, zu einer Parade und traf leider nicht zum Führungstreffer. Zehn Minuten später wurde Guiseppe la Rizza klar im Sechzehner gefoult und es hätte Elfmeter geben müssen. Leider legte der Schiedsrichter den Tatort vor die Strafraumgrenze. Das war eine klare Fehlentscheidung. Trotz der Überlegenheit des KSV gelang den Gästen kurz vor der Halbzeit das 0:1. Die Abwehr brachte den Ball nicht klar aus der Gefahrenzone im Sechzehner und Schnellbacher stand gold richtig und hämmerte den Ball aus sechzehn Meter ins rechte untere Toreck. Wenig später ging es dann in die Halbzeit.

 

Wer nach der Pause geglaubt hatte, dass unsere Mannschaft nun alles unternehmen würde, um das noch längst nicht verlorene Spiel zu drehen wurde enttäuscht. Die Begegnung verflachte immer mehr. Die Fehler häuften sich, die Gäste versuchten ihren knappen Vorsprung zu halten und der KSV fand keine Mittel zwingende Torchancen heraus zu spielen. Lediglich in der 68. Minute hatte Thorsten Bauer eine Chance, doch sein Distanzschuss flog knapp über das Tor. Die restliche Zeit war wenig anschaulich. Keine der beiden Mannschaften konnte in dem strömenden Regen nochmal zulegen. So endete eine wenig erfreuliche Partie mit einem glücklichen Sieg für die Gäste.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, M. Müller, J. Pfeiffer, S. Hübner, S. Dingeldein, T. Bauer, F. Weimer (55. J. Keil), G. la Rizza, J. Richstein, S. Hanke, N. Haydn.

 

Auswechselspieler: D. Schäfer, J. Keil, T. Kusch, M. Zang.   

 

Schiedsrichter: Lukas Franke, Gorxheimertal.   

KSV - TSV Hainstadt  1:1

 

(wh) Leider kam der KSV in diesem Spiel über ein Unentschieden nicht hinaus. Der Gegner aus Hainstadt war spielerisch die meiste Zeit unterlegen, unsere Mannschaft schaffte es aber trotzdem nicht die entscheidenden Tore zu machen. Das ganze Spiel war von vielen Fehlern und eher mäßigem Tempo geprägt. Besonders die Mannschaft des KSV hat schon wesentlich bessere Spiele gezeigt. Am Ende hatte man sicher eher zwei Punkte verschenkt statt einen Punkt gewonnen. In einem weiteren Heimspiel am kommenden Sonntag erwarten wir alle eine klare Steigerung gegen den Tabellennachbar aus Seckmauern, um nicht wieder den Blick weiter nach hinten richten zu müssen.

 

Die ersten zwanzig Minuten des Spieles waren bereits fest in der Hand des KSV. Leider war auch hier schon wenig Tempo zu verzeichnen und die Abspielfehler häuften sich. Die Gäste kamen nur mit gelegentlichen Kontern in die Hälfte des KSV. Die beste Phase unserer Mannschaft lag zwischen der 20. Und 40. Minute. Hier gab es drei gute Torchancen. In der 20. Minute konnte der Torhüter der Gäste einen Distanzschuss von Michael Schneider abwehren, wenig später tauchte Steven Hanke frei vor dem Tor auf, konnte den Keeper aber auch nicht überwinden. In der 40. Minute traf Steven Hanke mit einem strammen Schuss aus ca. 16 m leider nur das Lattenkreuz. Die Hainstädter hatten aber auch eine dicke Chance zum Führungstreffer, als Reitz im Fünfer freistehend am Ball vorbeisäbelte (30.). Torlos ging es also in die Pause.

 

Bis zur sechzigsten Minute nach der Pause tat sich recht wenig. Beide Mannschaften schienen zeitweise das Fußballspielen verlernt zu haben. Die Laufleistung war mangelhaft und es häuften sich die Abspielfehler, zudem musste man den nötigen Kampfgeist vermissen. Erst in der 67. Minute dann ein Lebenszeichen der Hainstädter, als Schnellbecher plötzlich am Sechzehner frei stand, den Ball aber unbedrängt weit über das Tor schoss. Danach agierte unsere Mannschaft wieder etwas konzentrierter und drückte die Gäste in die Defensive. Nach einem schönen Zuspiel von Josha Richstein setzte sich Harry Walther über rechts durch und erzielte mit einem Flachschuss den lang ersehnten Führungstreffer (79.). Der KSV wollte jetzt mehr, vergas allerding die nötige Absicherung nach hinten und prompt fing man sich in der 83. Minute den 1:1 Ausgleich durch Wolf ein. In den Schlussminuten versuchten beide Mannschaften noch das Spiel zu entscheiden, brachten aber nichts entscheidendes mehr zu Stande.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, M. Müller, J. Pfeiffer, S. Hübner, P. Ehrhardt, T. Bauer, M. Schneider, G. la Rizza, J. Richstein, S. Hanke, H. Walther.

 

Auswechselspieler: D. Schäfer, F. Weimer, S. Dingeldein, M. Zang.

 

Schiedsrichter: Butzert, Langen 

 

 

KSV - TV Hetzbach 0:4

 

(wh) Nach dem gelungenen Einstand, nach der Winterpause in Michelstadt, hofften alle auf einen Heimsieg gegen die Spitzenmannschaft aus der Oberzent. Leider ging das aber in die Hose. Ärgerlich  war diese Niederlage, weil der KSV erst in der letzten Viertelstunde das Spiel aus der Hand gab, das er die meiste Zeit kontrolliert hatte und jeder bis zur 77. Minute auf den Führungstreffer des KSV gewartet hatte. Schmerzlich trifft außerdem der Platzverweis für Torhüter Florian Richter, der in Verbindung mit dem Führungstreffer der Hetzbacher die rote Karte sah. Er wird nun wohl einige Spieltage fehlen.

 

Die erste Viertelstunde war das Spiel offen. Beide Mannschaften spielten eher zurück haltend. Erst als der Hetzbacher Wrba mit einem Bodycheck Michael Schneider im Sechzehner zu Boden schickte und der Elfmeterpfiff ausblieb wurde es vorübergehend etwas hektischer. Der KSV hatte nun mehr vom Spiel und kam zu Chancen. In der 25. Minute zwang Michael Schneider mit einem Distanzschuss den Keeper zu einer Parade und gegen Schluss der ersten Halbzeit hatte zunächst Torsten Bauer und dann nochmal Schneider den Führungstreffer auf dem Fuß. Torlos ging es dann aber in die Halbzeit.

 

Nach der Pause hielt die leichte Überlegenheit des KSV an. In der 50. Minute fast die Führung durch Torsten Bauer, leider flog sein Distanzschuss knapp am Tor vorbei. Nur fünf Minuten später wurde Steven Hanke im Sechzehner zu Fall gebracht und der Schiedsrichter zeigte dieses Mal auf den Punkt. Hanke trat selber an und schoss die Kugel leider über das Tor. Der KSV drückte weiter und wenige Minuten nach dem verschossenen Elfer flog ein Distanzschuss von Harry Walther knapp über die Kiste. Erst in der 66. Minute hatten die Gäste ihre erste ersthafte Torchance, als Schwinn den Ball nach einer scharfe Flanke knapp neben das Tor setzte. Der KSV hatte danach eine weitere gute Chance als ein Schuss von Michael Schneider von der rechten Außenbahn an die Torlatte klatschte. Wenig später kippte dann das Spiel. In der 77. Minute, nach einem schnellen Konter der Hetzbacher, war die Abwehr des KSV nicht im Bilde und Wörner war im Fünfer zur Stelle und drückte die Kugel an Florian Richter vorbei ins Netz. Unser Torwart hat sich danach wohl zu heftig gegen den Körperkontakt von Wörner gewehrt und bekam prompt die rote Karte. Mit Hansi Schmidt im Tor und einem Spieler weniger ging es dann in den Rest der Partie. Die junge Mannschaft des KSV war nun völlig von der Rolle und fing sich im Fünfminutentakt drei weiter Treffer zum 0:4 Endstand ein.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter (77. H. Schmidt), M. Müller, J. Pfeiffer, S. Hübner, P. Ehrhardt, T. Bauer, M. Schneider, G. la Rizza (78. S. Dingeldein), J. Richstein, S. Hanke (83. F. Weimer), H. Walther.

Auswechselspieler: H. Schmidt, F. Weimer, S. Dingeldein, M. Zang

Schiedsrichter: Tuncay Kaymak, Stockstadt 

VfL Michelstadt II - KSV   1:3

 

(wh) Nach der langen Winterpause konnten wir endlich wieder zu einem Punktspiel antreten. Erfreulicher Weise gelang dabei ein absolut verdienter Sieg bei diesem Auswärtsspiel. Mit dieser Leistung sollte es auch in den kommenden Spielen gelingen, den einen oder anderen Dreier zu holen und in der Tabelle noch etwas nach oben zu klettern. Nach hinten hat sich die Mannschaft ja nun durchaus ein beruhigendes Polster zugelegt.

 

Der KSV war zwar das ganze Spiel über feldüberlegen, hatte aber in der ersten Hälfte den nötigen Biss vermissen lassen, um das Spiel schon früher zu entscheiden. In der zweiten Hälfte wurde das dann besser und Josha Richstein trug mit einem lupenreinen Hattrick mit dazu bei, dass am Ende der klare Sieg zu Buche stand.

Die ersten zwanzig Minuten waren mehr oder wenig ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte entscheidende Akzente setzen. Ein erstes Ausrufezeichen setzte der KSV, als Giuseppe la Rizza einen schönen Fallrückzieher ans Lattenkreuz setzte (20.). Eine zweite gute Chance hatte danach Steven Hanke, der mit einem Distanzschuss den Torwart zu einer Parade zwang. Trotz der Überlegenheit des KSV kamen die Hausherren immer mal zu Kontervorstößen und sorgten für Gefahr vor den Reichelsheimer Tor. In der30. Minute war es dann so weit, einen Abwehrfehler in der KSV Hintermannschaft nutzten die Michelstädter zur 1:0 Führung. Luckowitsch war der Torschütze. Der KSV war danach zwar bemüht noch vor der Halbzeit auszugleichen, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen.

 

Nach der Pause wurde das Spiel zunächst nicht sonderlich attraktiver. Der KSV versuchte Druck aufzubauen und agierte dabei einige Male zu offen und forderte geradezu Konterangriffe der Michelstädter heraus. Florian Richter im KSV-Tor musste dabei die eine oder andere brenzliche Situation überstehen. Nach gut einer Stunde ließen die Hausherren etwas nach und der KSV wurde stärker. In der 70. Minute gelang dann der längst fällige Ausgleich. Josha Richstein war mit einem Abstauber erfolgreich. Nur zehn Minuten später setzte sich der gleiche Spieler schön über außen durch und erzielte mit einem Flachschuss den 2:1 Führungstreffer. Fünf Minuten vor Schluss konnte er sich nochmal durchsetzen und den entscheidenden Treffer zum verdienten Sieg setzen.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, S. Dingeldein, J. Pfeiffer, S. Hübner, A. Kaltenbach, T. Bauer, M. Müller, G. la Rizza, J. Richstein, S. Hanke, H. Walther.

 

Auswechselspieler: H. Schmidt, M. Zang, F. Weimer, M. Schneider.

 

Schiedsrichter: R. Lang, Otzberg 

KSV - TSV Höchst 4:1

 

(wh) Mit diesem Sieg  beendete der KSV das Sportjahr 2014. Die Weihnachtsfeier am gleichen Abend verlief deshalb in gehobener Stimmung. Insbesondere weil die zweite Mannschaft ebenfalls einen Sieg einfahren konnte. Alle waren glücklich über diesen Jahresabschluss und freuen sich jetzt schon auf den Beginn des Restprogrammes im kommenden Frühjahr. Der Sieg gegen Höchst war auch in der Höhe verdient und hat gezeigt, dass die Mannschaftvolle in der Lage ist neunzig Minuten gutes Tempo zu gehen. Mit Zuversicht kann man deshalb dem Restprogramm entgegen sehen.

Gegen Höchst wurde schnell klar, dass jeder gewillt war die Punkte in Reichelsheim zu behalten. Mit kämpferischen und spielerischen Mitteln wurden die Gäste unter Druck gesetzt. Insbesondere Harry Walther hatte einen guten Tag und war von den Höchstern nie in den Griff zu bekommen. Bereits in der zehnten Spielminute setze er sich nach einem schnellen Angriff durch und traf mit einem schönen Heber zum 1:0 für den KSV. Nur zwei Minuten später setzte Michael Schneider einen Freistoß an die Latte. Eine weitere gute Chance hatte Josha Richstein, der sich bis in den Sechzehner durchsetzte, dann aber knapp vorbei schoss (20.). Erst in der 25. Minute hatten die Höchster ihre erste ernsthafte Torchance. Schwarz verfehlte die Kiste mit einer Direktabnahme nur knapp. Mit der 1:0 Führung ging es auch in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn versuchte der KSV sofort die Führung auszubauen. Es waren gerade mal fünf Minuten gespielt und es stand 2:0. Nach einem schnellen Angriff konnte der Torhüter den ersten Schuss noch abwehren, beim zweiten Versuch war Heinisch vom TSV schneller am Ball als Steven Hanke und bugsierte den Ball ins eigene Netz. In der 56. Minute gab es dann einen Elfmeter für die Gäste, den Marco Specht sicher verwandelte. Das 2:1 hatte jedoch nicht lange Bestand, Josha Richsten setzte sich im Sechzehner durch und erzielte das 3:1. Die Höchster ließen nun deutlich nach und der KSV kam zu weiteren Chancen durch Philipp Ehrhardt und Steven Hanke. Es dauerte jedoch bis in die Schlussphase eher Harry Walther mit seinem zweiten Treffer den Sieg endgültig sicherstellte.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, P. Ehrhardt, J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, T. Bauer, M. Schneider (89. A. Kaltenbach), F. Weimer (87. M. Müller), J. Richstein, S. Hanke (75. G. la Rizza), H. Walther.

 

Auswechselspieler: D. Schäfer, A. Kaltenbach, M. Müller, G. la Rizza.

Türk. Breuberg - KSV  1:0

 

(wh) Nachdem im Hinspiel ein Unentschieden zu Buche stand und dabei durchaus spielerische Vorteile auf Seiten des KSV zu verzeichnen waren, sollten nun die Punkte mit nach Reichelsheim genommen werden. Leider kam es anders. Obwohl das ganze Spiel über der KSV leicht feldüberlegen war und auch die besseren Torchancen hatte stand man am Ende mit leeren Händen da. Grund war die mangelnde Chancenverwertung und viele unnötige Ballverluste. Dazu kam ein sicher nicht ungerechtfertigter Elfmeter in der Anfangsphase der den frühen Rückstand brachte.

 

Das Spiel begann eigentlich recht vielversprechend für den KSV. Bereits in der zehnten Spielminute hatte Patrick Leist die Chance zur Führung, leider konnte der an diesem Tag sehr überzeugende Torhüter der Türken den Heber gerade noch abfangen. Nur wenige Minuten später, nach einem schönen Spielzug, brachte Michael Schneider eine Flanke in den Sechzehner zu Patrick Leist, dessen Schuss parierte der Keeper wiederum mit einer Blitzreaktion. In der 17. Minute gab es dann den besagten Strafstoß, den Hidir sicher verwandelte. Statt der allseits erwarteten Führung für den KSV lag man plötzlich 1:0 zurück. Das ganze Spiel wurde danach zerfahrener. Die Türken versuchten mit Vorwärtsattacken die Führung auszubauen, der KSV hielt aber erfolgreich dagegen. Allerdings war das ganze Spielgeschehen auf beiden Seiten recht unkontrolliert, ein klares Spielsystem war kaum zu erkennen. Nach gut einer halben Stunde, in einer Drangphase des KSV, gab es vier Eckbälle hintereinander. Die anschließenden Torschüsse konnten von den Abwehrspielern oder von Torhüter der Türken immer wieder abgewehrt werden. So retteten die Breuberger die knappe Führung in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn versuchte der KSV das Spiel zu drehen. Leider machte sich auch eine gewisse Nervosität und Hektik breit. Der klare Ball in die Spitze und die Durchschlagskraft fehlten. Die Türken waren ihrerseits mit gelegentlichen Kontern immer wieder gefährlich. Nach einer Stunde Spielzeit wurden sie aber müde. Jetzt standen sie fast nur noch in der Abwehr . Leider verstand der KSV nicht diese Schwäche entscheidend auszunutzen. Auch nach der gelb/roten Karte für Yarar kam der KSV nun in Überzahl nicht mehr zum Zuge. Eine absolut unnötige Niederlage stand damit zu Buche.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, S. Dingeldein (66. N. Haydn), J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, T. Bauer, M. Schneider, P. Leist, J. Richstein (70. P. Ehrhardt), S. Hanke, H. Walther.

 

Auswechselspieler: H. Schmidt, F. Weimer, P. Ehrhardt, N. Haydn.

 

Schiedsrichter: M. Radl, Olympia Biebesheim

  

 

  

KSV - SG Rothenberg  3:2

 

(wh) Das erste Spiel der Rückrunde brachte erfreulicher Weise den zweiten Sieg in Folge. Die Gäste präsentierten sich als das kampfstarke Team, das wir aus der Vorrundenbegegnung kennengelernt hatten. Dieses Mal war aber das bessere Ende auf Seiten des KSV. Der spielerische Vorteil lag eindeutig auf unserer Seite, wobei es aber die enorme Kampfkraft der Rothenberger zu überwinden galt. Aber auch unsere Mannschaft konnte erfreulicherweise kämpferisch mithalten und am Ende einen verdienten Sieg einfahren.

 

Von Beginn an drückte der KSV mächtig auf das Tempo und die Gäste versuchten ihr Tor sauber zu halten. Bereits in der sechsten Spielminute konnte sich Patrick Leist durchsetzen und erzielte das wichtige 1:0. Danach entwickelte sich das bereits beschriebene Kampfspiel.  In der ersten halben Stunde hatte der KSV allerdings klare Vorteile. Torchancen durch Michael Schneider (12. u. 28.) und Josha Richstein (30.) gingen entweder knapp am Tor vorbei oder wurden vom überragenden Keeper der Rothenberger zunichte gemacht. Kurz danach konnten die Gäste überraschend ausgleichen (29.). Die KSV-Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Koch konnte zum 1:1 abstauben. Nur fünf Minuten später wurde Josha Richstein im Sechzehner gelegt, es gab Elfmeter für den KSV. Leider landete der von Harry Walther getretene Strafstoß am Pfosten und die erneute Führung war dahin.

Nach einer weiteren Chance von Michael Schneider (42.) gab es nach einem Zweikampf im Sechzehner des KSV, zwischen Thorsten Bauer und dem Rothenberger Kaufmann, ebenfalls einen Elfmeter, den Wien sicher zum 1:2 verwandelte. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn versuchte der KSV sofort zu korrigieren und drückte die Gäste in die Defensive. Diese kämpften nun umso verbissener. In der 49. Spielminute musste dann der Rothenberger Hammann mit gelb/rot vom Platz. Die Vorteile für den KSV wurden nun deutlicher. Leider musste in der 60. Minute auch der Reichelsheimer Steffen Dingeldein mit gelb/rot vom Platz. Die leichte Überlegenheit des KSV hielt aber an. Trotzdem musste Joachim Pfeiffer nach einem überraschenden Vorstoß der Gäste in höchster Not retten (75.). In der 80. Minute gelang dann endlich der längst verdiente Ausgleich. Thorsten Bauer setzte sich im Sechzehner durch und setzte den Ball unhaltbar ins Netz. Die Rothenberger warfen nochmal alles nach vorne, hatten auch noch eine Chance zum Führungstreffer, die unser Torwart Florian Richter aber abwehren konnte. In der 87. Minute erzielte Patrick Leist dann den erlösenden Siegtreffer. Der Torhüter der Gäste hatte danach einen Blackout und sah nach einer üblen Beleidigung in Richtung eines KSV Spielers die rote Karte. Trotz einer Nachspielzeit von 13 Minuten konnte der KSV den verdienten Sieg nach Hause bringen.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, S. Dingeldein, J. Pfeiffer, S. Hübner, F. Weimer (70. P. Ehrhardt), T. Bauer, M. Schneider (90. W. Dill Kiesel), P. Leist, J. Richstein, S. Hanke (88. V. Ester), H. Walther.

 

Auswechselspieler: T. Kusch, W. Dill Kiesel, P. Ehrhardt, V. Ester.

 

Schiedsrichter: B. Dziallach, Rödermark.        

KSV - Türkspor Beerfelden 2:0

 

(wh) Das letzte Spiel der Vorrunde wurde absolut verdient gewonnen. Der vorher recht stark eingeschätzte Gegner aus Beerfelden (Platz 2) blieb doch einiges schuldig und hatte fast das ganze Spiel über kaum eine echte Torchance. Von Zeit zu Zeit ließen sie ihre technischen Fähigkeiten erkennen, konnten aber kein entscheidendes Kapital daraus schlagen. Unsere Mannschaft hat allerdings ihr wohl bestes Spiel in dieser Vorrunde abgeliefert, hat kämpferisch und spielerisch durchaus überzeugt und den Gegner weitestgehend unter Kontrolle gehabt.

 

Das Spiel lief gerade mal sieben Minuten, da hatte der KSV die erste Torchance. Torwart und Abwehrspieler der Türken waren sich nicht einig, Michael Schneider ging dazwischen und schob den Ball knapp am Tor vorbei. Der KSV drückte weiter aufs Tempo und öffnete mit weiten Diagonalpässen das Spiel. Es gab immer wieder Torgelegenheiten, die jedoch nichts einbrachten. Hauptsächlich verschiedene Freistoß Varianten von Michael Schneider (31. U. 35.) und der gute und schnelle Einsatz von Patrick Leist brachten Gefahr. Erst kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Gäste ihre erste nennenswerte Torchance, als Gözek eine weite Freistossvorlage per Kopf knapp über die Torlatte lenkte. Etwas schmeichelhaft für die Türken ging es dann torlos in die Halbzeitpause.

 

Nach Wiederbeginn kontrollierte der KSV sehr schnell die Partie. Die Gäste wurden sofort unter Druck gesetzt. Es dauerte nur zehn Minuten bis der 1:0 Führungstreffer fiel. Michael Schneider setzte sich bis in den Sechzehner durch, seinen ersten Schuss konnten die Gegner noch abwehren, der Nachschuss landete dann aber im Netz. Die Türken stellten danach um und schickten ihren besten Mann, Savas Öztürk in die Spitze. Allerdings merkte man ihnen nun einen gewissen Kräfteverschleiss an und der KSV wurde nun deutlich feldüberlegen. Nach einem Tempogegenstoss über Michael Schneider baute Patrick Leist nach schöner Hereingabe die verdiente Führung auf 2:0 aus (70.). Die Gäste versuchten in der Schlussphase nochmal dagegen zu halten, kamen aber kaum noch in Strafraumnähe des KSV. Am kommenden Sonntag, zum Rückrundenstart gegen Rothenberg, gilt es bei einem weiteren Heimspiel die gute Form zu bestätigen und möglichst mit einem Sieg weiter ins Mittelfeld der Tabelle vorzurücken.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, S. Dingeldein, J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, T. Bauer, M. Schneider (89. J. Keil), P. Leist, J. Richstein (80. F. Weimer), S. Hanke (87. V. Ester), H. Walther.

 

Auswechselspieler: D. Schäfer, F. Weimer, J. Keil, V. Ester.

 

Schiedsrichter: M. Wüst, Büttelborn   

KSV - TSG Steinbach  0:2

 

(wh) Dem Heimsieg vom Vorwochenende sollte eigentlich nach Möglichkeit wieder ein Dreier folgen. Leider konnte die Mannschaft des KSV nicht an die gute Leistung anknüpfen und nur selten für echte Gefahr vor dem Tor der Steinbacher sorgen. Diese boten aber über weite Strecken auch nicht unbedingt eine berauschende Partie, sodass hauptsächlich in der ersten Halbzeit von einer eher mäßigen Begegnung berichtet werden muss. Es ist zu hoffen, dass in den nächsten beiden Heimspielen, mit einer Leistungssteigerung des KSV-Teams, wieder positiveren Ergebnissen zu Buche schlagen.

 

Von Beginn an war in dieser Partie kein rechter Zug drin. Ein strukturiertes Spiel war bei beiden Mannschaften nur selten zu erkennen. Nach acht Minuten hatte der KSV so etwas wie eine Torchance, die Patrick Leist, nach einer Ecke von Harry Walther, aber nicht im Tor unterbringen konnte. Der KSV war in den ersten dreißig Minuten etwas präsenter in seinen Aktionen, ohne allerdings weitere zwingende Torchancen heraus zu arbeiten. Die erste Möglichkeit für die Gäste gab es erst in der 40. Spielminute, doch statt abzuziehen wurde noch zweimal quer gespielt und die KSV-Abwehr konnte retten. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte dann Felix Weimer einen Distanzschuss auf das Tor der Steinbacher, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei. Torlos ging es dann in die Halbzeit.

 

Nach der Pause ging es im selben Trott weiter. Beide Mannschaften bemühten sich zwar das Spiel zu verbessern, konnten aber keine zwingenden Chancen herausarbeiten. Erst nach gut einer Stunde sorgte der Steinbacher Mittelfeldspieler Erdem mit einer Einzelleistung für die 1:0 Führung der Gäste. Er konnte fast ungehindert von der Mittellinie aus bis in den Sechzehner des KSV durchstarten und mit einem satten Schuss Florian Richter im KSV-Tor überwinden. Die Gäste wurden danach etwas stärker.

Trotzdem kam der KSV noch zu zwei Tormöglichkeiten. Zuerst konnte  der Torhüter einen Schuss von Patrick Leist, nach einem weiten Einwurf von Michael Schneider, parieren und zehn Minuten vor Schluss setzte Harry Walther aus guter Position den Ball neben das Tor. Die Gäste machten dann kurz vor Schluss mit dem 2:0 von Erdem endgültig den Sack zu.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, M. Müller (82. M. Zang), S. Dingeldein, S. Hübner, T. Bauer, M. Schneider, P. Leist, F. Didion, S. Hanke (30. F. Weimer), H. Walther, V. Ester (76. S. Hanke).

 

Auswechselspieler: H. Schmidt, M. Zang, F. Weimer, A. Kaltenbach.

 

Schiedsrichter: H. Czyba, Rodgau  

 

  

KSV - KSG Vielbrunn 2:1

(wh) Dieser Sieg gegen eines der Spitzenteams in der Kreisliga A war sicher ein Schritt nach vorne für die Mannschaft des KSV. Trotz des schnellen Gegentores, gleich zu Beginn des Spiels, hat sich die Mannschaft in diese Begegnung rein gekämpft und den Sieg redlich verdient. Einer überlegenen ersten Halbzeit, wo durchaus bereits eine klare Führung möglich gewesen wäre, folgte eine leichte Zitterpartie im zweiten Abschnitt, da die Gäste mit viel Kampf und Härte versuchten das Spiel noch umzubiegen. Der KSV hielt jedoch dagegen und feierte am Ende den verdienten Sieg.

Das Spiel war noch keine drei Minuten alt als die Vielbrunner mit einer schnellen Kombination die KSV-Abwehr überraschte und Markworth ungehindert zum 0:1 einschießen konnte. Unsere Mannschaft war natürlich völlig überrascht und brauchte einige Zeit, um sich zu sammeln. Danach bekam sie aber sehr schnell Zugriff auf das Geschehen und dominierte das Spiel. Bereits in der zehnten Spielminute, nach einem schnellen Gegenzug über Michael Schneider und Harry Walther, setzte sich Steven Hanke im Sechzehner durch und glich mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:1 aus. Weiter gute Torchancen sollten folgen. Nach fünfzehn Minuten schoss Fabian Didion, nach Pass von Harry Walther knapp am Tor vorbei, dann hatte Michael Schneider die Chance zur Führung (20.) doch sein Freistoß lenkte der Torwart leider nur an die Latte. Zwei weitere Chancen gab es durch Patrick Leist und Harry Walther die aber beide nicht zum Erfolg führten. Die Gäste retteten somit das Unentschieden in die Pause.

Nach Wiederbeginn ging es zunächst so weiter. Es dauerte nur fünf Minuten bis der lange ersehnte Führungstreffer für den KSV fiel. Steven Hanke setzte sich bis zur Grundlinie durch, passte in den Fünfer und Fabian Didion war zur Stelle und setzte die Kugel ins Netz. Wer geglaubt hat, dass es nun etwas leichter wird für den KSV, sah sich getäuscht. Die Gäste fingen nun an zu kämpfen und brachten Härte ins Spiel. Auch nach der gelb/roten Karte für Hamm steckten sie nicht zurück und brachten auch in Unterzahl den KSV in Bedrängnis. Erst in der Schlussphase konnte man sich wieder besser in Szene setzen und hatte  durch Volker Ester in der 85. Minute nochmals die Chance zum 3:1. Es blieb dann aber beim knappen aber verdienten Sieg für den KSV.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, M. Müller, J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, M. Schneider (70. Th. Bauer), N. Haydn, F. Didion, S. Hanke, H. Walther, P. Leist (80. V. Ester).

Auswechselspieler: H. Schmidt, T. Bauer, S. Dingeldein, V. Ester, M. Knapp.

Schiedsrichter: W. Streck, Dreieich

SG Nieder-Kainsbach - KSV 1:1

 

(wh) Mit etwas gemischten Gefühlen ist die Mannschaft des KSV zum Gersprenztalderby nach Nieder-Kainsbach gefahren. Zum einen wollte man dort drei Punkte mitnehmen, zum anderen wusste man aber um die Heimstärke und die kämpferische Einstellung des Gegners. Dem Spielverlauf entsprechend gab es dann dieses Unentschieden, obwohl auf Seiten des KSV einige klarere Tormöglichkeiten  nicht konsequent genug genutzt wurden. Ein Sieg war durchaus im Bereich des Möglichen. Sollte in den nun folgenden fünf Heimspielen die verletzten Spieler und zusätzlich Harry Walther wieder zu Verfügung stehen, müsste sich das Punktekonto durchaus verbessern lassen.

 

Nun zum Spielgeschehen. Die Kainsbacher versuchten gleich zu Beginn Druck auf zu bauen und drängten auf das Tor des KSV. Die Aktionen waren aber allesamt zu überhastet und brachten nichts ein. Erst ein Fehler in der KSV-Defensive (20.), eingeleitet durch einen Rückpass, nutzte der Torjäger der Kainsbacher, marschierte alleine auf Florian Richter im KSV-Tor zu und ließ diesem beim 1:0 keine Abwehrchance. Der KSV zeigte sich jedoch nicht geschockt, sondern hielt dagegen. Nur fünf Minuten später gab es nach einem Foul, ca. 20 Meter vor dem Kainsbacher Tor, einen Freistoß für den KSV. Michael Schneider ließ sich die Chance nicht entgehen und setzte die Kugel unhaltbar ins Eck. Dieser schnelle Ausgleich gab der Mannschaft zusätzliche Sicherheit. Bis zur Halbzeit gab es dann aber auf beiden Seiten keine nennenswerten Torchancen mehr.

 

Nach der Pause lief das Spiel im selben Rhythmus weiter. Erst in der 61. Minute kam es wieder zu einer Tormöglichkeit, dieses Mal auf Seiten der Kainsbacher, Matthes prüfte nach einer Ecke mit einem Kopfball Florian Richter im KSV-Tor. Danach bauten die Kainsbacher kräftemäßig etwas ab und der KSV hatte nun leichte Vorteile. Zunächst konnte der Torwart der Hausherren einen Freistoß von Michael Schneider mit guter Parade abwehren (70.), wäre aber sicher machtlos gewesen als in der 75. Minute Patrick Leist frei vor ihm auftauchte und den Ball leider ins Toraus statt ins Netz beförderte. In der Schlussphase hatten dann die Kainsbacher nochmal die Chance zum Siegtreffer. Nach einem Freistoß war Scriba mit dem Kopf zur Stelle, beförderte den Ball aber ins Toraus. Insgesamt gesehen war das Unentschieden das gerechte Ergebnis.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, M. Müller, J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, T. Bauer, S. Dingeldein, M. Schneider, V. Ester, P. Leist, J. Richstein.

 

Auswechselspieler: M. Knapp, M. Zang, T. Kusch.

 

Schiedsrichter: S. Jung, Ober-Ramstadt 

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KSV - SG Zell/Bad König  2:0

 

(wh) Nach der bösen Schlappe in Rai-Breitenbach, mit einer ganz schwachen Leistung des KSV, war nun Wiedergutmachung angesagt. Man kann die Spielgemeinschaft aus Zell und Bad König zwar noch nicht als Abstiegskandidat bezeichnen, sie werden aber sicher schwer zu kämpfen haben, um die Klasse zu halten. In diesem Spiel standen sie, insbesondere in der ersten Halbzeit, fast ausschließlich in der eigenen Hälfte und versuchten den einen oder anderen Konter zu setzen, was aber weitestgehend misslang. Nach der Pause hielt die Überlegenheit des KSV zwar an, doch die Gäste packten rein kämpferisch einen drauf und übertrieben zum Teil das Foulspiel, was immer wieder zu Spielunterbrechungen führte und einen flüssigen Spielablauf verhinderte.

 

Die erste gute Chance im Spiel hatte Michael Schneider, der in der15. Minute einen Freistoß für den KSV knapp über das Tor setzte. Wie schon erwähnt, war der KSV deutlich überlegen und spielte mehr oder weniger auf ein Tor. Die Gäste wehrten sich nach besten Kräften, konnten aber nicht verhindern, dass in der 20. Minute das verdiente 1:0 gelang. Ein Distanzschuss von Harry Walther klatschte an die Querlatte, sprang zurück in den Sechzehner und Patrick Leist gelang im Nachsetzen die längst fällige Führung. Zweimal vor der Pause gab es dann die Gelegenheit die Führung auszubauen. Zunächst traf Volker Ester, nach schöner Vorarbeit von Harry Walther, nur den Außenpfosten(28.), dann setzte derselbe Spieler, nach einer Flanke von Walther, einen Kopfball über den Kasten (43.). Mit der knappen Führung ging es dann in die Halbzeit.

 

Nach Wiederbeginn merkte man den Spielern der Gäste an, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollten. Sie versuchten mit mehr Härte die Überlegenheit des KSV auszugleichen. Es gelang ihnen auch einige Konter zu setzen, die aber allesamt abgefangen werden konnten. Der KSV ließ in dieser Situation die notwendige Ruhe und Souveränität vermissen und hätte sich dadurch beinahe in Schwierigkeiten gebracht. Erst in der achtzigsten Spielminute gelang dann das längst verdiente 2:0. Wieder ging ein Foul voraus und es gab Freistoß ca. 20 Meter vor dem Tor der Gäste. Michael Schneider trat an und setzte die Kugel flach ins kurze Eck. In der Schlussphase der Partie setzte der KSV die Gäste nochmal unter Druck, mehr als zwei gute Torchancen durch Patrick Leist und Torsten Bauer sprang aber nicht mehr heraus. Zuletzt stand ein verdienter Sieg nach nicht sonderlich attraktivem Spiel. Wichtig sind allerdings die drei Punkte für den KSV.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, M. Müller, J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, T. Bauer, P. Leist, M. Schneider (83. F. Weimer), V. Ester (46. J. Richstein), S. Hanke (70. P. Rebert), H. Walther.

 

Auswechselspieler: D. Schäfer, J. Richstein, F. Weimer, P. Rebert.

 

Schiedsrichter: K. Dörsam, Birkenau   

KSG Rai-Breitenbach - KSV 7:1

 

(nl) Vor der Ausführung des Berichtes zum Spiel am Sonntag, 05.10.14 in Rai-Breitenbach musste der Verfasser erst mal zwei Tage lang nachdenken ob er überhaupt einen schreibt  und wenn, wie er diesen schreibt…

Dieser Einstieg lässt vielleicht erahnen, was sich in „Rawisch“ abgespielt hat.

Bestens eingestellt von Trainer Fleischmann wollten wir einen weiteren Schritt  in Richtung Tabellenmitte machen…

 

Dieses Vorhaben wurde bereits in der 6. Minute mit dem ersten Gegentor jäh in die „Tonne gekloppt“. Völlig indisponiert ging es danach weiter und nach zwanzig Minuten führte Rai-Breitenbach schon 2:0. Zu allem Überfluss musste unser TW Florian Richter in der 22. Minute mit Rot vom Platz.

Die einzige positive Aktion von unserer Seite im ganzen Spiel brachte durch Michael Schneider den Anschlusstreffer. Er verwandelte einen an ihn verursachten Freistoß in der 30. Minute zum 2:1.

 

Postwendend kam von den keinesfalls übermächtigen Gastgebern mit dem 3:1 die Antwort. Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Wer nun ein Aufbäumen von unserer Truppe erwartet hatte wurde bitter enttäuscht. Im Gegenteil, ohne jegliche Gegenwehr konnte die Heimelf schalten und walten wie sie wollte und zum Schluss musste man froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben. Alles in allem eine nicht zu akzeptierende Einstellung unserer Mannschaft und für alle Verantwortlichen und Zuschauer ein ganz bitterer Nachmittag.

 

Torfolge: 1:0 Geist (09.), 2:0 Reppe (20.), 2:1 Schneider (30.), 3:1 Geist (35.), 4:1 Reppe (54.), 5:1 Schwandt (75.), 6:1 Reppe (76.), 7:1Reppe (90+2)

 

Mannschaftsaufstellung:

F. Richter; F. Weimer(68. M. Zang), J.Pfeiffer, S. Hübner, W. Dill-Kiesel, F. Didion, T. Bauer, M. Schneider, J. Richstein (22. H. Schmidt), S. Hanke(65. P. Leist), M. Müller

 

Auswechselspieler:

H. Schmidt; V. Ester, P. Leist, M. Zang, P. Rebert

 

Schiedsrichter:

Gürsel Adali (Miltenberg)

 

TSV Seckmauern - KSV  1:3

 

(nl) Einen wichtigen Auswärtssieg konnte unsere Mannschaft am Sonntag, 28.09.14 bei der sehr gut in die Runde gestarteten Reserve des TSV Seckmauern holen.

Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, jedoch ohne besondere Höhepunkte. Unsere Jungs kamen von Minute zu Minute besser ins Spiel und Patrick Keil hatte in der 40. Minute mit einem Heber über den Torwart, aber auch über das Gehäuse Pech. So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Halbzeitpause.

Danach sollte die Partie aber in jeder Hinsicht Fahrt aufnehmen.

Bereits in der 46. Minute tauchte Benjamin Löffler frei vor unserem Torwart Florian Richter auf, konnte diesen aber nicht überwinden. Mit einer Blitzreaktion vereitelte Flo einen Rückstand. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Nach einem Abwehrfehler der Gastgeber erzielte Steven Hanke in der 50. Minute mit einem überlegten Heber die 1:0-Führung für unser Team. In der 52. Minute bekam der erst in der Halbzeit eingewechselte TSV-Spieler Philipp Eckert von Schiedsrichter Schneider berechtigter Weise die rote Karte, sicher ein Bärendienst für seine Mannschaft. Den aus dieser Situation heraus entstandenen Freistoß verwandelte Michael Schneider direkt zum 2:0 für den KSV. Die Gastgeber ließen sich von der Gesamtsituation aber nicht entmutigen und kämpften unverdrossen weiter. Belohnt wurden sie in der 60. Minute durch den 1:2-Anschlusstreffer, erzielt von Aytekin Sirin. Nun ging es hin und her. Von unserer Truppe wünschte man sich in der Phase, dass ein wenig mehr Ruhe ins Spiel kommt um den ein oder anderen Konter besser zum Abschluss bringen zu können.

Da dies aber nicht der Fall war, dauerte es bis zur 88. Minute, ehe Torsten Bauer nach einem schönen Spielzug über Schneider und Ester den entscheidenden Treffer zum 3:1-Endstand erzielen konnte.

Entsprechend  groß war der Jubel nach dem Abpfiff, hatte sich unsere junge Truppe doch endlich mal für ihren betriebenen Aufwand mit einem Dreier belohnt.

 

Mannschaftsaufstellung:

F. Richter; M. Zang (65. F. Weimer), J. Pfeiffer, P. Keil (75. V. Ester), M. Hörr, F. Didion, T. Bauer, M. Schneider, N. Haydn, S. Hanke, M. Müller;

 

Auswechselspieler: V. Ester, F. Weimer, S. Hübner

 

Schiedsrichter: Klaus Schneider (SG Dornheim)

TSV Hainstadt - KSV  2:2

 

(wh) Dieses Spiel, gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner, sollte unbedingt gewonnen werden. Leider hatte die Mannschaft des KSV, zumindest in der ersten Halbzeit, nicht den nötigen Biss, um gegen die hauptsächlich auf Kampf eingestellten Hausherren klar zu dominieren und die nötigen Tore vor zu legen. Die zweite Hälfte war dann etwas besser, aber zu viele Fehler und das herausspielen klarer Torchancen verhinderte ein besseres Ergebnis für den KSV.

 

Wie schon in den vergangenen Spielen musste unsere Mannschaft recht früh (8.) einen 1:0 Rückstand hinnehmen. Steffen Raitz marschierte fast unbedrängt durch die Abwehrreihen und setzte die Kugel mit einem Flachschuss ins untere Eck. Der KSV bemühte sich danach möglichst schnell den Ausgleich zu erzielen, war aber in seinen Aktionen einfach nicht zwingend genug und die eigentlich recht schwachen Hausherren konnten die Angriffe immer wieder abwehren. Echte Torchancen sprangen leider nicht heraus und es blieb bis zum Wechsel bei der glücklichen Führung für Hainstadt.

 

Nach Wiederbeginn agierte der KSV etwas zielstrebiger. Es entwickelte sich mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor. Die Hainstädter kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. In der 53. Minute gab es nach einem rüden Foul an Marcel Wünsche einen Freistoß für den KSV. Michael Schneider trat an und setzte die Kugel zum Ausgleich ins linke untere Eck. Der KSV drückte danach weiter und drängte den Gegner in die eigene Hälfte. Die Hausherren versuchten mit überhartem Einsteigen dagegen zu halten. Der äußerst unsicher wirkende Schiedsrichter griff hier einfach nicht energisch genug ein. Wegen einer Reklamation zog er dann aber gegen Michael Schneider in der 65. Spielminute die gelb/rote Kartenkombination. Trotz Unterzahl drängte der KSV den Gegner weiter in die Defensive. In der 84. Spielminute gab es dann einen berechtigten Foulelfmeter für unsere Mannschaft. Steib hatte den vorher eingewechselten Volker Ester im Sechzehner von den Beinen geholt. Steven Hanke verwandelte unhaltbar zur 2:1 Führung, Steib sah für seine Attacke gelb/rot . Nach einem der wenigen Angriffe der Hainstädter gab es zwei Minuten später einen Freistoß etwa dreißig Meter vor dem KSV-Tor. Den scharf nach innen getretenen Ball erwischte Thierolf mit dem Kopf und die Kugel landete unhaltbar für Florian Richter im KSV –Tor. Unsere Mannschaft versuchte nochmals zu kontern, bedrängte das Tor von Hainstadt, der verdiente Siegtreffer gelang aber leider nicht mehr.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, N. Haydn, J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, F. Didion, M. Wünsche, M. Schneider, J. Richstein, S. Hanke, M. Zang.

Auswechselspieler: D. Schäfer, V. Ester, P. Keil, F. Weimer.

Schiedsrichter: E. Demir, Alsbach-Hähnlein

KSV - VfL Michelstadt 2:3

 

(wh) Trotz guter Leistung des KSV reichte es leider nicht zum Sieg. Die Mannschaft war über weite Strecken mindestens ebenbürtig, musste aber in Kauf nehmen, dass die beiden Stürmer aus Michelstadts Gruppenligamannschaft bei ihren Toren ein Stück cleverer waren und damit die Gäste zweimal in Führung brachten. Der Siegtreffer fiel zudem erst in der Nachspielzeit. Eine äußerst unglückliche Niederlage war damit zu verkraften.

 

Bereits in der zehnten Spielminute setzte sich Stefanovski nach einem Steilpass gegen die etwas zu offene KSV Abwehr durch und erzielte das 1:0. Unsere Mannschaft hielt aber sofort dagegen und drückte auf den Ausgleich. Es gab auch mehrere Chancen, aber weder Michael Schneider (25.), noch Nick Haydn (26.), noch Volker Ester (30.) konnten die Kugel Im Netz unterbringen. In der 35. Minute hatten dann die Gäste wieder eine Möglichkeit, wobei Wüst den Ball aus etwas zu spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei schoss. Wenig später wäre fast der Ausgleich fällig gewesen, leider schoss Volker Ester den Ball aus aussichtsreicher Position knapp über die Querlatte. Fast mit dem Pausenpfiff gelang ihm dann aber doch noch das verdiente 1:1, nach schöner Vorarbeit von Michael Schneider.

 

Nach der Pause versuchte der KSV weiter Druck zu machen und Michael Schneider hatte auch gleich die erste Torchance, leider konnte der Torwart den Schuss abwehren. In der 50. Spielminute gingen die Michelstädter erneut in Führung. Wüst setzte sich mit schnellem Antritt von rechts in den Strafraum durch, die KSV Abwehr konnte ihn nicht stoppen und er markierte den 1:2 Führungstreffer. Der KSV kämpfte trotz des Rückschlages unverdrossen weiter und Steven Hanke hätte mit einem Distanzschuss in der 60. Minute fast ausgeglichen, der Ball flog aber knapp am Tor vorbei. Zehn Minuten später gelang dann doch der verdiente Ausgleich, Josha Richstein beförderte die Kugel per Kopf aus kurzer Distanz ins Netz. Der KSV kämpfte weiter gegen nun etwas nachlassende Gäste, der Führungstreffer wollte aber leider nicht fallen. In der Nachspielzeit gelang  dagegen den Michelstädtern noch der glückliche Siegtreffer durch Waldhoff, wenig später wurde abgepfiffen und der KSV stand wiederum mit leeren Händen da.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, N. Haydn, J. Pfeiffer, S. Hübner, M. Hörr, F. Didion, M. Wünsche, M. Schneider, J. Richstein, S. Hanke, V. Ester.

Auswechselspieler: H. Schmidt, M. Zang, P. Keil, P. Rebert.

Schiedsrichter: L. Franke, Gorxheimertal         

TV Hetzbach - KSV  6:2

 

(wh) Unsere Mannschaft ist zwar als Außenseiter zu dieser Begegnung in den Beerfeldener Stadtteil gefahren, dass es so heftig werden würde hatten wir aber nicht befürchtet. Man muss allerdings berücksichtigen, dass etliche Stammkräfte nicht zur Verfügung standen und unsere jungen Spieler noch die eine oder andere Erfahrung sammeln müssen, um gegen eine Spitzenmannschaft wie Hetzbach bestehen zu können. Trotz der klaren Niederlage waren wiederum gute Ansätze zu erkennen und es gibt keinen Grund Trübsal zu blasen.

 

Die erste Viertelstunde in diesem Spiel verlief durchaus ausgeglichen. Leider fingen wir dann aber, in der 15. Spielminute, wieder einmal einen frühen Treffer ein und es stand 1:0. Bei einem schnellen Konter funktionierte die Rückwärtsbewegung nicht gut und Schwinn konnte einnetzen. Doch nur eine Minute später konnte unsere Mannschaft ausgleichen, als Volker Ester mit einem Distanzschuss ins lange Eck das 1:1 erzielte. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn nach weiteren vier Minuten gingen die Hetzbacher durch Fay erneut in Führung. Die Möglichkeit zum erneuten Ausgleich hatten danach Nick Haydn (22.) und Steven Hanke (28.) auf dem Fuß, ihre Versuche flogen aber knapp am Tor vorbei bzw. wurden vom Keeper gehalten. Die letzten acht Minuten vor der Halbzeit brachten dann bereits die Vorentscheidung. Nach einem Eckball köpfte Wörner das 3:1 (37.) und derselbe Spieler war kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Abstauber erfolgreich und es stand 4:1 (45.)

 

Nach Wiederbeginn machten die Hetzbacher mächtig Druck. Unsere Mannschaft kam das eine und andere Mal gehörig ins Schwimmen. In der 52. Spielminute erhöhte Schwinn nach einem schnellen Angriff auf 5:1. Unsere Spieler wirkten danach doch etwas demoralisiert und brauchten einige Zeit um wieder einigermaßen dagegen zu halten. Nach einer Stunde Spielzeit hatte man dann doch noch eine gute Chance auf eine Resultats Verbesserung, leider konnte aber weder Volker Ester noch Steven Hanke die Kugel im Hetzbacher Tor unterbringen. In der 68. Minute machten die Hausherren noch das 6:1.  Zehn Minuten vor Schluss gelang dann doch noch das 6:2. Nach schöner Vorarbeit von Ester konnte Patrick Keil einschießen.

 

Mannschaftsaufstellung: F. Richter, N. Haydn, M. Müller, S. Hübner, M. Hörr (70. M. Knapp), M. Zang (63. T. Kusch), S. Dingeldein, V. Ester, J. Richstein, S. Hanke (65. P. Rebert), P. Keil.

 

Auswechselspieler: H. Schmidt. P. Rebert, M. Knapp, T. Kusch.

 

Schiedsrichter: F. Hartmann, Birkenau  

 

 

TSV Höchst - KSV  3:1

 

(wh) Dieses Spiel hätte nicht verloren werden müssen, wenn von Anfang an die nötige Aufmerksamkeit und Konzentration vorhanden gewesen wären. Wenn natürlich bereits in der 7. Minute das 2:0 fällt ist es ganz schwer in einen positiven Spielrhythmus zu finden und dieses Ergebnis wieder zu drehen. Streckenweise konnte man erkennen, dass die Mannschaft durchaus mithalten konnte und lediglich eine Portion Aggressivität und Einsatzwille gefehlt hat, um ein erfreulicheres Ergebnis zu erzielen.

 

Bereits in der dritten Spielminute fiel das 1:0 für die Höchster. Unsere Mannschaft war wohl mit den Gedanken noch in der Kabine, als Specht durch die offene Abwehr des KSV spazierte und das Führungstor markierte. Das 2:0  ließ nicht lange auf sich warten, wieder war die Defensivarbeit, bei einem schnellen Konter, mangelhaft und Jakobs setzte die Kugel ins Netz. Danach fing sich unsere Mannschaft einigermaßen und konnte das Spiel zeitweise offen gestalten. Die erste Torchance für den KSV hatte Steven Hanke in der zwölften Minute, doch seinen Kopfball flog leider knapp am Tor vorbei. Nur wenig später hätte es fast geklappt, Thorsten Bauer kam im Sechzehner frei zum Schuss, setzte die Kugel aber über die Querlatte. Ein Anschlusstreffer wäre zu diesem Zeitpunkt wertvoll gewesen. Der KSV war nun besser im Spiel und kam zu weiteren Chancen. Nochmal kam der agile Bauer nach einer Ecke zum Kopfball, hier konnte der Torwart halten. Ein Elfmeter wäre aus KSV-Sicht kurz vor der Halbzeit fällig gewesen, als Thorsten Bauer im Sechzehner gefoult wurde, aber der Pfiff des Schiedsrichters ausblieb. Mit dem 2:0 ging es dann in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn waren noch keine zwei Minuten gespielt, da erhöhten die Höchster auf 3:0. Wie zu Beginn der Partie ließ man den Gegner einfach gewähren und fing sich wieder so einen schnellen Treffer ein. Danach wurde es wieder besser für den KSV. Die meisten Angriffe Richtung Höchster Tor wurden aber immer wieder abgefangen. Die letzte Zielstrebigkeit in der Vorwärtsbewegung fehlte sehr oft. In der sechzigsten Minute konnte sich Patrick Leist im Sechzehner durchsetzen, wurde aber von den Beinen geholt und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Steven Hanke zum 3:1. Dieser Anschlusstreffer gab nochmal etwas Auftrieb für unsere Mannschaft. Sie mühte sich redlich um eine Resultats Verbesserung, konnte sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen. Somit bleib es beim verdienten Sieg für die Heimmannschaft.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, N. Haydn, M. Müller, S. Hübner, M. Hörr, T. Bauer, F. Weimer (65. S. Dingeldein), J. Richstein, P. Leist (61. P. Rebert), S. Hanke (70. T. Kusch), M. Wünsche.

 

Auswechselspieler: P. Rebert, S. Dingeldein, T. Kusch.

 

Schiedsrichter: S. Meon, Heppenheim         

KSV - Türkiyemspor Breuberg  1:1

 

(wh) Trotz einer personellen Notsituation, es fehlten einige wichtige Kräfte, gelang gegen die stark einzuschätzenden Gäste ein insgesamt gerechtes Unentschieden. Man kann zu Beginn dieser Runde in der A-Liga Odenwaldkreis sicherlich noch keine Wunder von unserer jungen, neu zusammengesetzten Mannschaft erwarten. Mit jeweils einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden ist der Start aber keineswegs in die Hose gegangen. Wir hoffen, dass die Mannschaft sich weiter festigt und wir in der Klasse gut mithalten können.

 

Die ersten zwanzig Minuten dieses Spiels wirkten über weite Strecken recht zerfahren. Klare spielerische Linie war bei beiden Mannschaften nicht zu erkennen. Die Gäste waren mit ihren großgewachsenen und körperlich kräftigen Spielern unseren Akteuren kräftemäßig überlegen, trotzdem hatte unsere Mannschaft  leichte spielerische Vorteile.

 

Die erste gute Torchance hatte dann auch Steven Hanke, der frei zum Kopfball kam, aber nicht genug Druck hinter den Ball bekam und der Torwart halten konnte (25.). Wenig später hatte Josha Richstein eine Möglichkeit, setzte aber die Kugel aus kurzer Distanz am Pfosten vorbei. Nach einer halben Stunde kamen die Gäste zu ihrer ersten Torchance, als Dönmez einen Distanzschuss knapp über das Tor setzte (29.). Der KSV hatte danach vor der Pause zwei weitere gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, zunächst scheiterte jedoch Marcel Wünsche mit einem gut getretenen Freistoß und kurz danach traf Patrick Leist im Sechzehner den Ball nicht richtig und der Torwart konnte parieren. Insgesamt war der KSV in der ersten Halbzeit etwas besser im Spiel .

 

Nach der Pause ging es zunächst in diesem Stil weiter. Der KSV drückte auf die Führung. Zuerst hatte Nick Haydn eine Möglichkeit, setzte einen Distanzschuss aber knapp über die Latte. In der 57. Minute gelang dann endlich die verdiente Führung. Steven Hanke brachte einen Freistoß präzise nach innen und Thorsten Bauer war mit dem Kopf zur Stelle und markierte das 1:0. Nur zehn Minuten später gelang jedoch den Gästen der 1:1 Ausgleich. Nach einem schnellen Konter setzten sie sich bis in den Sechzehner durch, unsere Abwehr war nicht im Bilde, und die Kugel landete im Tor. In den letzten fünf Minuten wurde die Partie nochmal etwas hektisch, unsere Mannschaft bekam gegen die robusten Gegenspieler alle Hände voll zu tun, konnte aber das Unentschieden über die Runden bringen. Ein Sieg für den KSV wäre durchaus möglich gewesen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, N. Haydn, M. Müller, S. Hübner, M. Zang, J. Pfeiffer,
M. Wünsche, T. Bauer (75. F. Weimer), J. Richstein (87. J. Keil), P. Leist, S. Hanke (80. V. Ester).

 

Auswechselspieler: D. Schäfer, F. Weimer, J. Keil, V. Ester.

 

Schiedsrichter: T. Gökcer

SG Rothenberg - KSV  4:1

 

(wh) Leider ging das zweite Spiel in der neuen Runde in die Hose. Allerdings war unsere Mannschaft auf keinen Fall so unterlegen wie es das Ergebnis ausdrückt. Insbesondre in der ersten Hälfte hatten wir mehr Spielanteile und die klareren spielerischen Elemente waren auf Seiten des KSV. Einer verdienten Führung folgten unglückliche Gegentore und brachten den KSV bereits kurz vor der Halbzeitpause auf die Verliererstraße. Der Schiedsrichter verteilte gleich zu Beginn jede Menge gelber Karten, die eine Klasse höher wohl nicht gezogen worden wären und so kam wie es kommen musste, in Halbzeit zwei mussten dann zwei Spieler des KSV vorzeitig in die Kabine und damit war  die Niederlage nicht mehr abzuwenden.

 

Von Beginn an entwickelte sich eine recht flotte A-Ligapartie, wobei auf Seiten des KSV die bessere Ordnung im Spielaufbau zu erkennen war. Die SG Rothenberg wurde unter Druck gesetzt und in der zwanzigsten Spielminute gelang die 0:1 Führung durch ein schönes Kopfballtor von Steven Hanke, nach einer Hereingabe von Maurice Hörr. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr des KSV konnten die Hausherren aber bereits fünf Minuten später ausgleichen. Kaufmann war der Torschütze. Zwei recht unglückliche Gegentore musste der KSV dann noch kurz vor der Halbzeit hinnehmen. Zunächst schoss unser Torwart Hansi Schmidt bei einem Abschlag einen Gegenspieler an und der Ball sprang zurück und drudelte ins Tor. Wenig später parierte Schmidt mit guter Parade einen Distanzschuss zur Ecke. Dieser Eckball landete per Kopfballverlängerung in der 42. Minute im Netz. Die Ausgangslage für die zweite Halbzeit war damit alle andere als optimal.

 

Die Rothenberger drückten nach Wiederbeginn mächtig auf das Tor des KSV. Unser Torwart parierte gleich zu Beginn einen Distanzschuss mit prächtiger Parade. Wenig später musste dann Thorsten Bauer nach einem Allerweltsfoul mit gelb/rot vom Platz. Die Chancen jetzt noch etwas am Ergebnis zu verbessern waren damit noch geringer. Trotzdem steckte unsere Mannschaft nicht auf und erarbeitete sich noch die eine oder andere Möglichkeit. Als dann in der 75. Spielminute Joachim Pfeiffer ebenfalls die gelb/rote Kartenkombination sah, war das Schicksal des KSV in diesem Spiel besiegelt. Bis kurz vor dem Schlusspfiff konnte sich die Mannschaft noch gegen zusätzliche Gegentreffer wehren, musste aber doch noch in der 90. Minute das 4:1 hinnehmen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, S. Dingeldein (83. V. Ester), M. Müller, S. Hübner, M. Hörr, J. Pfeiffer, M. Wünsche, T. Bauer, J. Richstein (60. N. Haydn), U. Durmaz, S. Hanke (60. P. Leist).

 

Auswechselspieler: D. Ihrig, F. Weimer, N. Haydn, P. Leist, V. Ester.

 

Schiedsrichter: L. Wilhelm, Heppenheim    

KSV - Inter Erbach  1:0

 

(wh) Der Start in die A-Liga ist erfreulicher Weise positiv geglückt und wir vom KSV schauen wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft. Die in vielen Teilen veränderte und stark verjüngte Mannschaft hat sich prima geschlagen und trotz des Fehlens einiger Stammkräfte einen verdienten Sieg eingefahren. Es war allerdings deutlich spürbar, dass insbesondere am Anfang noch jede Menge Unsicherheit vorhanden war, da die Einschätzung der Spielstärke, in der für uns neuen Spielklasse, die große Unbekannte war und zu einem recht verhaltenen und vorsichtigen Start führte.

 

Die ersten zwanzig Spielminuten versuchten beide Mannschaften hauptsächlich das Spiel zu kontrollieren und möglichst keine Fehler zu machen. Erst nach dieser Phase wurde die Begegnung etwas flotter. Hauptsächlich der KSV drängte nun stärker nach vorne, nachdem er das Spiel mehr und mehr kontrolliert hatte. In der 30. Spielminute setzte sich Thorsten Bauer bis in den Sechzehner durch und wurde vom Torwart der Erbacher unsanft von den Beinen geholt. Folgerichtig gab es einen Elfmeter für den KSV der zum 1:0 durch Ufuk Durmaz führte. Diese Führung gab natürlich zusätzlichen Auftrieb und nur wenig später hätte Steven Hanke diese sogar ausbauen könne, nach dem er die Abwehr der Gäste mit einem energischen Spurt hat stehen lassen, aber mit seinem Abschluss am Torhüter scheiterte. In der 39. Minute hätte es aus KSV-Sicht durchaus einen weiteren Elfer geben können, leider hat der Schiedsrichter das Foul nicht geahndet und gab Torabstoss. Mit dem knappen 1:0 ging es dann wenig später in die Pause.

 

Nach Wiederbeginn blieb der KSV weiter am Drücker. Es dauerte aber bis zur sechzigsten Minute eher die nächste Chance zum möglichen Ausbau der Führung kam. Wieder setzte sich Steven Hanke über Außen durch, passte quer in den Sechzehner, der Torhüter war jedoch einen Tick schneller am Ball als der mitgelaufene Marcel Wünsche. Die erste wirklich ernsthafte Torchance hatte Inter erst in der 65. Spielminute als Flahov einen Freistoß aus ca. 17 Meter knapp am Tor vorbei schoss. Die letzten zehn Spielminuten wurden dann etwas hektischer. Die Erbacher wollte unbedingt noch ausgleichen und brachten unnötige Härte ins Spiel. Hier hätte der Schiedsrichter etwas energischer durchgreifen müssen. Letztendlich stand die KSV-Abwehr aber auch in dieser Phase sicher und brachten den Sieg über die Runden.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, S. Dingeldein, M. Müller, S. Hübner, M. Hörr, J. Pfeiffer, M. Wünsche (78. F. Weimer), T. Bauer, J. Richstein (90. M. Zang), U. Durmaz, S. Hanke (88. V. Ester).

 

Auswechselspieler: D. Schäfer, M. Zang, F. Weimer, T. Kusch, V. Ester.

 

Schiedsrichter: A. Schulz, Pfungstadt

 

KSV - TSV Höchst  1:6  (Kreispokal)

 

(wh) Vor dem Start in die neue Runde war zunächst das Kreispokalspiel gegen den nun klassenhöheren TSV Höchst zu bestreiten. In dieser Begegnung war der KSV krasser Außenseiter und alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung gewesen. Zumal die Höchster in der kommenden Runde zu den Topfavoriten in der Kreisoberliga zählen. Unsere junge Mannschaft musste außerdem Ihren erfahrenen Stammtorhüter Florian Richter ersetzen und hatte noch weitere verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Die Voraussetzungen vor dieser Partie waren also alles andere als ideal. Trotzdem konnte Sie in der ersten Halbzeit recht ordentlich mithalten, in der zweiten Hälfte musste sie jedoch am Ende die Segel streichen.

 

Der TSV drückte von Beginn an mächtig auf das Tempo und drängte unsere Mannschaft sofort in die Defensive. Sehr schnell fiel dann auch das 0:1 durch den Spielmacher der Höchster, der aus ca. achtzehn Meter abzog und Schmidt im KSV-Tor keine Abwehrchance ließ (10. Min./Simoes). Der KSV konnte sich kaum aus dieser Druckphase befreien, lediglich bei gelegentlichen Konterangriffen über den schnellen Steven Hanke konnte man für Torgefahr sorgen. Es dauerte dann aber bis zur 36. Spielminute bis den Gästen das 0:2 gelang. Nach einem Doppelpass im Sechzehner schlug es im KSV-Kasten ein. Unsere Mannschaft hielt jedoch sofort dagegen und nur eine Minute später, nach einem schnellen Konter, erzielte Steven Hanke den 1:2 Anschlusstreffer. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.

 

Leider fiel nach dem Wiederanpfiff in der 48. Minute bereits das 1:3. Dieser Treffer wirkte dann doch etwas demoralisierend und unsere Mannschaft konnte kaum noch an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen.  Das wohl spielentscheidende Tor fiel dann nach einer knappen Stunde, als Simoes einen Freistoß zum 1:4 in den Winkel setzte. Wenig später hatte Steven Hanke nochmals eine Chance zur Resultats Verbesserung, sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei. Mit einem Doppelschlag durch Eisenhauer und Simoes erhöhten die Höchster in der Schlussphase noch auf 1:6 und konnten einen sicheren Sieg verbuchen.

 

Mannschaftsaufstellung: H. Schmidt, S. Dingeldein, M. Müller, S. Hübner, M. Hörr, N. Haydn, T. Bauer, U. Durmaz, S. Hanke. J. Richstein, J. Pfeiffer.

 

Auswechselspieler: P. Leist, F. Weimer, T. Kusch, M. Wünsche, V. Ester.

 

Schiedsrichter: S. Heß, Heppenheim  

 

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